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  • Agrarminister Schmidt: Gesetz nach Monsantos Geschmack

    geschrieben am 05. März 2015 von SF Team

    Die sf debatte ist ein Open Thread. Dieses Format ist dafür gedacht, die artikellose Zeit für unsere Leser zu überbrücken und aktuelle Themen im Kommentarbereich zu debattieren.

    Unsere Leser sind herzlich eingeladen, im Kommentarbereich ihre Meinungen und Analysen zu posten. Tobt Euch aus, diskutiert, zitiert, analysiert und wenn es sich nicht irgendwie vermeiden lässt, habt ein bisschen Spaß dabei! Bleibt dabei aber bitte höflich und denkt an die Netiquette.

    Euer Spiegelfechter-Team

    21 Kommentare

    Der Fall Edathy: Das Ende der Verhältnismäßigkeit

    geschrieben am 04. März 2015 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    SebastianEdathy_2013_12476960065Bild: Wikipedia
    Kommentar

    Einer der häufigsten Sätze, die man derzeit im Netz im Zusammenhang mit Sebastian Edathy findet, lautet: „Da kann Edathy ja richtig froh sein, dass er nur Kinderpornos runtergeladen hat und keine Musik. Sonst hätten sie ihn am Ende noch richtig drangekriegt.“

    Die Empörung ist groß, zumal wenn es um den Vorwurf der Kinderpornografie geht. Die Tatsache, dass das Verfahren gegen Edathy nun durch Zahlung einer Geldbuße von 5.000,- Euro eingestellt wurde, hat zu massiven Protesten geführt, die auf der einen Seite nachvollziehbar sind. Wenn ein Straftäter – zumal wenn es das Thema Pädophilie berührt – sich scheinbar freikaufen kann und der Eindruck entsteht, es gebe einen „Promi-Bonus“, dann kocht die Volksseele schnell über.

    Weiterlesen bei blastingnews

    108 Kommentare

    Sprechen wir doch mal über die Zuwanderung

    geschrieben am 04. März 2015 von Jens Berger

    Die SPD will es wissen. In ihrem neuen Entwurf für ein „Einwanderungsgesetz“ wollen die Sozialdemokraten auf eine Punktesystem und Quoten setzen – eine offensichtliche Anlehnung an das viel zitierte kanadische Modell. Damit will man dem demografischen Wandel trotzen und den vermeintlichen Fachkräftemangel entschärfen. Obgleich ein modernes Einwanderungsgesetz sicherlich notwendig ist, verfolgt die SPD dabei einen mehr als fragwürdigen Ansatz. Nach ihren Vorstellungen soll nicht die Gesellschaft, sondern die Wirtschaft bestimmen wer einwandern darf. Damit spielt man – wahrscheinlich ohne dies zu wollen – jedoch nur den Rechtspopulisten in die Hände. Heute ist es wichtiger denn je, das Thema „Einwanderung“ offen zu diskutieren. Denn wer die Debatte der Wirtschaft und den Rechten überlässt, braucht sich nicht zu wundern, wenn man Ende nichts Gescheites dabei herauskommt. Von Jens Berger

    Ökonomisch motivierte Migration ist im historischen Kontext keine Ausnahme, sondern die Regel. Diese Migration ist oft grenzüberschreitend, wie die große Einwanderungswelle in die USA, die Besiedlung des Ruhrgebietes im 19. Jahrhundert oder der Zustrom von Arbeitsmigranten (Gastarbeitern) in die Bundesrepublik in der Nachkriegszeit zeigten. Schon damals gab es eine Phase der massiven grenzüberschreitenden Arbeitsmigration von Süd- nach Nord- und Mitteleuropa.

    Ist Deutschland ein Einwanderungsland?

