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  • Energiequelle Wasserkraft – ein Überblick

    geschrieben am 04. Juni 2011 von Gastautor

    ein Gastartikel von Christoph Jehle

    In Wasserkraftwerken wird das Medium Wasser zum Antrieb von Kraftmaschinen genutzt. Dabei wird die Lageenergie des Wassers, die im natürlichen Lauf des Gewässers letztlich in Wärmeenergie umgewandelt wird, dem Wasserlauf im Kraftwerk zu Teilen entnommen und in elektrische Energie umgewandelt.

    Zu den ältesten Formen der Wasserkraftnutzung, die vor Allem an größeren Flüssen mit geringem Gefälle erfolgte, gehört der Einsatz einfacher hölzerner Wasserräder, die auf einer schiffsartigen hölzernen Plattform installiert waren, welche mit Seilen im Strom fest verankert waren. Die Stoßkraft des Wassers trieb das Wasserrad an und mit der so gewonnenen Energie konnte beispielsweise eine Getreidemühle auf dem Ponton betrieben werden.

    Für den Betrieb von Wassermühlen an Land wurde dann schon ein höherer baulicher Aufwand benötigt. Mit einem Wehr im Fluss wurde das benötigte Triebwasser gestaut in den Mühlkanal abgeleitet. Geringe Gefälle von nur etwa einem Meter lassen sich auch heute noch am Besten mit einem Wasserrad nutzen. Zum Ende des 19.Jahrhunderts begann mit der Verfügbarkeit von Turbinen zur Wasserkraftnutzung auch größere Kraftwerkseinheiten gebaut. So entstanden am Hochrhein die Kraftübertragungswerke Rheinfelden. Der Name dieser Anlage leitet sich von der ursprünglichen Anlagenkonfiguration ab: Es war geplant, vom parallel zum Fluss am deutschen Ufer errichteten Kraftwerk die gewonnene mechanische Energie über eine Seiltransmission bis nach Basel zu transportieren. Durch die Anordnung des Krafthauses hätte die Transmission mit nur einer Wirkungsgrad-verschlechternden Umlenkung erfolgen können. Die Entwicklung von großen Generatoren und die Übertragung des elektrischen Stroms über größere Strecken erübrigte den mechanischen Energietransport noch während der Kraftwerksplanung.

    Anstelle der mechanischen Kraftnutzung zum Antrieb eine Mahlmühle für die Mehlproduktion oder einer Säge trat mit der Erfindung der elektrischen Generatoren die Stromerzeugung. Die rein mechanische Wasserkraftnutzung beschränkt sich heute auf Heimatmuseen und andere historische Bauwerke. Im Interesse einer möglichst guten Durchgängigkeit des genutzten Gewässers sollte das im ursprünglichen Bachbett verbleibende Restwasser ausreichend sein und zudem mit Aufstiegshilfen wie Fischtreppen oder rauen Rampen die Wanderung von Fischen und anderen Lebewesen im Gewässer gesichert werden. Zu den Kraftanlagen die eine möglichst geringe Behinderung der Gewässerdurchgängigkeit für Lebewesen bewirken, zählt die Wasserkraftschnecke. In der Nähe von Wohnbebauung bringen diese vergleichsweise groß bauenden Maschinen jedoch manches mal eine zuvor nicht erwartete Lärmbelastung für die Anwohner.

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    Reden ist Silber, Schweigen ist Schuld

    geschrieben am 03. Juni 2011 von Jens Berger

    ein Gastartikel von Florian Hauschild über die unsägliche Rolle des deutschen Journalismus im Zuge der Entstehung des Movimiento 15-M

    Es war ein heißer Mai. Für die Spanier, für die Griechen, für die Portugiesen, für die Franzosen. Vor allem in den südlichen Ländern tritt auch die Hitze der Empörung zutage: Die europaweite Unzufriedenheit mit einem System, das immer mehr Menschen Zukunftsperspektiven und die Chance auf ein würdevolles Leben raubt. Wie Eiterbeulen auf einem kranken Leib quollen die protestierenden Massen hervor auf Europas Straßen und Plätzen, um zu sagen: „Es reicht. Wir sind dagegen. Wir werden künftig nicht mehr schweigen!“. Kann man es ihnen verübeln? Wohl kaum.

    Doch wie präsent ist den meisten Deutschen die emotionale Lage der Menschen in den Ländern der europäischen Peripherie? Es gab Proteste, ja das weiß man. Die Lage ist ernst, auch das weiß man schon lange. Doch was sich seit dem 15. Mai 2011 wirklich in Spanien, Portugal und zunehmend auch in Griechenland abspielt wissen die wenigsten.

