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  • Der Gutti zum Sonntag

    geschrieben am 27. Februar 2011 von Jens Berger

    Chapeau, Herr Professor Lepsius!

    239 Kommentare

    Elend, Gewalt und Geschäft

    geschrieben am 26. Februar 2011 von Jens Berger

    Zur Lage in Libyen

    ein Gastartikel von Axel Weipert

    Was sich in die­sen Tagen in Li­by­en ab­spielt ist ein wahr­lich me­di­en­wirk­sa­mes Spek­ta­kel: Hier der kor­rup­te, selbst­herr­li­che Dik­ta­tor und sein Clan, der sich mit allen Mit­teln und jeder Rea­li­tät ent­rückt an die Macht klam­mert. Dort das auf­ge­brach­te Volk, das sei­nem Unmut, sei­ner Ver­bit­te­rung frei­en Lauf lässt. Seit Tagen be­herrscht das Land die in­ter­na­tio­na­len Schlag­zei­len.

    Nach dem schnel­len und ver­hält­nis­mä­ßig un­blu­ti­gen Sturz der lang­jäh­ri­gen Po­ten­ta­ten in Tu­ne­si­en und Ägyp­ten es­ka­liert der Auf­stand im Nach­bar­land zu­se­hends. Wohl schon mehr als tau­send Tote sind das Re­sul­tat. Und ein Ende der Ge­walt ist noch nicht ab­seh­bar. Mu­am­mar al Gad­da­fi soll zu sei­nem Schutz schwarz­afri­ka­ni­sche Söld­ner her­bei­ge­schafft haben. Die Mel­dun­gen sind zwar kaum zu über­prü­fen, aber Be­rich­te über Scharf­schüt­zen und äu­ßerst bru­ta­les Vor­ge­hen gegen De­mons­tran­ten ma­chen die Runde. Schon frü­her wur­den je­den­falls aus­län­di­sche Trup­pen un­ter­stützt – sei es im Tschad oder im Sudan. Man kann hier also von einem durch­aus plau­si­blen Ge­rücht spre­chen. Grund die­ser Maß­nah­me könn­te vor allem die un­kla­re Hal­tung der Armee sein, be­son­ders der un­te­ren Ränge. In Ben­gasi sind 130 Sol­da­ten hin­ge­rich­tet wor­den, nach­dem sie sich wei­ger­ten, den Be­feh­len Folge zu leis­ten. In an­de­ren Städ­ten lie­fen ganze Ein­hei­ten zu den Re­gime­geg­nern über.

    Mas­si­ve wirt­schaft­li­che und so­zia­le Pro­ble­me

    Na­tür­lich stellt sich die Frage, was die Men­schen ge­ra­de an­ge­sichts der zu­neh­men­den Ge­walt von Sei­ten des Re­gimes den­noch ver­an­lasst, auf die Stra­ße zu gehen. Für die­ses Wo­chen­en­de ist gar ein „Marsch der Mil­lio­nen“ zur Haupt­stadt Tri­po­lis ge­plant. Ohne Zwei­fel steht an ers­ter Stel­le die Not und Per­spek­tiv­lo­sig­keit einer gan­zen jun­gen Ge­ne­ra­ti­on. Das gilt für alle Ge­sell­schaf­ten der Re­gi­on. Aber in Li­by­en pro­fi­tiert das Volk zudem kaum von den im­men­sen Öl- und Gas­vor­kom­men, die etwa 70% des Brut­to­in­lands­pro­dukts und sogar 95% der Staats­ein­nah­men aus­ma­chen.Mit über 44 Mrd. Bar­rel nach­ge­wie­se­nen Öl­re­ser­ven ver­fügt das Land am Mit­tel­meer über die grö­ß­ten Vor­kom­men Afri­kas.