    Heute leben in Deutschland rund 745.000 Menschen mit italienischem und 375.000 Menschen mit griechischem Migrationshintergrund, die (bzw. deren Eltern oder Großeltern) meist in der Zeit von 1955 bis 1973 nach Deutschland kamen. Später waren es vor allem Einwanderer aus der Türkei, dem ehemaligen Jugoslawien und der ehemaligen Sowjetunion, die nach Deutschland auswanderten. Diese Entwicklung ebbte jedoch Ende der 1990ern merklich ab. Durch den weitgehenden Wegfall des Lohnvorteils und den „Siegeszug“ prekärer Arbeitsverhältnisse büßte Deutschland seine Attraktivität für Einwanderer deutlich ein. Nicht nur Ärzte und Ingenieure, sondern auch osteuropäische Erntehelfer gingen lieber nach Großbritannien oder Skandinavien als nach Deutschland – dies ist eine weitere, wenig beachtete Nebenwirkung der neoliberalen Politik, die das Land seit langem im Würgegriff hält.

    Weiterlesen auf den NachDenkSeiten

    35 Kommentare

    SF-Debatte – Tarifeinheitsgesetz: Einschränkung des Streikrechts?

    geschrieben am 04. März 2015 von SF Team

    Am 6. März 2015 ist im Bundestag die 1. Lesung des von der schwarz-roten Bundesregierung eingebrachten Gesetzes zur „Erzwingung der Tarifeinheit im Betrieb“ angesetzt.

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    28 Kommentare

    Peer und die Oligarchen – die moralische Bankrotterklärung des ehemaligen Vizekanzlerkandidaten

    geschrieben am 03. März 2015 von Jens Berger

    Die Eckpunkte der künftigen Politik der Ukraine werden nicht in Kiew, sondern in Wien gesetzt. Dort soll die neu gegründete „Agentur zur Modernisierung der Ukraine“ ihre Arbeit aufnehmen. Gleich einer Schattenregierung wurden in dieser Agentur die Ressorts mit äußerst namhaften ehemaligen Politikern besetzt. Das Finanzressort untersteht niemand anderem als dem ehemaligen Finanzminister und Vizekanzlerkandidaten Peer Steinbrück. Finanziert wird das Vorhaben von den drei wohl reichsten und mächtigsten Oligarchen der Ukraine – ein erstaunliches Triumvirat aus Korruption, Mafia-Kontakten und politischer Wandlungsfähigkeit. Offenbar hat Steinbrück endgültig jede Scham verloren und verkauft seine Haut wie eine Bordsteinschwalbe an jeden, der bereit ist den – sicher nicht geringen – Preis zu bezahlen.

    So stellt sich ein ukrainischer Oligarch eine Regierung vor: Für Wirtschaftsfragen ist mit Laurence Parisot eine ehemalige Vorsitzende des französischen Arbeitgeberverbandes und Aufsichtsrätin der Großbank BNP Paribas zuständig. Der Verfassungsprozess wird von Rupert Scholz, dem ehemaligen deutschen Verteidigungsminister und sicherheitspolitischen Falken, geleitet. Und für Finanzen ist mit Peer Steinbrück ein Mann zuständig, dessen fachliche Qualifikation zwar „umstritten“ ist, der dafür aber zweifelsohne ein Herz für Milliardäre hat. Auf weiteren Posten werden mit Stefan Füle und Günter Verheugen (ehemalige EU-Erweiterungskommissare) und Bernard Kouchner (ehemaliger französischer Außenminister) Politiker geehrt, die sich ganz maßgeblich dafür eingesetzt haben, dass die Ukraine sich an die EU annähert. Geführt wird diese Schattenregierung von Michael Spindelegger, dem ehemaligen österreichischen Außen- und Finanzminister und Vizekanzler, der ebenfalls nicht nur als wirtschaftsnah, sondern auch als großer Freund der EU-Assoziierung der Ukraine gilt.

