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  • Volksabstimmungen in Deutschland: Wahre Demokratie oder totale Anarchie?

    geschrieben am 13. Juli 2016 von Gastautor

    ballot-box-32384_640Heute veröffentlichen wir einen Text, der aus der Feder der 9. Klasse eines Gymnasiums in Baden-Württemberg stammt.

    Und hier kommt der Text:

    Ein sehr heikles, deutschlandweites Thema
    sind immer wieder die Volksabstimmungen auf Bundesebene. Zu diesem Thema setzen sich vor allem die Christlich Demokratische Union (CDU) und die Sozialdemokratische Partei Deutschland (SPD) und deren Abgeordneten auseinander. Die CDU ist gegen solche Volksabstimmungen, die SPD ist dafür. Den Artikel weiterlesen »

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    Brexit: Alles Idioten, oder was?

    geschrieben am 12. Juli 2016 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    Nach dem Brexit (und auch schon davor) schlugen die Wellen hoch bei der Frage, ob das britische Aussteigen aus der EU nun eine gute Idee sei oder eben nicht. Einfache Antworten gibt es selbstverständlich nicht.

    Die Argumente waren und sind auf beiden Seiten teils nachvollziehbar, teils aber auch völlig absurd. Der Kabarettist Thilo Seibel hat sich so seine eigenen Gedanken gemacht und diese in provokanter Weise zum Ausdruck gebracht. Er sinnierte über ein Wahlrecht mit Altersbegrenzung und bezeichnete die Brexit-Befürworter als “Brexit-Idioten”.

    Was hat denn der Kerl eingeworfen? Das dachte ich mir, als ich die Postings von Thilo Seibel las. Kurzerhand habe ich mit ihm mal ein Viertelstündchen gesprochen.

    Zum Hören einfach aufs Bild klicken.

    seibelwolf

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    Ach, die rubbeln sich nur einen!

    geschrieben am 08. Juli 2016 von Jens Berger

    ein Gastbeitrag von Roberto De Lapuente

    Frohen Ramadan wünschte sie alle Moslems. Dazu eine Sure, irgendwas vom Allerbarmer. Die Frau ist Linke, in einem Ortsverband organisiert. Für sie mögen diese Glückwünsche ein Zeichen sein. Gegen den Fremdenhass und die AfD und so. Also postete sie das bei Facebook. An mehreren Tagen, wie ich nachher entdeckte. Stets ein warmer Wunsch und eine Sure. Das kann man machen, aber irgendwas störte mich dabei. Was, wusste ich noch nicht so genau. Genauso wie bei diesem Artikel neulich in einem alternativen Blatt. Da lobte man ein afrikanisches Straßenfest. Die Schwarzen tanzten und boten Gerichte feil. Die Besucher kosteten die Folklore aus. Alles habe bestens geklappt. Und man hätte nun auch gesehen, wie reibungslos das Zusammenleben funktionieren könne, wenn nur alle es wollten. Überhaupt erwiesen sich die Afrikaner als ausgesprochen liebenswerte Menschen. Übrigens die Syrer von gegenüber seien auch nett. Auch bei dem Geschwafel fühlte ich mich unwohl, als ob jetzt jeder von einem Menschen mit linker politischen Vorstellung erwartete, dass er auf Tuchfühlung zu gehen habe. Will ich aber nicht müssen. Ja, muss ich auch nicht müssen. Überhaupt, dieses Anbiedern hat für mich auch nichts mit Respekt zu tun. Es ist alles nur mehr oder weniger fürs Ego.

    Und dann noch das ganze Tamtam mit dem Boateng und seiner unaufhörlichen Nachbarschaft. Herr Nachbar hier, Herr Nachbar dort, Herr Nachbar klärt auf der Linie und wie irre vernachbarschaftlichen sie sich mit dem Kerl. Plötzlich will jeder den Deutschen mit dunklen Teint als Nachbarn haben, als sei jemand ausgerechnet dann ein besonders begehrter Mann von obendrüber, nur weil er ein bisschen afrikanischer aussieht als andere. Was sind wir tolerant und gut und weltoffen, nicht wahr!

