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  • Das Leiden deutscher Flüchtlinge auf ihrem Weg nach Afrika

    geschrieben am 30. Juli 2015 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    Bei Stalingrad, russische FlüchtlingeEine Fiktion

    Die folgende Schilderung ist fiktiv. Noch. Sie mag auch unvorstellbar klingen. Noch. Doch niemand kann wissen, ob er nicht irgendwann selbst zum Flüchtling wird.
    Menschen, die ihre Heimat verlassen müssen, sind geschwächt, wehrlos, ohne Perspektive. Sie brauchen im wesentlichen eines: Hilfe.

    Afrika, in der Zukunft:

    Nach einem heftigen Streit mit ihrem Mann hat die Mutter ein Handtuch mit ein wenig Wasser befeuchtet und es ihrem Sohn um den Kopf gewickelt. Auf ihrem Weg in den Süden Afrikas hat die deutsche Familie nur noch einen kleinen Rest Trinkwasser, weshalb der Vater gegen das Befeuchten des Handtuches ist. Die Mutter setzt sich durch, ihr 10-jähriger Sohn ist geschwächt, weint oft und beginnt zu fantasieren. Den Artikel weiterlesen »

    66 Kommentare

    Solidarität in Europa: Zerfall einer Idee

    geschrieben am 20. Juli 2015 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    Die Krise in Griechenland und der Versuch, eine “Einigung“ herbei zu führen, beherrschen derzeit Medien und Politik. Dass beide Seiten dabei Fehler gemacht haben, dürfte niemand bezweifeln, der noch bei Verstand ist. Doch das Kernproblem ist nicht Griechenland. Es ist nicht Deutschland, nicht Frankreich. Sondern die Tatsache, dass es überhaupt so weit kommen konnte, dass es also verschiedene „Seiten“ gibt. Denn die europäische Idee war eine andere.

    Als im Februar 1992 der Vertrag von Maastricht unterschrieben wurde, war das Ziel eine Wirtschafts- und Währungsunion. Die Lissabon-Strategie aus dem Jahr 2000 wollte die europäische Union nicht nur global wettbewerbsfähiger machen, sie erklärte die Schaffung von mehr und besseren Arbeitsplätzen sowie einen größeren Zusammenhalt als anzustrebendes Ziel einer europäischen Gemeinschaft. So lässt es sich sinngemäß auf Wikipedia und an anderen Stellen nachlesen.
    Insbesondere der Punkt des größeren Zusammenhaltes wirkt angesichts der heutigen Situation wie blanker Hohn. Doch letztlich erleben wir derzeit nur die Konsequenz einer Entwicklung, die zwischen Theorie und Praxis einen tiefen Abgrund erkennen lässt. Den Artikel weiterlesen »

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    Griechenland nach der „Einigung“: Es geht bergab

    geschrieben am 14. Juli 2015 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)


    Während Politik und Medien von einer „Einigung“ mit Griechenland sprechen, geht das Land jetzt mit dem Segen der Europäischen Union weiter dem Abgrund entgegen. „Gerettet“ wurden bislang sowieso vorrangig die Banken, an den Bürgern zog das überwiesene Geld weitgehend vorbei. Daran wird sich nichts ändern, im Gegenteil, es wird schlimmer werden.

    Nüchtern betrachtet war es nicht die Frage, ob Tsipras vor dem Druck der restlichen EU-Länder einknickt, sondern wann es passieren wird. Schließlich handelt es sich bei Griechenland nicht um ein kleines gallisches Dorf mit Zaubertrank, sondern um ein Land, das seit langer Zeit am Stock geht und dementsprechend perfekt geeignet ist, um harte Maßnahmen durchzusetzen. Was jetzt als Einigung bezeichnet wird, ist nichts weiter als die Folge eines Kampfes, der wohl nicht zu gewinnen war. Die griechische Regierung steht nun vor zwei Problemen. Erstens das des Glaubwürdigkeitsverlustes. Immerhin ergab das kurze Zeit zuvor durchgeführte Referendum ein klares Votum gegen das weitere Spardiktat. Dennoch wird jetzt genau das passieren, die Abstimmung war also gewissermaßen umsonst, was viele Griechen sicher nicht in Party-Stimmung versetzen wird. Zweitens die Konsequenzen, die sich nun ergeben. Denn Privatisierung und „Anpassung“ des Arbeitsmarktes werden sicher nicht zu blühenden Landschaften führen, sondern Griechenlands Wirtschaft weiter veröden lassen. Den Artikel weiterlesen »

    424 Kommentare

    Zur Definition des Begriffes “Einigung”

    geschrieben am 13. Juli 2015 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    einigung

    151 Kommentare

    Flüchtlinge in Griechenland: Europa tötet mit!

    geschrieben am 09. Juli 2015 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    Syrian_refugee_center_with_arched_tentsBild: Wikipedia
    Kommentar

    Ja, ja, ja, humanitäre Hilfen sind jetzt angesagt. Den Menschen muss geholfen werden, selbst wenn die böse griechische Regierung sich uneinsichtig zeigt. Gebetsmühlenartig rattern deutsche Politiker ihre Plattitüden herunter und verschärfen im selben Atemzug das Asylrecht. Das ist zynisch, heuchlerisch und und hochgradig verlogen.

    Zu Tausenden strömen Flüchtlinge aus Syrien nach Griechenland, die Griechen versuchen mit ihren bescheidenen Mitteln, irgendwie zu helfen. Doch das wird immer schwieriger, weil Europa zwar von humanitären Hilfen spricht, aber kaum Taten folgen lässt. Samos zum Beispiel hat gemeldet, dass das zuständige Catering-Unternehmen seit Monaten kein Geld erhält, die Versorgung der Menschen wird immer problematischer. Durch die Schließung der Banken sind auch andere Institutionen nicht mehr in der Lage, die Grundversorgung zu gewährleisten. Hotels beispielsweise, die bislang noch Nahrung für Flüchtlinge zur Verfügung gestellt haben, können aufgrund der Bankenschließung nicht mehr für annähernd genug Nachschub sorgen. Den Artikel weiterlesen »

    124 Kommentare
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