    Weiterlesen auf den NachDenkSeiten

    32 Kommentare

    PEGIDA-Attacken auf Flüchtlingscamp: „Wenn wir schon mal da sind …“

    geschrieben am 03. März 2015 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    pegidaFoto: Die WELT

    Kommentar

    Inzwischen reicht es einigen Pegida-Anhängern nicht mehr, mit gut geölter Kehle „Wir sind das Volk zu brüllen!“. Jetzt wird auf einem Plakat betont, dass „nur wir“ das Volk seien, dass die „dort oben“ Heuchler, Lügner und – ganz wichtig! – Vaterlandsverräter seien. Passend zum raueren Ton der Pegida-Teilnehmer haben etwa zwei Dutzend Rechtsradikale in Dresden am 2.3. ein Protestcamp von Flüchtlingen angegriffen, das in der Nähe der Semperoper errichtet worden war. Unterstützt wurden die Angreifer verbal von ungefähr 100 Demonstranten, die sich als Maulhelden betätigten. Ein „Spaziergang“ der besonderen Art. Und sicher nicht der letzte. Den Artikel weiterlesen »

    29 Kommentare

    sf debatte – Mord an Boris Nemzow

    geschrieben am 02. März 2015 von Jens Berger

    Die sf debatte ist ein Open Thread. Dieses Format ist dafür gedacht, die artikellose Zeit für unsere Leser zu überbrücken und aktuelle Themen im Kommentarbereich zu debattieren.

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    112 Kommentare

    Das Völkerrecht am Beispiel der Ukraine

    geschrieben am 02. März 2015 von Gastautor

    Von Ulrich Fiege

    ukraine-krim-russland-13-540x304Bild: „Die ZEIT“

    Seit dem 21. Februar 2014 eskalierte die Gewalt in der Ukraine, Europa schickt im selben Monat eigene Polizeitruppen nach Kiew mit Einheiten aus Polen, Schweden und England, um den demokratisch gewählten Präsidenten Janukowitsch zu stürzen(1). Ein klarer Bruch des Völkerrechts und wir können hier die Formulierung eines Zitats in abgewandelter Form anwenden:“Was früher Unrecht war, kann heute Recht sein“ In Anlehnung an unseren dritten Bundeskanzler und NSDAP Mitglied Kurt Georg Kiesinger. Den Artikel weiterlesen »

    92 Kommentare

    Waffen schaffen ohne Frieden

    geschrieben am 28. Februar 2015 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    Von Jörg Wellbrock alias Tom W. Wolf
    schland

    Mein aktuelles denkfunk-Video befasst sich mit dem Thema „Waffenexportland Deutschland“.

    Hier geht’s zum Video:

    geld

    18 Kommentare

    NachDenkSeiten Videopodcast 15/02

    geschrieben am 27. Februar 2015 von Jens Berger

    Auch in dieser Folge geht es um Griechenland. Jens Berger beantwortet verschiedene aktuelle Leserfragen zum Thema.

    Wenn auch Sie Fragen an die NachDenkSeiten haben, schreiben Sie bitte an fragen@nachdenkseiten.de

    77 Kommentare

    Venezuela – it ́s the economy stupid

    geschrieben am 26. Februar 2015 von Jens Berger

    Letzte Woche verhafteten die venezolanischen Behörden Antonio Ledezma, den Bürgermeister von Caracas. Von 76 oppositionellen Bürgermeistern sind nun 33 in Haft oder stehen vor Gericht. Offizielle venezolanische Nachrichtenkanäle sprechen im Fall Ledezma von einem verhinderten Staatsstreich – unterstützt durch die USA. Es ist von außen sehr schwer, diese Vorwürfe zu bewerten. Zweifel sind jedoch angebracht. Venezuelas Wirtschaft befindet sich im freien Fall. Die Menschen leiden an einem rasanten Verlust ihrer Kaufkraft und Versorgungsengpässen. Noch nie war die Zustimmung für die regierenden „Chavistas“ so gering wie heute und im Herbst stehen eigentlich Wahlen vor der Tür. Gut möglich, dass die „Bolivarische Revolution“ nach siebzehn Jahren an ihren eigenen Fehlern zu Grunde geht. Eine besondere Bedeutung sollte man dabei der fehlgeleiteten Wirtschaftspolitik zuweisen.

