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  • Was kostet die Welt? Und gehört sie der Fed?

    geschrieben am 14. November 2014 von Joerg Wellbrock

    Von Jörg Wellbrock alias Tom W. Wolf
    Federal_Reserve

    Die Fed beschäftigt und erhitzt schon seit langer Zeit die Gemüter. Kontrovers werden die Fragen diskutiert, welche Stellung sie hat und wie ausgeprägt ihre Macht ist. Ich habe mit Lars Schall, einem freien Finanzjournalisten, über die Fed gesprochen und ihn gefragt, wie er das sieht.

    Ist die Fed (genauer: das Federal Reserve System der USA) wirklich für die Kriege der letzten 100 Jahre verantwortlich? Handelt es sich um eine private oder staatliche Bank? Steuert sie die Weltpolitik mit ihrer alles umspannenden Macht?
    Diesen und weiteren Fragen wollte ich den Grund gehen und habe mit einem Experten darüber gesprochen. Neben geschichtlichen Aspekten spielen Faktoren wie die Gier nach Öl, Inflation, Währungsstabilität, Krieg, Verschuldung, Zinsen und die Finanzkrise eine Rolle beim Interview mit Lars Schall.

    Raum widme ich auch der Frage nach möglichen Zusammenhängen zwischen der Fed und den Anschlägen vom 11. September 2001. Lars Schall wird über Kriegsspiele der US-Regierung am Tag 9/11 und über Wetten auf Kursverluste von Versicherungsgesellschaften und Fluggesellschaften sprechen. Den Artikel weiterlesen »

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    Xavier Naidoo – kein Vorbild für Deutschland

    geschrieben am 16. Oktober 2014 von Gastautor

    Von Thorsten Wolff
    naidoo-aluhut

    Weshalb „Freiheitsfetischisten“ gefährlicher als Rechtsradikale sind

    Zuletzt musste der „Systemkritiker“ Naidoo selbst viel Kritik einstecken – u.a. nach seinem Auftritt bei den Reichsbürgern am 3. Oktober.

    Am häufigsten war in den meisten Artikeln folgender Vorwurf zu lesen: Eine zu geringe Distanz zu den Rechtspopulisten und ihrer braunen Ideologie. Man kann Naidoo berechtigterweise vorwerfen, die Reichbürger und andere Verschwörungstheoretiker mit seinen Auftritten aufzuwerten. Denn Rechtspopulisten sind auf Unterstützung von „anerkannten Prominenten“ angewiesen, um die „rechte Schmuddelecke“ verlassen zu können. Daher ist das Paktieren mit rechtslastigen Organisationen gefährlich und falsch. Den Artikel weiterlesen »

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    Fracking: Husch, husch und … die Russen sind schuld

    geschrieben am 20. Juni 2014 von Joerg Wellbrock

    Von Jörg Wellbrock alias Tom W. Wolf
    Stop_frackingKommentar
    Foto: Linksblogs

    Sigmar Gabriel hat es eilig. Er will mal eben und so schnell wie möglich diese ganze Sache mit dem Fracking klarmachen. Der Zeitpunkt ist gut, denn ein Großteil der Menschen hat derzeit alle Hände voll zu tun, muss den WM-Spielplan zu studieren, Grillleckereien einzukaufen, Getränke kaltstellen und sich die Nächte um die Ohren hauen, um der Fußball Weltmeisterschaft zu folgen. Man könnte auch sagen: Alle Jahre wieder. Die Tatsache, das Gabriel jedoch die Gefahren des Frackings derart ausblendet, zeigt einmal mehr, dass dem Mann nicht mehr zu helfen ist. Einer kann es aber noch drastischer: Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen. Der macht kurzerhand die Russen für die Debatte um das Fracking verantwortlich. Den Artikel weiterlesen »

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    Wenn “ein Führer spricht” …

    geschrieben am 05. Juni 2014 von Joerg Wellbrock

    Von Jörg Wellbrock alias Tom W. Wolf
    leander sukov 2

    Der Schriftsteller und Autor Leander Sukov hat sich Gedanken über einen “Führer” gemacht und diese in Form eines Gedichtes artikuliert. Ich hatte die Ehre, dieses Gedicht vertonen zu dürfen.

    Sukov hat sich in der Vergangenheit wiederholt kritisch zu den Machern der Mahnwachen geäußert. In seinem Gedicht greift er Äußerungen auf, die ihn besonders beschäftigt haben. Ich stelle dieses Gedicht in einen Zusammenhang mit meinem Artikel “Die Welle 2.0 – von der Sehnsucht nach Manipulation”.

    Hier das schon jetzt viel diskutierte Ergebnis:

    Sukov Startbild

    341 Kommentare

    ESC: Europa hat das Ende der Homophobie beschlossen

    geschrieben am 12. Mai 2014 von Joerg Wellbrock

    Von Jörg Wellbrock alias Tom W. Wolf
    20140321_Conchita_Wurst_4188Foto: Wikipedia

    Satire

    Für Österreich ging es beim diesjährigen Eurovision Song Contest um die Wurst. Würde Conchita Wurst die Sensation schaffen und als Frau mit Vollbart die Europäer überzeugen können? Sie hat es geschafft und tags drauf ging ein Raunen durch die Presse. Kein Wunder, denn ab jetzt ist Homophobie zu Ende.

    Offiziell ab Montag, den 12. Mai 2014 wurde Homophobie europaweit für beendet erklärt. Das tolle Lied von Conchita Wurst wurde als klare Botschaft verstanden. Zahlreiche Politiker, Musiker, Metzger und Frisöre zeigten sich erfreut über den neuen Trend. Auch ehemals radikale Kirchenmitglieder und NPD-Aktivisten zeigten sich geläutert. Ein NPD-Parteimitglied, das nicht erkannt werden möchte, sagte: “Wer so toll singen kann, muss ein guter Mensch sein. Ich denke, das gilt auch für andere Schwule.” Vorsichtig fügte er hinzu: “Aber natürlich nicht für alle.
    Das klingt zwar ein wenig nach Relativierung, aber dennoch: Für Schwule bedeutet der Erfolg dieser Wurst eine völlig neue Ära.

    Wer schwul ist, singen kann und einen Bart trägt, darf ab heute nicht mehr komisch angeguckt, beschimpft oder geschlagen werden. Das hat die Europäische Kommission auf einer Pressekonferenz mitgeteilt. Auf die Nachfrage, wie es mit Schwulen ohne Bart oder musikalischem Talent stehe, gab es bisher noch keine Stellungnahme. Auch nach den Konsequenzen für Lesben befragt, gab sich die Kommission zurückhaltend. Ein Sprecher sagte: „Die Lesben waren bislang noch kein Thema, aber vielleicht tut sich da ja etwas bis zum nächsten Song Contest.
    Das klingt prima und nach einem richtig guten Plan.

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