“Das andere Russland” [Update]
15. April 2007 von Spiegelfechter - Drucken
An diesem Wochenende konnten die deutschen Medien mal wieder ihre Russlandkritik zelebrieren und die Grünen konnten mit wohlklingenden Klagen über die Inhaftierung von Oppositionellen in Moskau und St. Petersburg ihr längst verlorenes Rechtschaffenheitsmäntelchen umhängen. Es wird einvernehmlich von protestierenden Putin-Gegnern gesprochen, aber wer sind diese Putin-Gegner? Organisiert wurden die Demonstrationen vom Oppositionsbündnis „Das andere Russland“. Doch was ist eigentlich dieses “Das andere Russland”?
Sprecher des „anderen Russlands“ ist Garri Kasparow, ehemaliger Schachweltmeister und lt. westlichen Medien ein liberaler Demokrat. Gefördert wird er von Boris Beresowski, einem zwielichtigen Oligarchen, der mit der Mafia und Tschetschenien zum reichsten Mann Russlands wurde und in Putin seinen Feind gefunden hat. Putin ging nach seiner Inthronisierung, an der Beresowski, der auch die Graue Eminenz der Regierung Jelzin genannt wurde, in entscheidender Art und Weise mitgearbeitet hat, gegen den Strippenzieher des Räuberkapitalismus russischer Art vor, so daß dieser schließlich seinem Geld hinterher nach London emigrieren musste, wo er seitdem politisches Asyl genießt. Er gilt auch als einer der Top-Verdächtigen im Mordfall Litwinenko, der einst auf seiner Payroll stand und später in Ungnade fiel.
Dieser Boris Beresowski gilt als der Hintermann und Finanzier für putinkritische Bewegungen in Russland und den GUS-Staaten. Er rief bereits mehrfach zum gewaltsamen Umsturz auf und gibt stolz zu, diese Aktivitäten mit seinem Vermögen zu bezahlen.
“Für einen Regierungswechsel müssen wir Gewalt anwenden. Es ist nicht möglich, dies mit demokratischen Mitteln zu erreichen”
Im Westen arbeiten Beresowskis Medienprofis an seinem Image als verfolgter Dissident, dem Demokratie und Menschenrechte am Herzen liegen – woran es ihm eigentlich liegt, lässt er allerdings häufiger verlautbaren.
„It isn´t possible to change this regime to democratic means“
“I´m trying to destroy the positive image of Putin”
“We had to name the one who would be the next Russian President, that is - to find a person possessing the adequate qualities (…) the new president had to be able to provide the continuity of Yeltsin’s power, as well as to fix positions of the new elite in politics, economy, mass media, in the regions» Le Temps, Feb. 2002
“President Putin violates the Constitution, and today any violent actions of the opposition will be justified. This concerns violent seizure of power as well. And it is exactly on this that I am working on now (…). For the past one and a half year we are getting ready to seize the power in Russia by force”
“Majority and crowd had never interested me. They are always conservative. All changes will be carried out by the active minority, as it happened in Ukraine”
Dieser “wahre” Demokrat sagte auch, 1000 Demonstranten seien schon für wenige Tausend Dollar zu haben. Ein feiner Finanzier, für die „oppositionellen“ Demonstrationen für Bürgerrechte.
