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  • Eine Alternative für Deutschland

    geschrieben am 26. März 2016 von Gastautor

    Eine Gastglosse von Christoph Jehle

    Warum soll Deutschland eigentlich nicht dem Modell von Einwanderer-Ländern folgen?

    Im Zusammenhang mit der Frage, wie Deutschland und Europa mit dem Thema Asyl und Zuwanderung umgehen soll und will, werden immer wieder Länder wie die USA, Kanada, Israel, Australien und Neuseeland als Beispiele angeführt. Diesen solle man folgen, wird dann meist argumentiert. Man wirft dabei den Blick jedoch immer nur auf den aktuell eher rigiden Umgang mit Asylsuchenden und lässt dabei die Geschichte der Zuwanderung in diese Länder außen vor. Man kratzt somit bei der Behandlung der Frage nach dem Umgang mit den Immigranten in der Regel nur ein wenig an der Oberfläche und wechselt dann ganz schnell zu einem anderen Thema, bevor jemand Fragen zur Geschichte stellen könnte.

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    Nehmt dem irren Putin die Killerdelfine weg!

    geschrieben am 24. März 2016 von Jens Berger

    Es gibt Überschriften, die sind so dämlich, dass man gar nicht glauben mag, dass es sich hierbei nicht um eine Satire handelt. Die Überschrift „Putin züchtet sich neue Killer-Delfine“ gehört zweifelsohne dazu. Dies meldete in dieser Woche das in Österreich sehr populäre Nachrichtenportal oe24 und reicherte die Meldung gleich noch mit einem Screenshot an, der Putin beim Bad mit zwei Delfinen zeigt.

    Killerdelfine! Wie hat der gute Mann das Bad bloß überlebt? Mit dem gleichen Bild und fast den gleichen Worten „informiert“ auch die Schweizer Boulevardzeitung Blick von Putins Delfinen, die von den gewohnt seriösen Schweizern jedoch nicht als Killerdelfine, sondern nur als Kampfdelfine beschrieben werden, die dafür aber in einer „brutalen Einheit“ ihren Dienst tun. Die Überschrift des Schweizer Artikels lautet übrigens nicht weniger unfreiwillig komisch „Putin rüstet Delfin-Armee auf“. Wenn es um Russland geht, scheint der schreibenden Zunft wirklich keine Peinlichkeit zu dämlich zu sein, um sie nicht zu drucken.

    Dass der russische Präsident es deutschsprachigen Journalisten nie wird Recht machen können ist bekannt. Sogar wenn Wladimir Putin höchstpersönlich übers Wasser laufen könnte, würden unsere Medien sicher titeln: „Skandal! Putin kann nicht schwimmen!“ So kann es auch nicht ernsthaft überraschen, dass für unsere Medien aus zwei possierlichen Delfinen, die mit dem Leibhaftigen in einem Becken plätschern grauenerregende „Killerdelfine“ werden. Im Umfeld von Putin wird offenbar alles zu einer Bedrohung.

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    Trump und der „dritte Weltkrieg“ … schöner manipulieren mit der FAZ

    geschrieben am 23. März 2016 von Jens Berger

    Die hohe Kunst der Manipulation besteht bekanntlich darin, seine manipulative Botschaft unterzubringen, ohne dabei etwas nachweislich Falsches zu behaupten. Gemessen an dieser Definition gehört die FAZ zu den ganz Großen des Fachs. Was denken Sie, wenn Sie einen flüchtigen Blick auf diese Überschrift, samt Anreißer und Bild werfen?

    Mein erster Eindruck war, dass Donald Trump nun auch außenpolitisch auf die Positionen des „Mainstream“ einschwenkt und zum kalten Krieger mutiert ist. War dies auch Ihr erster Gedanke? Dass dem nicht so ist, erkennt man erst bei sehr genauer Lektüre des Textes und eines ellenlangen Interviews auf Englisch, das als Quelle dient.

    Was steht eigentlich in genau im besagten Artikel der FAZ? Versprochen wird im Anreißer, dass es im Artikel um Donald Trumps außenpolitische Vorstellungen geht. Darunter scheint dann auch ein „möglicher militärischer Konflikt mit Russland“ zu fallen; ein „dritter Weltkrieg“, wie es in der Überschrift heißt. Wer dies so liest, muss natürlich zu dem Eindruck kommen, ein möglicher militärischer Konflikt mit Russland samt drittem Weltkrieg sei eine außenpolitische Vorstellung von Trump. Klar, dank unserer Massenmedien wissen wir, dass Trump nicht alle Tassen im Schrank hat. Da passt diese Vorstellung wunderbar ins Bild.

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    53 Kommentare

    Der Abgasskandal wird zur Staatsaffäre

    geschrieben am 22. März 2016 von Jens Berger

    autoGestern hat die Deutsche Umwelthilfe ihre Halbjahresbilanz zur Abgasaffäre gezogen und dabei scharfe Kritik am Bundesverkehrsministerium und der Automobilbranche geäußert. Die Aufarbeitung des Abgasskandals findet zugespitzt formuliert hinter verschlossenen Türen im Schneckentempo statt. Gleichzeitig übt die Automobilindustrie größtmöglichen Druck auf deutsche Hochschulen und Institute aus, auf keinen Fall unabhängige Abgastests vorzunehmen, die den Skandal ausweiten könnten. Kritiker, wie die Deutsche Umwelthilfe, werden derweil mit komplett geschwärzten Dokumenten ruhiggestellt. Man verhöhnt die Öffentlichkeit lieber, als ernsthafte Aufklärung zu betreiben.

    Wenn Sie sich gestern Abend die Tagesschau angeschaut haben, wurden Sie umfassend informiert; zum Beispiel in einem ausführlichen Korrespondentenbericht darüber, dass ein russisches Gericht eine ukrainische Freischärlerin in Russland wegen des Mordes an zwei Journalisten schuldig gesprochen hat. Auf die gestern in Berlin stattgefundene Pressekonferenz der Deutschen Umwelthilfe zu ihrer „Dieselgate-Halbjahresbilanz“ hatte es kein Kamerateam der öffentlich-rechtlichen Sender geschafft. Hinsichtlich des Informationsauftrags der Öffentlich-Rechtlichen ist allein dies bereits ein Skandal, denn was die Deutsche Umwelthilfe zu berichten hatte, hätte sehr wohl in die Hauptnachrichtensendungen gehört.

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    Siechmar Gabriel, der Kämpfer für Handel und Frieden!

    geschrieben am 21. März 2016 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    TTIPGabrieL

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