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    100 Kommentare

    Wir zeigen dem Lügenbaron den Schuh!

    geschrieben am 25. Februar 2011 von Jens Berger

    Veranstaltungshinweis:

    Guttenberg aufs Schloß zurückschicken! Samstag 12.30

    Die Zustände der Politik in Deutschland verkommen ins unerträgliche. Die BILD-Leser wollen einen adeligen Blenderkönig haben. Wenn wir uns das gefallen lassen, wenn ein Minister in Deutschland mit so einem Monsterplagiat durchkommen kann ohne zurückzutreten, ist es bald vorbei mit Wissenschaft und Politik in Deutschland.

    Schicken wir Guttenberg zurück auf sein Schloß, zeigen wir dem Lügenbaron den Schuh!

    Treffpunkt: Samstag, 26. Februar 2011, 12:30 Uhr,
    Potsdamer Platz, Berlin, an der historischen Ampel
    Ende: Bundesverteidigungsministerium, Stauffenbergstraße

    Quelle: Knowledge Brings Fear

    Die Facebook-Gruppe zur Veranstaltung

    170 Kommentare

    Bewusstlosigkeit, Amnesie, Lüge – mehr bleibt nicht

    geschrieben am 24. Februar 2011 von Jens Berger

    ein Gastartikel von Sven Haenke

    Die BILD verkündet, dass bei ihrer Teflon-Abstimmung 87% der Bürger wollen, dass Guttenberg im Amt bleibt. Interessant ist, dass derzeit das wichtigste Argument für Guttenbergs Verbleib im Amt die Zustimmung der Bevölkerung ist. In vielen Medienberichten wurde das Thema der mit teilweise sehr fragwürdigen Methoden gemessenen Beliebtheit sehr stark in den Vordergrund gestellt. Es wurde in einigen Umfragen sehr früh über ein Thema abgestimmt, über dessen sachliche Hintergründe die Bürger in weiten Teilen noch nicht ausreichend informiert sind.

    Derzeit behauptet der Verteidigungsminister, er habe zwar Fehler gemacht und diese auch zugegeben. Er habe jedoch nicht absichtlich betrogen. Die Universität Bayreuth hat zu dem Thema „absichtlicher Betrug“ oder „versehentliche Fehler“ noch keine Stellungnahme abgegeben. Sie wird zu Recht in dieser wichtigen Frage Fachleute urteilen lassen müssen.

    Nun stellt sich die Frage, ob Guttenberg, an dieser Behauptung, die er jetzt gleichsam zur Entscheidungsfrage gemacht hat, festhalten kann.

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    172 Kommentare

    Guttenberg bedankt sich bei der BILD

    geschrieben am 23. Februar 2011 von Jens Berger

    Ergänzung zum Artikel Die Pro-Guttenberg-Kampagne im Zwielicht

    Wie die Financial Times in ihrer morgigen Ausgabe melden wird, beabsichtigt das Verteidigungsministerium schon im nächsten Monat eine Werbekampagne für neue Rekruten zu schalten. Diese Kampagne soll pikanterweise exklusiv in den Springer-Medien BILD, Bild am Sonntag und den dazugehörigen Online-Angeboten laufen. Zum Volumen dieser Kampagne machte das Ministerium keine Angabe.

    Wenn man diese Meldung mit der tapferen Pro-Guttenberg-Berichterstattung der BILD-Zeitung in Verbindung setzt, ist dies ein handfester Skandal, der eine parlamentarische Untersuchung erfordert. Der Verdacht, Baron zu Guttenberg könnte sich auf diese Art und Weise bei der BILD-Zeitung für deren treue Unterstützung seiner Person bedanken, liegt förmlich auf der Hand. Warum schaltet die Bundeswehr ihre Kampagne nicht in anderen – kritischeren – Medien, die ebenfalls von der Zielgruppe gelesen werden?

    Dieser Vorgang ist einer Bananenrepublik würdig. In einer transparenten Demokratie dürfen solche Fälle von Korruption und Amtsmissbrauch nicht passieren. Wenn Baron zu Guttenberg sich denn schon bei der BILD erkenntlich zeigen will, so kann er dies gerne tun – aber aus seinem Privatvermögen und nicht mit Steuergeldern.

    Jens Berger

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