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  • Deutschland gegen Griechenland: Bitte aufhören!

    geschrieben am 13. März 2015 von SF Team

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/griechenland-gegen-deutschland-krieg-der-worte-a-1023321.html

    Wo mit?
    Auf der gleichen Online-Seite bei SPON:

    Juncker und Tsipras vereinbaren Taskforce für Griechenland-Hilfen

    EZB verstärkt Druck auf Griechenland

    Die sf debatte ist ein Open Thread. Dieses Format ist dafür gedacht, die artikellose Zeit für unsere Leser zu überbrücken und aktuelle Themen im Kommentarbereich zu debattieren.

    Unsere Leser sind herzlich eingeladen, im Kommentarbereich ihre Meinungen und Analysen zu posten. Tobt Euch aus, diskutiert, zitiert, analysiert und wenn es sich nicht irgendwie vermeiden lässt, habt ein bisschen Spaß dabei! Bleibt dabei aber bitte höflich und denkt an die Netiquette.

    Euer Spiegelfechter-Team

    52 Kommentare

    Ukraine-Konflikt löst sich selber auf – Griechenland lässt grüssen

    geschrieben am 12. März 2015 von SF Team

    IMF Executive Board Approves 4-Year US$17.5 Billion

    Es müssten Reformen durchgeführt und das Finanzsystem stabilisiert werden. Die Auflagen sind groß und könnten die politische Stabilität untergraben. So muss das Rentensystem angepasst, also gekürzt werden, es müssen staatliche Angestellte entlassen werden, um den neoliberal gewünschten schlanken Staat zu erhalten, das Bildungs- und Gesundheitssystem muss reformiert werden, was heißt, dass die Privatisierung vorangetrieben werden soll, die Subventionen für Gas müssen abgeschafft und staatliche Unternehmen privatisiert werden.

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    140 Kommentare

    Griechenland: Das Ende der “Schwarzen Null”?

    geschrieben am 11. März 2015 von SF Team

    Die Forderung nach 28 Mill. € für die Opferfamilien von Distomo sind der Anfang.
    Über weitere 332 Mrd. € will Athen mit Deutschland neu verhandeln. Die Position von Schäuble ist schwach und es könnte das Ende der neoliberalen Ausplünderung Griechenlands bedeuten.

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    89 Kommentare

    Griechenland und der Euro – Was Merkel und Schäuble der Öffentlichkeit verschweigen

    geschrieben am 07. Januar 2015 von Jens Berger

    Glaubt man einer offenbar von Regierungskreisen gezielt im SPIEGEL lancierten Information, halten Angela Merkel und Wolfgang Schäuble einen Austritt Griechenlands aus dem Euro mittlerweile für „verkraftbar“. Die Ansteckungsgefahr für andere Länder sei „begrenzt“, der ESM „schlagkräftig“ – also alles kein großes Problem. Diese Aussagen sind jedoch bei näherer Betrachtung abenteuerlich und stellen das Nonplusultra einer marktkonformen Demokratie dar. Was Merkel und Schäuble verschweigen: Dank ihrer Politik haftet mittlerweile der europäische Steuerzahler für kommende Ausfälle bei der Rückzahlung der griechischen Staatsschulden. Ein Austritt aus dem Euro wäre sicher für die Märkte verkraftbar – für den Steuerzahler wäre er ein unglaublich teures Desaster. Einmal mehr zeigt sich, dass die Loyalität der Bundesregierung nicht dem Volk, sondern den Finanzmärkten gilt.

