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  • Montags-Demos 2014: Für krude Verschwörungstheoretiker oder echte Durchblicker?

    geschrieben am 09. April 2014 von Joerg Wellbrock

    Von Jörg Wellbrock alias Tom W. Wolf
    Foto: Wikipedia

    10.04.2014:
    Auf Grund unterschiedlicher Drohungen sehe ich mich gezwungen, meinen Artikel vom Netz zu nehmen und darüber hinaus sämtliche bisher verfassten Kommentare zu löschen.
    Ich bitte alle interessierten Leser um Entschuldigung.

    Nachtrag:
    Ich werde mich vermutlich in den nächsten Tagen dazu öffentlich äußern.

    124 Kommentare

    Braunes Gelaber bei Anonymous?

    geschrieben am 27. März 2014 von Joerg Wellbrock

    Von Jörg Wellbrock alias Tom W. Wolf

    Anonymous hat ein neues Video produziert. Oder etwa doch nicht? Waren es nur irgendwelche Vollpfosten, die den Namen der namenlosen Organisation, die gar keine Organisation ist, für sich nutzen, um braunen Dreck zu verbreiten? Und ist es überhaupt brauner Dreck? Oder nicht doch eher eine Auflistung vernünftiger Forderungen und naheliegender Fakten? Muss man darüber berichten? Oder eben gerade nicht? Fragen über Fragen …

    Nicht weniger als ein Aufruf zur Revolution ist die Kernbotschaft des Videos von Anonymous. Oder von wem auch immer. Kaum hat das Material seinen Weg in die internette Welt angetreten, wird darüber gestritten, ob es echt ist oder nicht. Doch bei allem, was da so an rhetorischem Potpourri geboten wird, bleibt am Ende irgendwie hauptsächlich die Frage übrig, ob multikulti nun gut ist oder nicht. Den Artikel weiterlesen »

    245 Kommentare

    Nach Hamburger Krawallen: Davidwache wird zur Gefahrenzone erklärt

    geschrieben am 07. Januar 2014 von Joerg Wellbrock

    Von Jörg Wellbrock alias Tom W. Wolf

    Rubrik:Satire

    Nach den Hamburger Krawallen ist noch immer unklar, wer angefangen hat. Während sich Demonstranten mit den Worten „So ist Revolution eben“ äußerten, sprachen Polizeivertreter von „irre vielen Durchgeknallten“. Die werden inzwischen auch in der Davidwache vermutet, die aus Sicherheitsgründen zur Gefahrenzone erklärt wurde.

    Der Senat ist offenkundig um Aufklärung der Vorfälle in Hamburg bemüht. Nachdem es im Schanzenviertel zu heftigen Ausschreitungen gekommen war und die Polizei kurzerhand den ganzen Stadtteil sowie St. Pauli und Altona zur Gefahrenzone erklärte, ist nun auch die Davidwache ins Visier der Behörden geraten.

    Bis auf Weiteres dürfen Zivilisten in der Davidwache Personen- und Zimmerdurchsuchungen durchführen, wenn ihnen ein Polizeibeamter nicht ganz geheuer vorkommt. Auch wenn mit der Uniform etwas nicht stimmen könnte, sind Überprüfungen vorgesehen, eine Maßnahme, die von den Bürgern begeistert aufgenommen wurde. Den Artikel weiterlesen »

    37 Kommentare

    Nikolaus Blome wirft alle SPIEGEL-Mitarbeiter raus

    geschrieben am 21. August 2013 von Joerg Wellbrock

    Rubrik: Satire

    Von Jörg Wellbrock alias Tom W. Wolf


    Dass mal ein frischer Wind in den Redaktionsräumen des SPIEGEL weht, war längst überfällig. Mit Nikolaus Blome von der BILD kommt genau der Mann zu dem beliebten Boulevardmagazin, der diesen Job am besten machen kann. Schon seit einiger Zeit arbeiten die Verantwortlichen auf den Chef-Etagen zwar daran, das Niveau des SPIEGEL schrittweise immer weiter zurückzufahren. Geplant war, bis zum Neujahrstag 2014 auf jede regierungskritische Berichterstattung zu verzichten und mehr über Miss-Wahlen in den alten und neuen Bundesländern sowie über Delikatessen-Geschäfte in Deutschlands Innenstädten zu berichten. Doch die Entwicklung ging nur zögerlich voran. Der Grund dafür lag unter anderem beim Personal. Einige Journalisten des SPIEGEL erwecken zuweilen nach wie vor den Eindruck, kritisch schreiben zu wollen. Andere fallen in Redaktionssitzungen durch ausgefallene Themenvorschläge auf. Das soll nun alles ein Ende haben.

