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  • Pinguine beim Spiegelfechter?

    geschrieben am 15. April 2015 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    1280px-Falkland_Islands_Penguins_36Das war wohl nicht ganz ernst gemeint, als ein Kommentator uns kürzlich riet, eine Sportrubrik einzuführen. Der Kommentar stand unter einem Satire-Text zum HSV. Es dauerte daher nicht lange, bis der erste User die Frage aller Fragen formulierte: „Habt Ihr denn keine anderen Themen?“
    Und genau diese Frage beschäftigt mich seitdem.

    Wir sind ein politischer Blog. Da wird naturgemäß erwartet, dass wir über politische Themen schreiben. Andererseits kann ein bisschen Abwechslung hin und wieder auch mal ganz gut tun.
    So entstand die Idee, hin und wieder einmal über andere Themen zu schreiben. Zum Beispiel über die besonderen Eigenarten von Pinguinen. Über den erstaunlichen Geruchssinn von Eisbären. Über die Kraft des Wassers oder die Frage, was es mit schwarzen Löchern auf sich hat.

    Ihr könnt das hier als kleines Brainstorming (ist etwas anderes als Shitsorming) betrachten. Ich möchte gern wissen, ob andere als politische Themen hier willkommen sind oder Ihr eher der Meinung seid, Schuster sollten bei ihren Leisten bleiben.

    Ich freue mich auf Eure Kommentare.
    Auf alle.
    Fast alle.

    Bild: „Falkland Islands Penguins 36“ von Ben Tubby – flickr.com. Lizenziert unter CC BY 2.0 über Wikimedia Commons

    52 Kommentare

    TIPP-Märchen 2.0 – oder wahr?

    geschrieben am 13. April 2015 von SF Team

    Europa braucht das TTIP: Damit USA seine Bedeutung im Konzert der Weltmächte behauptet.

    http://www.fr-online.de/aktuelle-kommentare/kommentar-schluss-mit-dem-ttip-maerchen,30085308,30411100.html

    Merkel + Gabriel sichern ab: Kanzlerin Merkel und ihr Vize Gabriel beginnen einen Dialogmarathon

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/merkel-im-buergerdialog-palaver-mit-sinn-13535984.html

    Die sf debatte ist ein Open Thread. Dieses Format ist dafür gedacht, die artikellose Zeit für unsere Leser zu überbrücken und aktuelle Themen im Kommentarbereich zu debattieren.

    Unsere Leser sind herzlich eingeladen, im Kommentarbereich ihre Meinungen und Analysen zu posten. Tobt Euch aus, diskutiert, zitiert, analysiert und wenn es sich nicht irgendwie vermeiden lässt, habt ein bisschen Spaß dabei! Bleibt dabei aber bitte höflich und denkt an die Netiquette.

    Euer Spiegelfechter-Team

    155 Kommentare

    Putin-Interview: Der einzig wahre Wladimir?

    geschrieben am 13. April 2015 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    PutinWer ist dieser Putin? Der raffgierige Bösewicht, der den Westen mit seinen gierigen Pranken vereinnahmen will? Oder doch eher der unverstandene Russe, der nur das Beste für sein Land will? Ralph T. Niemeyer hat sich vorgenommen, etwas mehr Klarheit zu schaffen. Er will den russischen Präsidenten interviewen. Herauskommen soll ein objektiveres Bild Putins. Aber gibt es das eigentlich?

    An Putin scheiden sich die Geister. Und wie es sich im Zeitalter der sozialen Netzwerke gehört, tun sie das laut und schmutzig. Grade hat die BILD-Zeitung (Verlinkung fällt aus wegen: will ich nicht) wieder mal die vermeintlichen Putin-Trolle „entlarvt“, die für teures Geld in deutschen Blogs und auf Facebook & Co. ihr Unwesen treiben. Zeitgleich lassen sich unzählige Artikel und Videos im Netz finden, die die durchweg friedlichen Absichten des russischen Präsidenten verkünden. Gibt es eine Mitte, die der Wahrheit entspricht? Ralph T. Niemyer will den Versuch unternehmen, das mit einem Film über Putin herauszustellen. Den Artikel weiterlesen »