Neben dem illustren und demokratisch orientierten ehemaligen Schachweltmeister Garri Kasparow, sitzt ein ebenfalls illustrer aber weit weniger demokratischer Mitstreiter im Boot des “anderen Russlands”. Eduard Limorow - ein ehemaliger Avantgarde-Schriftsteller, der in den 90er Jahren zum Neofaschisten mutierte. Als designierter Innenminister saß er im Schattenkabinett des Ultranationalisten Wladimir Schirinowski und gründete später die Nationalbolschewistische Partei Russlands (NBP), die 2005 verboten wurde. Ideologisch steht diese Partei in einer Tradition mit Elementen des europäischen Faschismus und russisch-nationalistischer und neoimperialistischer Ideen, die sich in der Zielvorstellung eines geeinten Eurasiens gegen den Hauptfeind USA manifestiert. Ideologische Schützenhilfe erhält diese Gruppierung von der westeuropäischen Neuen Rechten. Zu diesen rechtsextremistischen Ideologien mischen sich bei Limorow indes auch linke Positionen, so daß es schwer ist, diese Gruppierung anhand der klassischen Gesäßgeographie einzuordnen. Hier gibt es durchaus Parallelen zur jungen NSDAP, in der es um Strasser auch einen linksextremistischen Flügel gab und zur Querfrontbewegung. Kernthese der NBP ist neben dem einigenden Antisemitismus ein extremer Nationalismus, der ein russisches völkisches Imperium vorsieht. Bruderpartei der NBP ist der Kampfbund Deutscher Sozialisten, eine Querfrontgruppierung aus dem nationalsozialitischen Umfeld.
Nach dem Machtantritt baut die NBP einen totalen Staat auf, die Menschenrechte stehen dann hinter den Rechten der Nation zurück. Innerhalb des Landes wird eine eiserne russische Ordnung aus Disziplin, Kämpfertum und Fleiß errichtet
Auszug aus dem Parteiprogramm der NBP von 1994 (1)
Im Jahre 2004 verabschiedete die NBP ein neues Parteiprogramm, in dem an viele Stellen extremistische Positionen abgeschliffen wurden ohne jedoch das alte Programm außer Kraft zu setzen. Seitdem versucht die NBP eine Volkspartei zu werden und biedert sich auch bei liberalen Kräften an.
Das dies nur eine Tarnung ist, ist vielen Bürgerrechtlern der liberalen Kräfte klar. So hat im August 2006 das Moskauer Büro für Menschenrechte die Rechtschutzorgane aufgerufen, die Äußerungen Limorows auf den Tatbestand der Anstiftung zum Fremdenhass zu überprüfen.
“Bei dem täglichen Monitoring von Erscheinungen der Xenophobie und des ethnischen Extremismus in der Russischen Föderation haben wir festgestellt, dass die NBP auch weiterhin radikale nationalistische Gedanken verkündet”
Erklärung des Moskauer Büros für Menschenrechte
2005 wurde die Partei vom Obersten Gerichtshof verboten und arbeitet seitdem erfolgreich im Untergrund weiter.
In dem Bündnis „Das andere Russland“ fand die NBP eine neue Gelegenheit sich offiziell zu betätigen. Was liberale Politiker, wie Kasparow sich gedacht haben, einen durch und durch faschistischen Partner in ihr Bündnis aufzunehmen, ist unklar.
Die äußerst aktive Jugendgruppe der NBP sorgt auf jeden Fall für eine große Medienreichweite und ihre Fähigkeit national Straßendemonstrationen zu organisieren, ist sicher auch ein Zugewinn für Kasparows Partei, die eher die gehobene Klientel vertritt. In diesem Kontext sind auch die jüngsten Demonstrationen in Russland zu werten. Bei der „Großdemonstration“ in St. Petersburg sprach z.B. Limorow als einziger Oppositionspolitiker. Unter den 100 Gefangengenommenen sind neben Limorow etliche Nationalbolschweisten, so auch der Petersburger Parteichef. (2).
Die neoliberal geprägte Jabloko-Partei um den Vorsitzenden Jawlinski, ein in Russland mit der 5% Hürde kämpfende Randerscheinung, die allerdings das Lieblingskind des Westens ist, hat sich übrigens wegen der Beteiligung der NBP von Kasparows „Das andere Russland“ distanziert. Anlässlich der Kräfteverhältnisse in Kasparows Bündnis, muss man sich auch fragen, ob hier nicht der Schwanz mit dem Hund wedelt und Kasparow nur ein nützlicher Idiot ist, der westliche Gelder, westliche Publicity (er wird ja bereits der Oppositionsführer genannt) und einen legalen Mantel liefert.