    Venezuela ist von außen betrachtet ein Land der ökonomischen Merkwürdigkeiten. Auf dem Papier ist Venezuela reich, steinreich. Dank seiner Erdölexporte erzielt Venezuela Jahr für Jahr einen Außenhandelsüberschuss in Höhe von mehr als 10% des Bruttoinlandsprodukts. Dennoch ist Venezuela im Ausland mit mehr als 70 Mrd. US-Dollar verschuldet. Die Hälfte der Staatseinnahmen stammt aus dem Erdölexport. Doch selbst in den Jahren, in denen der Erdölpreis weit über 120 US-Dollar pro Barrel lag, betrug die jährliche Neuverschuldung des venezolanischen Staates mehr als 15% des BIP. Nur als Vergleich: Die Maastricht-Kriterien der Eurozone gestatten maximal drei Prozent Neuverschuldung.

    Diese Merkwürdigkeiten betreffen jedoch nicht nur abstrakte volkswirtschaftliche Größen, sondern auch und vor allem das Alltagsleben der Venezolaner. Ein Flug von Caracas nach Maracaibo kostet 16 US-Dollar, eine Tube Colgate-Zahnpasta 7 US-Cent und Benzin, Diesel und Strom gibt es fast zum Nulltarif. Das klingt doch wunderbar. Oder? Nein, denn die hier genannten Preise sind Dollar-Preise, gemessen am „offiziellen Umtauschkurs“. Den gibt es jedoch im Alltagsleben nur auf dem Papier. Wer die Probleme der venezolanischen Volkswirtschaft verstehen will, muss zunächst versuchen, das auf Außenstehende verwirrende Wechselkurssystem des Landes zu verstehen.

    Weiterlesen auf den NachDenkSeiten

    124 Kommentare

    Die Spiegelfechter im Doppelinterview

    geschrieben am 26. Februar 2015 von Jens Berger

    Quelle: dbate.de

    12 Kommentare

    NachDenkSeiten Videopodcast 15/01

    geschrieben am 20. Februar 2015 von Jens Berger

    Heute geht es um die Frage, ob Deutschland im Falle eines Schuldenschnitts in Griechenland tatsächlich bis zu 70 Milliarden Euro zahlen muss.

    Wenn auch Sie Fragen an die NachDenkSeiten haben, schreiben Sie bitte an fragen@nachdenkseiten.de

    p.s.: Wenn Ihr Euch wundert, dass das Video hier am späten Freitagabend erscheint und auf den NachDenkSeiten (noch) gar nicht. Das hat technische Gründe. Auf den NachDenkSeiten kommt das Video erst am Montag.

    201 Kommentare

    Kennst Du das Land, wo der Kautschuk wächst?

    geschrieben am 13. Februar 2015 von Jens Berger

    Beinahe drei Viertel der landwirtschaftlich nutzbaren Fläche Kambodschas wurden von der Regierung an Konzerne „verpachtet“. Das entspricht fast einem Drittel des Landes. Auf 80% der verpachteten Fläche wird nun Kautschuk angebaut. In fast allen Fällen führen diese Verpachtungen zu Vertreibungen, die meist mit Gewalt durch Polizei und Militär gegen die Zivilbevölkerung einhergehen. Mehr als eine halbe Millionen Kambodschaner sind bereits Opfer von Landkonflikten. Die Profiteure sind sowohl die einheimischen Eliten wie auch internationale Konzerne. Was für ein Land wie Kambodscha eine echte Katastrophe ist, wird in der deutschen Öffentlichkeit jedoch kaum wahrgenommen.

    Stellen Sie sich doch einmal folgende Situation vor: Sie wachen morgens auf und vor ihrem Haus stehen Bulldozer. Bewaffnete Einheiten der Bundespolizei dringen in ihr Haus und nehmen sich ihre elektrischen Geräte und Wertsachen mit. Daraufhin werden Sie gewaltsam aus ihrem Haus gedrängt und die Bulldozer beginnen ihr zerstörerisches Werk. Nun sind Sie obdachlos und es gibt keine staatliche Stelle, die sich für Sie und ihr Schicksal interessiert. Game over!