    35 Kommentare

    Flinten-Uschi: Die teuerste Frau der Welt – macht alles, um Kanzlerin zu werden

    geschrieben am 11. April 2015 von SF Team

    Ehrabschneidene Behauptungen beim Gewehr G36
    • Mehrkosten bei Rüstungsprojekten von 12,9 Mrd. €
    • Alte Panzer kaufen und modernisieren – min. 40 Mill. €

    Die sf debatte ist ein Open Thread. Dieses Format ist dafür gedacht, die artikellose Zeit für unsere Leser zu überbrücken und aktuelle Themen im Kommentarbereich zu debattieren.

    Unsere Leser sind herzlich eingeladen, im Kommentarbereich ihre Meinungen und Analysen zu posten. Tobt Euch aus, diskutiert, zitiert, analysiert und wenn es sich nicht irgendwie vermeiden lässt, habt ein bisschen Spaß dabei! Bleibt dabei aber bitte höflich und denkt an die Netiquette.

    Euer Spiegelfechter-Team

    44 Kommentare

    Kommentar: Schuld und Sühne – Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein

    geschrieben am 10. April 2015 von Jens Berger

    Die Art und Weise mit der die deutsche Regierung auf griechische Reparationsforderungen reagiert, ist beschämend. Wer nicht zu seiner schwärzesten Vergangenheit steht und den Opfern mit Würde begegnet, hat auch nichts aus seiner Geschichte gelernt. Anstatt zynisch und oberlehrerhaft darauf zu pochen, dass Griechenland seine jüngeren Schulden bei „uns“ zurückbezahlt, sollten wir lieber einmal in den Spiegel schauen und uns einem moralischen Realitätscheck unterwerfen. Die Fratze, die wir dann erkennen, dürfte uns jedoch nicht gefallen, da sie sehr deutlich von unserem sorgsam aufgebauten Selbstbildnis abweicht.

    Zu den Hintergründen der Reparationsdebatte siehe: Reparationsforderungen gegen Deutschland – die Chancen stehen schlecht

    Viel ist darüber debattiert worden, ob es eine deutsche Kollektivschuld an den unvorstellbaren Verbrechen geben kann, die unsere Väter- und Großvätergeneration während des Dritten Reichs verübt hat. Ich selbst genieße zwar – wie Helmut Kohl es in einem vollkommen unpassenden Zusammenhang mal genannt hat – die Gnade der späten Geburt, bin mir aber der Schuld, die ich qua Staatszugehörigkeit geerbt habe, durchaus bewusst. Als Kind der späten Bundesrepublik bin ich in dem Bewusstsein aufgewachsen, dass man Schuld durch Sühne tilgen kann. Bescheidenheit, Demut und der ehrliche Wille zu einer Aussöhnung mit den Opfern deutscher Großmannssucht gehörten daher stets zu den Grundtugenden, die ich von mir selbst, meinen Mitbürgern und vor allem der deutschen Politik eingefordert habe.

    Doch wie so oft klaffen hier Anspruch und Wirklichkeit auseinander. Der Umgang mit den Reparationsforderungen der Länder, die von Deutschland vor gerade einmal zwei Generationen in Schutt und Asche gelegt wurden, ist dafür ein frappierendes Beispiel. Es war für uns ein echtes Glück, dass die Siegermächte des Zweiten Weltkriegs aus den Fehlern von Versailles gelernt haben und die junge Bundesrepublik nicht mit untragbaren monetären Forderungen belastet haben. Es war richtig, die Frage der Reparationen erst einmal auszuklammern, denn es ist stets unklug, jemanden, der am Boden liegt auch noch die Mittel zu nehmen, um aus eigener Kraft wieder aufzustehen – auch diese Lektion hat unsere heutige Politikergeneration verlernt.

    Weiterlesen auf den NachDenkSeiten

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