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  • Unser Plakatvorschlag für die Hamburger CDU

    geschrieben am 12. Mai 2014 von Joerg Wellbrock

    Von Jörg Wellbrock alias Tom W. Wolf

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    36 Kommentare

    ESC: Europa hat das Ende der Homophobie beschlossen

    geschrieben am 12. Mai 2014 von Joerg Wellbrock

    Von Jörg Wellbrock alias Tom W. Wolf
    20140321_Conchita_Wurst_4188Foto: Wikipedia

    Satire

    Für Österreich ging es beim diesjährigen Eurovision Song Contest um die Wurst. Würde Conchita Wurst die Sensation schaffen und als Frau mit Vollbart die Europäer überzeugen können? Sie hat es geschafft und tags drauf ging ein Raunen durch die Presse. Kein Wunder, denn ab jetzt ist Homophobie zu Ende.

    Offiziell ab Montag, den 12. Mai 2014 wurde Homophobie europaweit für beendet erklärt. Das tolle Lied von Conchita Wurst wurde als klare Botschaft verstanden. Zahlreiche Politiker, Musiker, Metzger und Frisöre zeigten sich erfreut über den neuen Trend. Auch ehemals radikale Kirchenmitglieder und NPD-Aktivisten zeigten sich geläutert. Ein NPD-Parteimitglied, das nicht erkannt werden möchte, sagte: “Wer so toll singen kann, muss ein guter Mensch sein. Ich denke, das gilt auch für andere Schwule.” Vorsichtig fügte er hinzu: “Aber natürlich nicht für alle.
    Das klingt zwar ein wenig nach Relativierung, aber dennoch: Für Schwule bedeutet der Erfolg dieser Wurst eine völlig neue Ära.

    Wer schwul ist, singen kann und einen Bart trägt, darf ab heute nicht mehr komisch angeguckt, beschimpft oder geschlagen werden. Das hat die Europäische Kommission auf einer Pressekonferenz mitgeteilt. Auf die Nachfrage, wie es mit Schwulen ohne Bart oder musikalischem Talent stehe, gab es bisher noch keine Stellungnahme. Auch nach den Konsequenzen für Lesben befragt, gab sich die Kommission zurückhaltend. Ein Sprecher sagte: „Die Lesben waren bislang noch kein Thema, aber vielleicht tut sich da ja etwas bis zum nächsten Song Contest.
    Das klingt prima und nach einem richtig guten Plan.

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    „Und der Arme sagte bleich: Wär ich nicht arm, wärst Du nicht reich!“

    geschrieben am 12. Mai 2014 von Jens Berger

    Heute erscheint mit „Wem gehört Deutschland? Die wahren Machthaber und das Märchen vom Volksvermögen“ Jens Bergers zweites Buch im Westend Verlag. Der NachDenkSeiten-Redakteur bringt darin Licht ins Dunkel der Debatte um „das Vermögen“ der Deutschen, Armut und Reichtum sowie Verteilungsgerechtigkeit. Interviews zum Buch sind mittlerweile beim SR 2 und bei Deutschlandradio nachzuhören. Für die NachDenkSeiten sprach Jens Wernicke zum Veröffentlichungsstart mit Jens Berger über das Buch und die Vermögensverteilung in Deutschland.

    JW: Herr Berger, in Ihrem heute erscheinenden Buch gehen Sie der Frage nach, wem Deutschland gehöre. Es geht um Armut und Reichtum sowie die heimliche Macht im Staat. Bevor wir ins Detail gehen, vorab: Rüdiger Liedtke geht seit 20 Jahren derselben Frage nach – warum Sie nun also auch?

    JB: Im Rahmen meiner journalistischen Arbeit stoße ich nun schon seit Jahren regelmäßig auf Einzelmeldungen zum Thema „Reichtum“ und „Vermögensverteilung“. Jedes mal war ich jedoch überrascht, dass es kein Kompendium gibt, das diese Einzelmeldungen einmal zusammenfasst und dem gesamten Themenfeld mit einem roten Faden durchzieht. Dies ist umso erstaunlicher, da es sich hier ja beileibe nicht um ein Nischenthema handelt, das nur für Fachleute von Interesse ist. Im Gegenteil.