Beresowskis Blutgeld und eine neofasischtische Partei, die aktiv die Demonstrationen mitorganisiert. Wäre es nicht Russland, um das er hier ginge, die westlichen Medien würden andere Töne anklingen lassen.
Update: Einen erfreulich neutralen Bericht über die Demonstrationen des Wochenendes habe ich heute in der Internetzeitung “Russland.ru” gelesen.
Daraus:
Ein deutscher Beobachter der sich die Demonstration in Moskau aus „sicherer“ Entfernung ansah sagte zu russland.RU, „Ich war als Aktivist bei vielen Demonstrationen in den 60er und 70er Jahren in Deutschland und Europa dabei. Gemessen daran, dass es sich hier in Moskau immerhin um eine nicht genehmigte Demonstration handelte, ist es für meine Verhältnisse doch ziemlich glimpflich abgegangen.
Das es bei verbotenen Demonstrationen Keile gibt, ist erstes Demonstranten A B C. Wer das nicht weiss, sollte nicht auf ungenehmigte Demonstrationen gehen.
Wir wurden damals in Deutschland selbst bei angemeldeten und erlaubten Demonstrationen brutaler zusammengeschlagen. Wasserwerfer und Tränengasgranaten waren an der Tagesordnung es gab immerhin sogar Tote. Willkürliche Verhaftungen mit Verurteilungen zu Gefängnis von mehr als einem Jahr ohne Bewährung waren üblich. Eine Strafe von 1000 Rubel gegen Garri Kasparow, immerhin ein „Aufrührer“, ist dann doch eher lächerlich.
Das soll nicht heißen, dass ich das hier in Moskau gutheiße. Ich bin gegen jede Form von Polizeiterror.
Überrascht bin ich, dass im Gegensatz zu unseren Demonstrationen in Deutschland, wo wir pressetechnisch gesehen immer die Bösen waren, nun ausgerechnet die Demonstranten, die sich wie hier in Moskau nicht an das Gesetz halten, die Guten sind und die Polizei, die das Demonstrationsverbot durchsetzt, die Bösen sind.
Auch, dass die russischen Neofaschisten mitdemonstrierten, wurde von den Medien mal eben unter den Tisch fallen lassen. Kameraschwenks hörten immer da auf, wo deren eindeutige Fahnen anfingen.
Da reibt man sich dann doch, wenn man die deutschen Nachrichten sieht und liest, verwundert die Augen. So hätten wir die Presse gerne bei der Schahdemo in Berlin und bei den vielen Demos gegen Atomkraftwerke in den 70er Jahren in Deutschland gehabt. Da wird dann wohl mit unterschiedlicher Elle gemessen, oder die Damen und Herren Journalisten sind noch zu jung um das miterlebt zu haben.“
Update II: Auch Garri Kasparow ist wohl nicht der altruistische Menschenrechtsfreund, wie die Medien uns Glauben machen wollen. Im Artikel “Washingtons Fünfte Kolonne in Russland” aus der Berliner Umschau wird Kasparow als eine Art Trojanisches Pferd der NeoCons aus Washington dargestellt.
Daraus:
„However, if you attack Iraq, the potential to go after Iran and Syria must also be on the table.“
Garri Kasparow
Kurz vor dem G8-Gipfel organisierten Kasparow und Kasjanow in Moskau unter dem Namen „Drugaja Rossija“ (Anderes Rußland) eine Anti-Putin-Konferenz, an der auch westliche Diplomaten und Vertreter einschlägig bekannter westlicher Organisationen (Council on Foreign Relations, National Endowment for Democracy, Project on Transitional Democracies, Heinrich-Böll-Stiftung, Carnegie-Stiftung usw.) teinahmen. [] Gesponsort wurde die Konferenz von National Endowment for Democracy (NED, eine aus dem Washingtoner Staatshaushalt finanzierte „private“ Organisation, die von der US-Regierung so unabhängig ist wie die Komintern von der Sowjetunion) und der Stiftung des Währungsspekulanten George Soros. Beide Einrichtungen gehörten zu den Drahtziehen der „Revolutionen“ in Belgrad, Tiflis und Kiew
Update III: Die morgige Junge Welt setzt sich ebenfalls mit dem Thema “Kapsarow” auseinander, zitiert aber weitesgehend aus dem o.g. Artikel der Berliner Umschau.