    Nikolaus Blome selbst sagte am Nachmittag in einem Interview mit der BILD: „Ich freue mich auf meinen neuen Job. In meinem persönlichen Arbeitsalltag wird sich zwar nur wenig ändern, aber auf den SPIEGEL kommt einiges zu.“
    Blome zielte damit auf die Personaldecke des ehemaligen Nachrichtenmagazins ab. Zuvor hatten einige Journalisten die Sorge geäußert, womöglich bei der Planung Blomes keine Rolle mehr zu spielen. Doch das erwies sich als falsch. Tatsächlich hat Blome angekündigt, alle Mitarbeiter ohne Ausnahme zu feuern. Gegenüber der WELT sagte er: „Was bisher im SPIEGEL zu lesen war, entspricht nicht den Vorstellungen der Menschen im Land. Sie wünschen sich komplexe Themen, die in wenigen Zeilen zusammengefasst werden. Ich traue das den meisten Mitarbeitern des Blattes zwar zu, gehe aber auf Nummer sicher und werde einen Sozialplan erstellen.“ Süffisant fügte er später in einem BILD DER FRAU-Interview hinzu: „Ehrlich gesagt: Das habe ich schon längst erledigt.“

    Weitere Maßnahmen Blomes: Der SPIEGEL wird in Zukunft sonntags erscheinen und auf ein größeres Format umgestellt. Zudem wird auf der Titelseite ein Gastbeitrag der „Initiative Neue Soziale Marktwirktschaft (INSM)“ erscheinen, der Sportteil wird erweitert, Tageshoroskope neu eingeführt. Bleiben soll der “Hohlspiegel”.
    Zusätzlich plant Blome, das Hauptstadtbüro in Berlin komplett abreißen zu lassen. Er hat für die neuen Räumlichkeiten bereits einen Architekten beauftragt. Über den Preis des ambitionierten Bauprojekts schweigt Blome sich aus. Nur so viel war ihm zu entlocken: „Was kostet die Welt?“
    Noch eine gute Nachricht für alle, die den Gürtel etwas enger schnallen müssen: Der Ladenpreis des SPIEGEL wird auf 1,70 Euro herabgesetzt. Das Niveau soll laut Blome darunter jedoch nicht sehr leiden.

    29 Kommentare

    Bilderberger reloaded

    geschrieben am 13. Juni 2013 von Jens Berger

    Dieser Artikel ist eine nicht überarbeitete Neuauflage eines Artikels aus dem Jahre 2010. Da die Bilderberger jedes Jahr aufs neue ein Netzthema sind und ich in den letzten Tagen gleich mehrfach darauf angesprochen wurde, habe ich mich entschlossen, den alten Artikel einfach noch einmal einzustellen und zur Diskussion freizugeben. Man muss das Rad ja nicht zweimal erfinden, zumal sich an der Grundproblematik nichts geändert hat. Heute kann ich auch noch einen Link auf die offiziellen Protokolle der Bilderberger-Treffen der 50er, 60er, 70er und 80er-Jahre anbieten, die zwar schon 2009 veröffentlicht wurden, mir 2010 aber nicht bekannt waren. Wer Muße mitbringt und etwas vom historischen Kontext versteht, kann sich die Dokumente gerne anschauen.

    Jens Berger

    Am letzten Wochenende trafen sie sich wieder einmal – die Bilderberger. Dies sind rund 130 “Powerbroker” aus Europa, Kanada und den USA, die abgeschirmt von der Öffentlichkeit alljährlich über die wichtigen Fragen der Welt sprechen. Die diesjährige Bilderberg-Konferenz fand in einem Nobelhotel in der katalanischen Schwulenhochburg Sitges statt und zum Teilnehmerkreis gehörten illustre Personen wie Josef Ackermann, Joaquín Almunia, Henry Kissinger, Neelie Kroes, Richard Perle oder Eric Schmidt (Google) und auch weniger illustre Personen wie Olaf Scholz von der SPD. Erstaunlicher als das Treffen selbst ist jedoch dessen Geheimhaltung. Die klassischen Medien berichteten allenfalls am Rande über das Meeting. Fast scheint es so, als ob es einen ungeschriebenen Verschwiegenheitspakt zwischen Medien und Konferenzveranstaltern gibt. Dies ist natürlich ein geradezu optimaler Nährboden für Verschwörungstheorien jeglicher Couleur. Es kann natürlich nicht sein, dass die Herren Ackermann, Almunia und Kissinger ein Wochenende zusammenhocken, ohne den Angriff auf Iran, die Beerdigung des Euros oder zumindest die Versklavung der Menschheit und die Übernahme der Weltherrschaft zu besiegeln. Natürlich sind die Veranstalter der Konferenz selbst dafür verantwortlich, die Verschwörungstheoretiker anzuziehen, wie eine Biotonne die Fliegen – bieten sie mit ihrem geheimbündelnden Verhalten doch eine ideale Projektionsfläche. Doch was stört es die Biotonne, wenn die Fliegen um sie kreisen? Nicht trotz, sondern wegen der Fixierung der Verschwörungstheoretiker darf die Bilderberg-Konferenz wohl als einmaliges Erfolgsmodell gelten.

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