    Wer kennt die Bilder von den basisdemokratischen Bürgerforen, die auf den spanischen Plätzen mittlerweile landesweit gegründet wurden? Wer kennt die Strukturen, die mittlerweile in ganz Europa entstehen? Strukturen, aufgebaut von einer Generation, die erkannt hat, dass der neoliberale Gesellschaftsentwurf ein Irrweg ist, dem keine weitere Chance gewährt werden soll.

    Und während sich diese Generation höchst professionell vernetzt und ein Niveau des gegenseitigen Informationsaustausches erreicht, das die Machteliten völlig überrascht, sinnieren einige darüber, dass Internet und politische Teilhabe doch eigentlich nicht soviel miteinander zu tun haben. Das Gegenteil ist längst politische Realität: 14 Millionen Spanier – das sind 30 Prozent der Gesamtbevölkerung – nutzen Facebook. Mit Blick auf die jungen Spanier benennt das Handelsblatt gar 92 Prozent dieser als so genannte „Internauten“. So wundert es nicht, dass eine Analyse von tobesocial vom 30. Mai 2011 den Ursprung der „Spanischen Revolution“ in den sozialen Netzwerken sieht.

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    Medienpreis für „Pleite-Griechen-Kampagne“ der BILD – geht es auch noch absurder?

    geschrieben am 02. Juni 2011 von Jens Berger

    Was sich zunächst so anhört wie ein verspäteter Aprilscherz, ist bei näherer Betrachtung die Bankrotterklärung für den Journalismus und ein an Dreistigkeit kaum zu überbietender Affront des Stiftungsunwesens im Lande. Die Johanna-Quandt-Stiftung zeichnet in diesem Jahr eine Serie der BILD-Kampagne gegen die „Pleite-Griechen“ mit dem mit 10.000 Euro dotierten „Herbert-Quandt-Medien-Preis“ aus. Damit wird ausgerechnet die Kampagne ausgezeichnet, die den Medienforschern Hans-Jürgen Arlt und Wolfgang Storz als Untersuchungsobjekt für deren vernichtende Studie »Drucksache „Bild“ – Eine Marke und ihre Mägde« diente. Eine Berichterstattung, der man mit Fug und Recht das Attribut „journalistisch“ absprechen kann – ja sogar absprechen muss – gilt in der Belle Etage als journalistisches Meisterwerk. Das ist ein sehr trauriges Novum in der Mediengeschichte.

    Mit der fünfteiligen Serie werden in der Hauptsache die Weltbilder und Stereotypen wiederholt, die in den Texten von „Bild“ ständig eine hohe Bedeutung haben: Die Griechen seien als Nation und Volk nicht zuverlässig, sondern griffen zu unlauteren Mitteln. [...] „Bild“ nutzt die Schilderung der Sachverhalte, um zum wiederholten Mal zu belegen, wie Politik ihrer Ansicht nach funktioniert: überall Unzulänglichkeiten, Handeln gegen wirtschaftliche Vernunft, Halbherzigkeiten, falsche Nachgiebigkeiten, doppeltes Spiel, Schmiergelder, Fehleinschätzungen und Unzuverlässigkeiten. Der Schutz der Interessen der deutschen Steuerzahler sei nicht gewährleistet. [...] Insofern liefert „Bild“ auf fünf Seiten eine abwechslungsreich erzählte Geschichte – mit Betonung auf: Geschichte –, wie politischer Mainstream entsteht und wirkt. „Bild“ stellt das als Skandal und Enthüllung dar, was für andere zwar ‚fehlbarer’, aber normaler politischer Alltag ist. [...] Insofern wäre es in gewissem Sinne eine ‚Rechtfertigungs-Serie’ und ein Teil der Bemühungen, die Position als Leitmedium auch in politischen und gesellschaftspolitischen Themen gegenüber medialen und politischen Fachkreisen zu
    festigen: nur sehr bedingt mit entsprechenden journalistischen Inhalten – wenngleich in diesem Fall näher als in allen anderen von uns untersuchten Texten mit Journalismus in Berührung kommend –, aber vor allem mit der öffentlichen Inszenierung von journalistischem Aufwand (viele Seiten, viele Reporter, hoher Zeitaufwand). Und dem eigentlichen Publikum wurde via Headlines die Botschaft geliefert: Die Griechen tricksen. Die Rotgrünen tragen die Schuld. „Bild“ belegt das. „Bild“ bleibt dran. „Bild“ hat recht. „Bild“ scheut keinen Aufwand als Wächter der Interessen des deutschen Steuerzahlers.

