Als der Kanzler noch Schröder hieß, war er in Hanau zu Gast. Hanau liegt im Schatten von Frankfurt und tat sich bisher vor allem durch irgendwelche verkäuflichen Atomanlagen, Tante Rudi Käthe Völler und eine impertinente Ex-Oberbürgermeisterin hervor. Diese hatte auf Stadtkosten diamantenbesetzte Golfschläger aus Polen erworben, oder so was ähnliches. Das kam insgesamt nicht sonderlich gut an, daher das Ex. Und wie das zu einer Politikerin gehört, dementiert sie die Golfschlägersache noch heute.
Obwohl, so richtig dementiert sie eigentlich gar nicht. Vielmehr sitzt sie in Talkshows, lacht dabei irr, tut gebildet und sagt: ?Mea Maximea.?
Was ja totaler Quatsch ist. Heißt es doch tatsächlich ?Mea culpa, mea maxima culpa.?, was eine Entschuldigung von und für den Papst darstellt, oder ähnliches. Wenn ich richtig informiert in, kann man ?mea maximea? mit ?ich groß/viel? übersetzen. Vielleicht auch mit ?ich dumm/dämlich?.
Nun wieder zum Text: Gerhard Schröder besuchte also Hanau, und eine Journalistin durfte zur Schröder-Show keine Plunder, das Gebäck, nicht den anderen Plunder, mitnehmen.
Warum eigentlich? Hatte der ehemalige Kanzler Angst vor Lebensmittel-Attentaten?
Vielleicht nicht ganz zu Unrecht, wurde doch sogar der Godfather der deutschen Politik, Helmut Kohl, mit Eiern beworfen. Und die Tomate gilt als die klassische Missfallens-Wurffrucht. Aber Plunder?
Außerdem hat vor einiger Zeit ein durchgeknallter Sozialkundelehrer den Bundesschröder schon mal geohrfeigt. Und trotzdem werden den Gästen nicht die Hände abgehackt.
Was ich damit sagen will, ahne ich am Ende des Textes auch noch nicht. Aber demnächst kommt ja Trittin nach Wolfsburg. Mal sehen, ob ich dort mit Plunder reinkomme.


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