    Weiterlesen auf den NachDenkSeiten

    261 Kommentare

    HSBC: Böse Bank und böse Promis

    geschrieben am 11. Februar 2015 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    Von Jörg Wellbrock alias Tom W. Wolf
    hsbcBild: The Guardian

    Kommentar

    Keine Frage, was Süddeutsche Zeitung, WDR und NDR aufgedeckt haben, ist brisant. Immerhin wurde bekannt, dass nicht nur ganz offizielle Kriminelle, sondern auch Regierungsmitglieder zahlreicher Länder, vermeintlich seriöse Geschäftsleute und Angehörige verschiedener Königshäuser aus dem Nahen Osten schmutzige Geldgeschäfte über die Schweizer Bank HSBC abgewickelt haben. Es geht um Geldwäsche, Schwarzgeld, Blutdiamanten, Terrorismus und Kriegsfinanzierungen. Und dann ist auch noch David Bowie Kunde eben jener Bank. Und Phil Collins, meine Güte, Phil Collins! Der singt doch so rührende Liebeslieder. Und dann das?
    Und schon sprechen wir wieder über Nebenkriegsschauplätze.

    Weiterlesen bei newsbloggers.ch

    45 Kommentare

    Landgrabbing in Kambodscha – NachDenkSeiten Spezial

    geschrieben am 11. Februar 2015 von Jens Berger

    Dieser Film ist das erste Produkt einer Recherchereise der NachDenkSeiten-Mitarbeiter Lars Bauer und Jens Berger nach Kambodscha in Kooperation mit der Welthungerhilfe. Ausführliche Hintergrundinformationen erhaltet Ihr auch auf den Seiten der kambodschanischen NGO LICADHO und bei global witness. Vor einiger Zeit sind auf den NachDenkSeiten zum Themenkomplex bereits die Artikel „Land Grabbing – die marktkonforme Wiedergeburt des Kolonialismus“ und „Land Grabbing in Sierra Leone – Widerstand gegen den Neokolonialismus“ erschienen. Die Bilder zur Reise findet Ihr bei flickr. Morgen folgt auf den NachDenkSeiten ein ausführlicher Bericht zum Thema.

    50 Kommentare

    Schreiben? Schreiben! Ein Tag aus dem Leben eines Bloggers

    geschrieben am 10. Februar 2015 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    Von Jörg Wellbrock alias Tom W. Wolf
    3weg

    Was machen Blogger eigentlich so den Tag über? Gute Frage, die ich natürlich nicht stellvertretend für andere beantworten kann. Aber für mich kann ich sprechen, und das tue ich jetzt einfach mal.

    7.12 Uhr:

    Mein Wecker klingelt nicht. Er bringt mir in Gestalt meiner Frau Kaffee ans Bett. Früher war das anders, ich war derjenige, der diesen Job hatte, aber seit meine Frau ihren Tag (gefühlt für mich) mitten in der Nacht beginnt, haben wir einen stillen und leisen Rollentausch vorgenommen. Nach einem gemeinsamen Frühstück geht es an den Rechner, um – na klar! – E-Mails zu checken. So weit, so gut. Den Artikel weiterlesen »

    247 Kommentare

    Der Ifo-Geschäftsklimaindex … -komplex … -perplex oder: Unsinn wird durch Sinn nicht sinnvoll

    geschrieben am 30. Januar 2015 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    Von Jörg Wellbrock alias Tom W. Wolf
    promis-sinnhans-wernerBild: Regensburg-Blog

    Fertig machen zum Aufatmen, aber zackig! Es ist nämlich mal wieder so weit, der Ifo-Geschäftsklimaindex verspricht Gutes, viel Gutes, er verbreitet Zuversicht, sogar für die Stelle nach dem Komma, die sonst oft zu kurz kommt.