    Hinzu kommt, dass sämtliche verfügbaren Daten darauf hinweisen, dass die Vermögensverteilung in Deutschland vor allem in den letzten 15 Jahren sich ganz massiv verschoben hat. Wir beobachten hier einen epochalen Wandel. Von der Gründung der Bundesrepublik bis zur Mitte der Neunziger Jahre war Deutschland ein Land, in dem die Unterschiede zwischen Arm und Reich von Jahr zu Jahr geringer wurden. Seit diesem Zeitraum bewegen sich die Vermögen rasant auseinander. Es gibt jedoch kaum Bücher und nur wenige Studien, die sich ausführlich mit diesem Phänomen beschäftigen. Daher habe ich selbst zur Feder gegriffen.

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    33 Kommentare

    Kalter Krieg? Kalter Kaffee!

    geschrieben am 09. Mai 2014 von Joerg Wellbrock

    Von Jörg Wellbrock alias Tom W. Wolf
    kaffeeFoto: Wikipedia

    Stecken wir wieder ein einem Kalten Krieg mit Russland? Nein, zumindest nicht so, wie es von den Medien gern an die Wand gemalt wird. Für einen solchen Kalten Krieg fehlt der Systemunterschied zwischen Ost und West.

    Während weite Teile deutscher Medien seit Monaten Russland-Bashing betreiben und die Teilnehmer der Montagsdemos sich auf Amerika-Bashing fokussieren, sind sich doch beide Seiten mehr oder weniger darüber einig, dass wir uns in einem gefährlichen neuen Kalten Krieg mit Russland befinden. Der allerdings hatte damals eine Systemkonfrontation inne, es war ein Krieg zwischen dem Kapitalismus der Amerikaner und dem Staatssozialismus der Sowjetunion. Inzwischen hat sich der Kapitalismus aber durchgesetzt, und zwar in beiden Ländern. Um systempolitische Fragen geht es daher eher am Rande. Das kapitalistische Problem ist die Verteilung von Rohstoffen, sind sinkende Exportraten und abnehmende wirtschaftliche Erfolge. Den Artikel weiterlesen »

    209 Kommentare

    Dem Volk auf’s Maul geschaut: Bürgerstimmen zur Ukraine

    geschrieben am 08. Mai 2014 von Joerg Wellbrock

    Von Jörg Wellbrock alias Tom W. Wolf
    Shure_mikrofon_55SFoto: Wikipedia

    Der folgende Zusammenschnitt kurzer Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern erhebt selbstverständlich nicht den Anspruch, ein repräsentatives Bild zur allgemeinen deutschen Befindlichkeit hinsichtlich des Ukraine-Konflikts zu erstellen.
    Vielmehr geht es darum, einmal Menschen, die weder Medienvertreter noch im Politikbetrieb zuhause sind, zu Wort kommen zu lassen.

    Damit die verschiedenen (aber auch ähnlichen) Sichtweisen und Einschätzungen der Befragten deutlich werden, wurden die Fragen wiederholt an die unterschiedlichen Teilnehmer gerichtet.
    Ich habe mit Menschen aus Deutschland gesprochen, mit einem Österreicher, einer Schweizerin und einem Deutschen, der in Mexiko lebt.

    Ohne vorgreifen zu wollen, verrate ich nicht zu viel, wenn ich sage, dass die Ergebnisse dieser Gespräche meist differenzierter und nachdenklicher sind als die Berichterstattung der meisten „Qualitätsmedien“ das von sich behaupten könnte.
    Durch die Gespräche zieht sich der Wunsch nach diplomatischen Bemühungen.

    Mein Dank an dieser Stelle gilt ganz herzlich den Menschen, die sich für dieses kleine Meinungsbild zur Verfügung gestellt haben.

    Dem Volk aufs Maul geschaut

    147 Kommentare

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