    Viel hat sich seit Beginn der Eurokrise in Griechenland getan, darunter ist jedoch nichts zu finden, das in welcher Form auch immer Hoffnung auf eine bessere Zukunft macht. Die Wirtschaft ist seit 2009 um mehr als ein Viertel geschrumpft, die Reallöhne sind im Schnitt um mehr als 10 Prozent gesunken, jeder vierte Grieche ist arbeitslos, bei den jungen Griechen hat sogar mehr als die Hälfte keinen Job. Das ist es wohl, was sich die Bundesregierung unter „den Gürtel enger schnallen“ versteht, das den Kern der sogenannten „Sparpolitik“ begründet. Dass diese „Sparpolitik“ nicht funktionieren kann, haben wir auf den NachDenkSeiten bereits unzählige Male dargelegt (u.a. hier, hier, hier und hier) – und dabei geht es freilich nicht ums „Recht haben“, gerne lägen wir daneben. Die Zahlen sprechen jedoch eine glasklare Sprache: Am Vorabend der Krise war Griechenland mit insgesamt 297 Mrd. Euro verschuldet, dies entsprach damals 129% des Bruttoinlandsprodukts. Nach einem „großen“ Schuldenschnitt und vier Jahren „Sparpolitik“ sieht die Situation heute folgendermaßen aus: Griechenland ist mit 322 Mrd. Euro verschuldet, was mehr als 170% des Bruttoinlandsprodukts entspricht. Nicht nur dem griechischen Volk ist nicht mehr zu vermitteln, wofür es dieses ganze Leid auf sich nimmt, wenn keine Perspektive besteht, dass die Lage sich irgendwann einmal verbessern könnte, sich de facto vielmehr von Jahr zu Jahr verschlechtert.

    Es spielt gar nicht einmal eine so große Rolle, wer am 19. Januar die Wahlen in Griechenland gewinnt – zu glauben, dass Griechenland seine Staatschulden mittel- bis langfristig brav bedient, beleidigt die Intelligenz all jener, die zumindest die Grundzüge der Mathematik beherrschen. Die einzige offene Frage ist, wann die Griechen aus ihrer Duldungsstarre ausbrechen und ihrem Leiden ein Ende machen. Sollte die griechische Linkspartei Syriza die kommenden Wahlen gewinnen und eine Regierungsmehrheit auf die Beine stellen können, besteht zumindest eine Chance, dass sich diese Entwicklung forciert. Wahrscheinlich wird in einem solchen Falle die neue griechische Regierung mit der Troika neue Verhandlungen aufnehmen, bei denen von griechischer Seite eine teilweiser Schuldenerlass (Umschuldung/Schuldenschnitt) und/oder eine Stundung der ausstehenden Zahlungsverpflichtungen angestrebt wird. Allem Theaterdonner aus Berlin zum Trotz ist es auch wahrscheinlich, dass Griechenland sich mit diesen Forderungen im Kern durchsetzt. Denn es gibt einen fundamentalen Unterschied im Vergleich zum Vorkrisenjahr.

    Weiterlesen auf den NachDenkSeiten

    45 Kommentare

    Griechenland ist gefallen, Spanien und Portugal werden gehalten!

    geschrieben am 11. August 2013 von Gastautor

    ein Debattenbeitrag (op-ed) von Ulrich Fiege

    Das Originalzitat der Baader Bank geht natürlich anders: (..)die Griechen haben keine Chance. (..) EZB Präsident Draghi wird aber alles dafür tun, das in seiner Amtszeit Spanien und Italien gehalten werde.(1)

    Wir sind im Krieg, Moody’s (USA), Standard & Poor’s (USA) und Fitch (GB) sind drei der zehn in den USA zugelassenen Ratingagenturen. Diese drei Agenturen kontrollieren und dominieren jedoch über 95% des Weltmarkts für Ratingagenturen. Weshalb Roland Berger für eine europäische Rating-Agentur keine Zustimmung fand, liegt auf der Hand. Der größte Aktionär von Moody’s ist mit einem Aktienanteil von 18% Berkshire Hathaway, ein Holdingunternehmen, dessen Chef bis 2008 Warren Buffett war. Weitere Aktionäre sind Barclays Bank London und – wie könnte es anders sein – Goldmann&Sachs. Diese Investmentbank setzt in Amerika und Europa neue Akzente, denn ihre Geschäftsinteressen werden im Vorsitz oder Vorstand der EZB, im US-Finanzministerium oder der Bank von England vertreten. Goldmann&Sachs ist ferner wohl die einzige Bank deren Mitarbeiter als gewähltes Staatsoberhaupt ganze Länder und Nationalbanken repräsentieren.

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