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  • Die Toten von Ramstein, die Hände in Unschuld

    geschrieben am 02. Dezember 2016 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    ramstein#Mehrwutstropfen/Kommentar

    Jetzt ist es offiziell, auch wenn es schon länger bekannt ist. Entgegen der wiederholten Beteuerungen der Bundesregierung, von Drohnenangriffen aus Ramstein aus nichts gewusst zu haben, hat eine Nachfrage der Linken das Gegenteil bewiesen. Nur: wen juckt‘s? Den Artikel weiterlesen »

    72 Kommentare

    Trump und Assad – Brüder im Geiste?

    geschrieben am 18. November 2016 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    donald_trump_8566730507_2Kommentar/#Mehrwutstropfen

    Es schlägt medial großen Wellen, dass der syrische Präsident Bashar Al-Assad ausgerechnet die USA als „natürlichen Verbündeten“ bezeichnet hat. Dass der Präsident Syriens (nicht Machthaber und auch nicht Diktator, sondern Präsident) nun ausgerechnet Hoffnungen auf den angehenden US-Präsident Donald Trump setzt, kommt in der allgemeinen Gemengelage des Westens gar nicht gut an. Irgendwie bricht da im Moment ein ganzes Gedankengebäude zusammen, das die Aufteilung von „gut“ und „böse“ bisher so herrlich einfach gemacht hat. Den Artikel weiterlesen »

    155 Kommentare

    Populisten und dumme Wähler? Ihr habt nichts, aber auch rein gar nichts, verstanden

    geschrieben am 15. November 2016 von Jens Berger

    Während das politische Berlin und die Edelfedern letzte Woche mit einem bösen Kater erwacht sind und nun Gott und die Welt – oder um in ihrer Sprache zu bleiben, Populisten und die dummen Wähler – für den Sieg Donald Trumps verantwortlich machen, scharren Europas Trumps schon mit den Hufen. Im folgenden Jahr wird auch hier gewählt und ein Erfolg der Wilders, le Pens und Petrys sollte nun auch niemanden mehr so wirklich überraschen. Verblöden wir? Sind wir plötzlich alle zu Rassisten mutiert? Oder lässt sich die atemberaubende Erosion der traditionellen Politik nicht vielleicht auch durch eine angsterregende Entfremdung der „Eliten“ vom Volk und den kompletten Verlust von Empathie im linksliberalen Lager erklären? Trump, Wilders, le Pen und Petry sind nicht vom Himmel gefallen. Paradoxerweise wurde und wird ihnen gerade vom linksliberalen Lager der Weg geebnet.

    Die Standardreaktion gebildeter, weltoffener deutscher Akademiker auf den Wahlsieg Donald Trumps war eine Mischung aus offen zur Schau getragener Ablehnung und Witzeleien über die amerikanischen Hinterwäldler, die sich von so jemanden hinter die Fichte führen lassen. Klar, so was könnte uns in Deutschland nie passieren … ok, Ausnahmen bestätigen die Regel. Aber Spaß beiseite. Muss man als aufgeklärter Mensch nicht förmlich über einen Unsympathen wie Trump herfallen? Und darf man sich nicht über Menschen lustig machen, die einen gelb toupierten Westentaschen-Macho wählen, der unter anderen Umständen nur als Persiflage seiner selbst durchgehen würde? Klar, so kann man auf das Phänomen reagieren. Geholfen ist dabei jedoch niemanden und schlauer wird man dadurch auch nicht.

    Daher ist es im aufklärerischen Sinne auch nicht zielführend, nun empört festzustellen, dass in den USA ein Sexist, ein Betrüger, ein Rassist, ein Großmaul, ein Kapitalist und ein Demagoge gewählt wurde … obgleich all dies natürlich korrekt ist. Ein Trump verschwindet nicht dadurch, dass die linksliberale Bohéme nun verschnupft ist und pikiert das Näslein über diesen bösen „Populisten“ rümpft. Und selbst wenn; wer oder was sollte das Vakuum füllen? Etwa Hillary Clinton? Die Frau, die es noch nicht einmal geschafft hat, bei den weißen Frauen eine Mehrheit zu bekommen?

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    176 Kommentare

    Regime Change: Die Toten von Texas

    geschrieben am 11. November 2016 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    4126186099_01eb73007d_zSyrien marschiert in Texas ein, forciert gezielt Unruhen, liefert Waffen und unterstützt den Ku-Klux-Klan? Und die westliche Gemeinschaft fördert das Vorhaben? Eine ziemlich absurde Vorstellung, ohne Frage.

    Dennoch schreibe ich dieses fiktive Szenario hier auf (gleich nach dieser Einleitung, die ich den Lesern nicht ersparen kann, weil sie nötig ist). Selbstredend entwerfe ich das Szenario nicht, um eine Gefahr für Texas herbeizuschreiben oder Syrien imperiale Motivation zu unterstellen (das wäre ja schon logistisch unsinnig). Den Artikel weiterlesen »

    106 Kommentare

    Ein Trumpeltier als Präsident – alles halb so schlimm?

    geschrieben am 09. November 2016 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    17008539407_ebdbab4eae_zKommentar/#Mehrwutstropfen

    Es ist passiert. Wirklich. Donald Trump, der Rhetoriker vor dem Herren, ist Präsident der Vereinigten Staaten geworden. Wrong! möchte man spontan ausrufen. Aber die Alternative wäre ja auch nicht gerade die Rettung der Welt gewesen.

    Jetzt stehen natürlich viele Fragen im Raum. Wann wird Trump mit dem Bau der Mauer von Mexiko beginnen? Muss Hillary Clinton jetzt ins Gefängnis? Zweifelt Trump eigentlich jetzt immer noch die Wahl an? Und überhaupt: Was passiert jetzt? Den Artikel weiterlesen »

    324 Kommentare
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