    Deutung der BILD-Serie „Geheimakte Griechenland“ durch Hans-Jürgen Arlt und Wolfgang Storz im Teil „Erweiterungen und Vertiefungen“ zur BILD-Studie der Otto-Brenner-Stiftung

    Eine Laudatio ist diese Medienanalyse sicherlich nicht. Wie sollte man auch eine Laudatio auf ein Werk halten, das jedem Laien und erst recht jedem Fachmann höchstens ein Naserümpfen entlockt? Man darf gespannt sein, welche Medienpersönlichkeit die undankbare Aufgabe bekommen wird, bei der Preisverleihung anerkennende Worte für die BILD-„Journalisten“ Nikolaus Blome und Paul Ronzheimer zu finden. Zur Erinnerung: Blome „glänzte“ bei der Griechenland-Kampagne seines Blattes vor allem durch seine tolldreisten Faktenverdrehungen und seine verwegene, meist beleidigende Polemik gegen die „faulen“ und „korrupten“ Griechen, denen er empfahl, „uns ihre Inseln zu verkaufen und die Akropolis gleich mit“ – ein widerlicher Affront gegen die Griechen, die uns Deutsche auch noch als Besatzer kennen. Ronzheimers großer Scoop war es, Griechen, die aus Sorge und Angst um ihre Zukunft auf dem Athener Syntagma-Platz demonstrierten, Drachmen in die Hand zu drücken, als seien sie Affen im Zoo, denen man Bananen zuwirft. Jeder Mensch, der auch nur einen Hauch von Empathie besitzt, sollte sich für Mitmenschen wie Blome und Ronzheimer schämen. Jeder Journalist, der sich nicht klipp und klar von solchen tiefschwarzen Schafen seiner Branche distanziert, sollte sich tunlichst noch einmal Gedanken über die Grundwerte seines Berufsstands machen.


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    Nachtrag: Leider habe ich vergessen, auf den hervorragenden Artikel “Bild gewinnt. Gegen den Journalismus” von Michalis Pantelouris zu verlinken, bei dem ich wertvolle Anregungen für meinen Kommentar gefunden habe. Lest ihn, er ist interessant.

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    Um den Euro zu retten, muss Deutschland die Eurozone verlassen

    geschrieben am 01. Juni 2011 von Gastautor

    ein Gastartikel von Marshall Auerback, Übersetzung aus dem Englischen von Lars Schall, redigiert von Jens Berger und Frank Benedikt

    Als der Euro eingeführt wurde, beliebten führende deutsche Politiker mit sichtlichem Genuss (und sehr zum Leidwesen insbesondere der Briten) zu argumentieren, dass die Währungsunion schließlich eine politische Union erfordern würde. Die griechische Krise war genau die Art von Ereignis, die erwartet wurde, um das Tempo zu forcieren. Konfrontiert mit der Krise vermeidet Frau Merkels Regierung jedoch jedes luftige Gerede über die politische Union – stattdessen zieht sie es lieber vor, harte wirtschaftliche Medizin in den Rachen der widerspenstigen griechischen, irischen, portugiesischen und spanischen Wähler einzutrichtern. Dies wird sowohl ökonomisch als auch politisch unhaltbar werden. Wenn das Ziel darin besteht, die Währungsunion zu bewahren, betrachten die politischen Entscheidungsträger dies womöglich falsch herum. Am Ende wäre paradoxerweise der am wenigsten störende Weg nach vorne für die Rettung der Europäischen Währungsunion der, dass die Deutschen – und nicht die Länder der Peripherie – diese verlassen.

    Ein wesentlicher Grund, warum eine politische und soziale Vereinigung so wichtig ist, ist der, dass sie Bedingungen schafft, unter denen der ausgleichende Mechanismus, nicht miteinander zu konkurrieren, erleichtert wird. Die inländische Mobilität der Arbeitskräfte ist viel größer als die Mobilität zwischen den Länder. Überregionale Finanztransfers tragen dazu bei, den Anpassungsprozess zu glätten. Eine soziale und nationale Einheit macht abtrünnige Politiken fast undenkbar und bildet somit den Kitt, um die Disziplin der Anpassung beizubehalten.

    Nichts des oben genannten ist bisher stark in der Eurozone verankert. Es ist im aktuellen Kontext, in dem allen Schritten in Richtung einer breiteren, supranationalen Fiskalstruktur weiterhin von den Deutschen widerstanden wird, auch unwahrscheinlich, da die Deutschen dies als Hintertür-Mechanismus für noch mehr Rettungsmaßnahmen ihrer “verschwenderischen” europäischen Mittelmeer-”Partner” wahrnehmen würden.

    Und doch wird eine Art von breiterer fiskalischer Expansion immer notwendiger, falls das Euro-Projekt erhalten bleiben soll. Von einer standardmäßigen keynesianischen Perspektive aus gesehen, ist das Schrumpfen eines Haushaltsdefizits praktisch gleichbedeutend mit einem schrumpfenden Wirtschaftswachstum. Keynesianer betonen die Prävalenz der Multiplikatoreffekte. Von Kürzungen der Staatsausgaben und Anhebungen der Steuern wird erwartet, dass sie Einkommen und Ausgaben der privaten Wirtschaft verringern. Wenn die Haushaltskonsolidierung ehrgeizig genug ist, kann sie eine regelrechte Rezession verursachen.