    Vor einigen Wochen entdeckte ich einen hübschen Text von Micky Beisenherz. Kuschelrassismus nannte er darin dieses Phänomen. Solidarisierung erfolge nicht, weil man es als inneren Reichsparteitag oder wahlweise inneren Nürnberger Prozess spürt, sondern als egozentrische Botschaft. Indem man sich als exemplarisch tolerant und unverklemmt positioniert, grenzt man sich von all diesen Trotteln ab, die heute so laut schreien wie nie zuvor oder wie eben vor vielen Jahren auf eben jenem Reichtsparteitag. Nun gut, der äußeren Variante davon natürlich. Spätestens seit dem äußeren Nürnberger Prozess wurden sie verschwiegener. Bis neulich. Tja, vor Jahren mussten sich Nazis im Untergrund bewegen und heimlich dönermorden. Subunkultur war mal, heute bekennt man wieder laut, was damals still bestellt wurde. Einer der Mörder hieß dann passenderweise Mundlos. Und exakt so geben sich die Maulhelden heute nicht mehr. Dagegen muss man was tun. Also macht man es muschelrassisch.

    Weiterlesen auf Ad Sinistram

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    Kategorische Intoleranz: Wie aus zwei Seiten einer Medaille eine wird

    geschrieben am 06. Juli 2016 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    man-77495_1920Toleranz gehört wohl zu den wichtigsten Dingen der menschlichen Zivilisation. Sie ist die Grundlage des Zusammenlebens unterschiedlicher Menschen mit verschiedenen Sichtweisen, Perspektiven und Überzeugungen. Aber wie viel davon haben wir eigentlich?

    Ohne eine Mindestmaß an Toleranz droht die Gesellschaft zu zerbrechen, sich in ein aggressives Konstrukt zu verwandeln, das auf der Macht der Stärkeren basiert. Umso wichtiger ist die Überzeugung, dass andere Meinungen nicht nur zulässig, sondern gewünscht sind. Auch um die eigene, vielleicht eingeengte Perspektive zu überdenken, zu korrigieren, möglicherweise komplett zu erneuern. Doch im täglichen Leben nimmt die Toleranz nicht zu, sie scheint nicht einmal zu stagnieren, sondern nach und nach immer weiter abzunehmen. Den Artikel weiterlesen »

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    Nein, Herr Juncker. Nein, Herr Schulz – Ihr habt „den Schuss nicht gehört“!

    geschrieben am 06. Juli 2016 von Jens Berger

    Erst wenige Tage sind seit dem historischen Brexit-Referendum in Großbritannien vergangen. Während auf der Insel die Hauptdarsteller dieser Tragödie die Flucht ergriffen haben, lautet für die Verantwortlichen in Brüssel die Devise der Stunde „Vorwärtsverteidigung“! Als die „Wir-haben-verstanden“-Sonntagsreden der EU-Granden noch nicht einmal verklungen waren, kündigte EU-Kommissionspräsident Juncker flugs an, das CETA-Abkommen lieber an den nationalen Parlamenten vorbei zu verabschieden. Sein Sidekick, EU-Parlamentspräsident Martin Schulz, meinte in der FAZ gar, er habe „den Schuss gehört“ und fordere daher eine „echte europäische Regierung“. Das erinnert ganz an die alte Apothekerweisheit, „wenn das Mittel nicht wirkt, muss man nur die Dosis erhöhen“. Nein, Herr Schulz, Sie und Ihr Freund Juncker haben den Schuss nicht gehört.

    Egal was auf der Welt geschieht – es gibt immer mehrere Deutungen und dementsprechend mehrere Wahrheiten. In diesem Sinne verwundert es dann auch nicht, dass es einige wenige Stimmen gibt, die den Brexit und den momentanen Rechtsruck in Europa als Reaktion der Menschen auf zu wenig Europa interpretieren. Auf der anderen Seite findet man vor allem bei den Profiteuren des Rechtsrucks zahlreiche Stimmen mit der exakt gegenseitigen Interpretation: Die Menschen laufen demnach lautstarken Unsympathen hinterher, weil es für sie zu viel Europa gibt. Das ist hochgradig verwirrend. Die beiden Antipoden der Europa-Debatte flüchten sich in rein technisch-formale Erklärungen, die losgelöst von den politischen Inhalten nicht sonderlich aussagekräftig sind.

    Weiterlesen auf den NachDenkSeiten

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