Update IV: Auch Kai Ehlers, hat (wie von ihm gewohnt) mittlerweile einen sehr unaufgeregten Artikel verfasst: “Sturm im Wasserglas oder Russland in Aufruhr“.
Jens Berger
Kategorie: Ausland, Medien, Russland | 33 Kommentare






































































Nach dem Machtantritt baut die NBP einen totalen Staat auf, die Menschenrechte stehen dann hinter den Rechten der Nation zurück. Innerhalb des Landes wird eine eiserne russische Ordnung aus Disziplin, Kämpfertum und Fleiß errichtet
“Bei dem täglichen Monitoring von Erscheinungen der Xenophobie und des ethnischen Extremismus in der Russischen Föderation haben wir festgestellt, dass die NBP auch weiterhin radikale nationalistische Gedanken verkündet”







Zbigniew Brzezinski war im Jahre 1979 Nationaler Sicherheitsberater der Carter-Regierung. In dieser Funktion war er einer der Architekten der heutigen Variante des Great Games. Mit der
Im frühen 21. Jahrhundert scheint die USA Russland ein zweites Mal die „Djihad-Falle“ zu stellen und diesmal geht es um die südliche Flanke der Russischen Föderation. Russland ist vom „Krieg gegen den Terrorismus“, der ja de facto eher ein Krieg gegen den Islam ist, in einer besonderen Art und Weise betroffen. In Russland leben geschätzte 20 Millionen Muslime, rund 15% der Bevölkerung. Besonders stark sind die Muslime im Süden der Föderation vertreten, in den Kaukasusregionen Tschetschenien, Dagestan, Inguschetien und Nordossetien. Diese Regionen sind zwar wirtschaftlich eher unbedeutend, stellen aber die Schnittstelle zu den rohstoffreichen und geopolitisch wichtigen Südkaukasusrepubliken und dem Kaspischen Meer dar. Öl- und Gaspipelines vom Kaspischen Meer zu den Hochseehäfen des Schwarzen Meeres müssen diese Regionen durchkreuzen. Ein Ausscheiden dieser Regionen aus der Russischen Föderation würde also eine massive Kräfteverschiebung im Great Game bedeuten, da Russland keine Optionen mehr hätte, kaspische Energieströme ungehindert über sein Territorium zu transportieren.
Diese Aussicht lässt natürlich sowohl kalkulierende US-Geostrategen, wie Brzezinski, als auch die NeoCon-Falken in Washington frohlocken. Eine Destabilisierung des Nordkaukasus läge ganz in ihrem Interesse. Wie Seymour Hersh in seinem Artikel
Nach dem Drama von Beslan machte ein 



Die USA wollten, aus geopolitischem Kalkül, sowohl Iran umgehen, als auch dem Konkurrenten im Great Game, Russland, keine Einflussmöglichkeit auf die zu erwartenden Reichtümer aus Aserbaidschan überlassen. Damit man auch die regionalpolitisch wichtige Türkei mit einspannen wollte, wählte man eine wirtschaftlich unsinnig erscheinende Variante, die allerdings den Vorteil hat, dass man den Bosporus umgehen kann, der ein wahres Nadelöhr für Supertanker ist. Russland hat als Alternative zum Bosporus übrigens in der letzten Woche die Burgas-Alexandroupolis Pipeline mit Bulgarien und Griechenland abgesegnet.