    Zum Zeitpunkt, da der Euro eingeführt wurde, gab es große Hoffnungen, dass ein Anstieg des Handels und der Investitionen zwischen den Nationen der Eurozone eine wahrhaft einheitliche europäische Wirtschaft schaffen würde, in der sich die nationalen Ebenen der Produktivität und des Konsums einander annähern würden. Es wurde auch angenommen – oder vielleicht bloß gehofft -, dass der Euro eine politischen Annäherung erzeugen würde. Sobald die Europäer einmal die gleichen Scheine und Münzen benutzten, würden sie spüren, wie viel sie gemeinsam haben, würden gemeinsame Loyalitäten entwickeln und ihre politische Union vertiefen.

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    Neupositionierung der Grünen in der Zeit des schwarzen Atomausstiegs

    geschrieben am 31. Mai 2011 von Stefan Sasse

    Von Stefan Sasse

    Noch vor der Vorlage des Berichts der Ethikkommission hat die schwarz-gelbe Koalition den Ausstieg aus dem Ausstieg aus dem Ausstieg beschlossen. Die große Frage ist nun, ob die Grünen dem Ausstiegsplan zustimmen werden. Während das Aushängeschild des linkeren Grünen-Flügels – der so genannten “Fundis” -, Jürgen Trittin, es öffentlich als “unwahrscheinlich” bezeichnet und auf ein Ausstiegsdatum zwischen 2017 und 2022 pocht, erklärt Claudia Roth gleichzeitig im Interview einige sachliche Probleme mit dem schwarz-gelben Konzept, die eine grüne Zustimmung gefährden, während Boris Palmer eigentlich intern, aber doch irgendwie öffentlich darüber nachdenkt, linke Positionen wie Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare und Alkoholverbot in Innenstädten aufzugeben und im 25%-Bereich Wähler gewinnen und halten zu können. Diese Rollenverteilung ist bewundernswert orchestriert. Die Grünen erweisen sich derzeit als sehr geschickt darin, sich nach allen Seiten hin zu präsentieren und jeweils eine Projektion zu erschaffen, die der Zielgruppe gefällt. Wer in den Grünen sachliche Politiker des propagierten neuen “Öko-Bürgertums” sehen will, muss nur Palmer oder Kretschmann lauschen, während Fans der alten rot-grünen Koalition mit Roth und Künast ihre Freude haben dürften. Wer eher auf die Durchsetzung grüner Kernforderungen hofft, setzt sein Geld auf die Durchsetzungskraft von Jürgen Trittin. Dazu sieht es so aus, als ob die Grünen einen internen Richtungsstreit ausfechten, aber nicht so, dass es chaotisch wirkt. Auch damit werden wieder beide Geschmäcker bedient. Chapeau.

    Die Grünen scheinen gerade tatsächlich entschlossen zu sein, ihre aktuellen Umfrageprozente in reale Parlamentssitze zu verwandeln. Ihre Strategie dafür wird langsam erkennbar. Offensichtlich haben einige Grüne ihre Hausaufgaben gemacht und erkannt, dass eine Volkspartei alten Stils, also wie sie CDU und SPD vor der Agenda-Zeit dargestellt haben, nach mehreren Seiten hin offen sein und gleichzeitig einen Markenkern erhalten muss. Zum Vergleich: die CDU war immer die Partei der pragmatischen Wirtschaftspolitik, hatte aber einen christlich-sozialen Arbeitnehmerflügel, konservative Scharfmacher und wirtschaftsliberale Vertreter in ihren Reihen. Die SPD war eine Partei der Arbeitnehmer und Sozial- wie Bildungsreformen, die Gewerkschafter, Akademiker und Pragmatiker vom Schlage Vogels oder Schmidt in ihren Reihen hatte. Beide Parteien haben wesentliche Teile ihrer Flügel in den 2000er Jahren gekappt und leiden daran noch heute. In einer von Merkels besseren Metaphern hat sie vor einigen Jahren festgestellt, dass “Flügel Auftrieb geben”. Die Grünen exerzieren das derzeit vor: Sie stellen den “Regierungskern” aus pragmatisch orientierten Sachpolitikern, denen man eine eigenständige Agenda nur schwerlich unterstellen kann, weder in die eine noch in die andere Richtung. Der Wähler kann seine eigenen Vorstellungen relativ gut auf sie projizieren. Flankiert werden die vom der Einfachheit halber linken und rechten Flügel genannten Gruppierungen

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