    Zunächst einmal gilt es zu klären, wer sich über diesen komischen Ifo-Index freut. Vorher aber ist wichtig, wer sich gefälligst zu freuen hat, das sind nämlich alle! Der SPIEGEL zum Beispiel schreibt, dass der Ifo-Index ein „zuverlässiger Hinweis auf eine Trendwende“ sei. Und das schon zum dritten Mal!
    Wer dreimal lügt, dem glaubt man nicht – normalerweise. Anders aber ist es, wenn Graubart Hans-Werner Sinn seine Finger im Spiel hat. Der zeichnet nämlich maßgeblich verantwortlich und steht hinter dem Ifo-Komplex. Hans-Werner Sinn, das ist doch der, der vor ein paar Jahren sein Herz für Deutschlands Manager entdeckte und ihnen attestierte, sie seien die neuen Juden. Also im Sinne von „Sündenböcke“, denen an allem die Schuld gegeben wird. Seitdem spielen Manager von der Deutschen Bank und anderer mittelständischer Unternehmen mit dem Gedanken, Deutschland auf Wiedergutmachung zu verklagen. Wegen gefühlt tödlicher „Sündenbockmachung“ durch den Staat und weite Teile der nicht-jüdischen Bevölkerung. Den Artikel weiterlesen »

    148 Kommentare

    Statistik: Her mit den niedrigen Arbeitslosenzahlen!

    geschrieben am 27. Januar 2015 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    Von Jörg Wellbrock alias Tom W. Wolf
    ALGbild

    Gibt’s eigentlich wieder aktuelle Arbeitslosenzahlen? Und wo befinden wir uns gerade? In der Winterbelebung? Was kommt das als nächstes? Das Frühlingshoch? Gefolgt vom Sommermärchen und dem Herbstaufschwung?
    Die Bundesarbeitsagentur jedenfalls ist zuversichtlich, nachzulesen in ihrem Monatsbericht für November 2014.

    Da steht:

    „Eine nachhaltige Aufwärtsbewegung ist noch nicht in Sicht. Der Arbeitsmarkt entwickelt sich – weitgehend unabhängig von der Konjunktur – weiterhin günstig. Der Beschäftigungstrend bleibt deutlich aufwärtsgerichtet.“

    Trends sind ja immer gut, oder? – erst recht, wenn sie aufwärtsgerichtet sind. Nein, nicht nur das, sogar deutlich aufwärtsgerichtet. Und das losgelöst von der Konjunktur!
    Klingt ein bisschen, als betrage die Regenwahrscheinlichkeit zwar 90 Prozent, mit dem Wetter habe das aber nichts zu tun.
    Trotzdem stimmt es, was die BA schreibt. Denn die Zahl der Arbeitslosen – also, der Erwerbsuntätigen, Schmarotzer, Faulenzer und Behördenabzocker – hat mit der Konjunktur im Speziellen oder der Wirtschaft im Allgemeinen herzlich wenig zu tun. Sie entspringt der kranken Fantasie begabter Statistiker, die so lange mit der Säge an den Zahlen sägen, bis sie stimmen und einigermaßen hübsch aussehen. Den Artikel weiterlesen »

    94 Kommentare

    Freier Eintritt für alle, die es brauchen: Das Wunder im Wunderland

    geschrieben am 22. Januar 2015 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    Von Jörg Wellbrock alias Tom W. Wolf
    Miniatur WunderlandBild: Miniatur Wunderland

    Eine Ausstellung, die nichts kostet? Gibt’s nicht! Gibt’s doch! In Hamburg, an der Elbe, dort, wo die Dauerausstellung „Miniatur Wunderland“ ihren Sitz hat.

    Ende des Jahres 2014 gab es zahlreiche Leser, die uns baten, hin und wieder doch auch einmal gute Nachrichten zu bringen. Die Idee fanden wir gut, allein der Glaube daran, etwas Gutes zu finden, das erwähnenswert wäre, fehlte uns. Jetzt haben wir aber doch etwas entdeckt!

    Wer nichts hat, zahlt auch nichts

    Die Idee des ermäßigten oder gar freien Eintritts ist im Prinzip natürlich nicht Neues und als Werbe-Aktion durchaus beliebt. Werbung – das ist vielleicht auch der Vorwurf, den man den Machern vom Miniatur Wunderland machen könnte. Andererseits ist Werbung völlig legitim, jedes Unternehmen muss werben, um nicht in der Versenkung zu verschwinden. Den Artikel weiterlesen »

    39 Kommentare
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