Betrieben wird die BTC von einem Konsortium, das von der britischen BP angeführt wird. Für BP gab die Möglichkeit einer parallel verlaufenden Gaspipeline den Ausschlag, sich bei der BTC finanziell zu engagieren. Die Parallelleitung führt ab Erzurum zu den europäischen Märkten. Für die europäische Energiepolitik ist dies eine gute Alternative zu den russischen Lieferungen. Die propagierte Diversifizierung der Erdgasimporte kann über diese Pipeline zu einem guten Teil erfolgen. Die Anbindung Europas an die Erdgasvorkommen des kaspischen Raumes ist ansonsten eher suboptimal. Eine Pipeline von Turkmenistan über Iran in die Türkei, ist bereits in den 90ern am Widerstand Washingtons gegen das Transitland Iran gescheitert. Nachdem Russland die turkmenische Erdgasproduktion in den 90ern durch eine Weigerung der Durchleitung stark eingeschränkt hat, hat Gazprom in den letzen Jahren Turkmenistan als preiswerte Quelle entdeckt. 2003 haben Gazprom und Turkmenistan einen 25jährigen Vertrag über die komplette Förderkapazität Turkmenistans abgeschlossen – damit sind eine Südtrasse oder eine alternative Route nach China erst einmal passé.

Als die Sowjetunion zusammenbrach erinnerte sich der zum US-Sicherheitsberater avancierte polnischstämmige Politikwissenschaftler Zbigniew Brzezinski an diese alte Auseinandersetzung. Schon in den frühen Achtzigerjahren propagierte er eine Einkreisungsstrategie gegenüber der UdSSR, in deren Rahmen u.a. die Unterstützung der afghanischen Mudschahidin als Mittel eingesetzt wurde, die UdSSR an ihrer Südflanke zu schwächen. Neben dem ressourcenintensiven Krieg in Afghanistan, sollten auch sie islamischen Sowjetrepubliken im Süden, durch den Kampf des Islams inspiriert, sich gegen die atheistische Sowjetunion auflehnen.
Die Balten waren für Russland, nachdem sie sich 1991 für unabhängig erklärt hatten, so wie so verloren. In der Ukraine gelang es Ende 2004 einer Koalition amerikanischer NGOs, mit hohem materiellen Einsatz und professioneller Medienmacht, den Unmut der Massen über Korruption und Armut zu einem Wahlerfolg des, mit einer Amerikanerin liierten, Viktor Juschtschenko umzufunktionieren – die Zeichen standen gut, dass die prowestlichen Kräfte, unter ihnen die „Gasprinzessin“ Julia Tymochenko und andere Oligarchen, von denen niemand so recht weiß (wissen will), wie sie zu ihrem Reichtum gekommen sind, das Land westlichen „Investoren“, „Medienkonglomeraten“ und letztendlich Militärs ausliefern würden. Aber der von Juschtschenko eingeschlagene Westkurs der Ukraine stagniert mittlerweile und in den letzten Wahlen mussten die prowestlichen Gruppierungen herbe Niederlagen einstecken. Ministerpräsident Janukowytsch tendiert eher nach Russland und nach wie vor wollen breite Mengen der Bevölkerung der Ukraine von einer NATO-Mitgliedschaft ihres Landes nichts wissen.
Georgien ist für die USA wichtig, weil hier eine Pipeline für zentralasiatisches Öl und Gas verläuft. Ausgangspunkt für diese Pipeline ist Georgiens nördlicher Nachbar Aserbaidschan, an sich eine Diktatur der Familiendynastie des letzten amtierenden regionalen KP-Chefs Heydar Aliyev. Der ist inzwischen gestorben und sein Sohn Ilham hat die Präsidentschaft in einer „nach den üblichen Umständen organisierten“ Wahl übernommen. Wegen der regionalpolitischen Bedeutung Aserbaidschans haben die USA in diesem Fall aber Abstand genommen, die Wahlfälschungen zum Anlass für größere Kritik oder Anstrengungen zum Regimewechsel zu machen.













