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  • Dreiecksdiplomatie und große Zaubershow

    geschrieben am 18. April 2016 von Gastautor

    ein Gastbeitrag von “smukster”
    zauberrerer
    Syrien: In dieser Woche scheinen die Zeichen im Mittleren Osten auf “grand bargain” zu stehen. Ob er erfolgreich ist, werden wir nach den Doha-Ölgesprächen am Sonntag wissen.

    Wenn der heute beendete OIC-Gipfel in Istanbul die verfeindeten Regionalmächte Iran und Saudi-Arabien einander nähergebracht hat, macht das auch Fortschritte bei den Genfer Syrien-Verhandlungen wahrscheinlicher. Möglich macht dies vermutlich der derzeitige “subtile” US-amerikanische Druck auf Riad, der sich für Washington in Form höherer Ölpreise bezahlt machen könnte – sehr zur Erleichterung der Energie- und Finanzwirtschaft. Dass im Zuge dessen die Ukraine und Libyen neue Regierungen bekommen und im Jemen eine diplomatische Lösung näherrückt, wird da fast zur Nebensache.

    Vor einigen Tagen sorgte die Meldung für Aufregung, wonach die USA zum ersten Mal seit 1991 wieder eine ungenannte Zahl strategischer B-52 Langstreckenbomber in den Mittleren Osten verlegt haben, genauer auf ihre Luftwaffenbasis Al Udeid in Katar. Spekulationen machen seitdem die Runde: Geht es dabei um eine Befreiung der noch vom IS gehaltenen Gebiete, um eine Neuaufteilung Syriens und des Irak, oder gar um die Vorbereitung eines Krieges gegen den syrischen Reststaat? Den Artikel weiterlesen »

    111 Kommentare

    Sieeeeeechmaaar!

    geschrieben am 17. April 2016 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

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    92 Kommentare

    Regiert von Gesetzlosen

    geschrieben am 14. April 2016 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

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    152 Kommentare

    Ein Schuss in den Kopf – auf der Flucht vor dem Tod

    geschrieben am 12. April 2016 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    war-952967_960_720Schilderung eines Fluchtversuches

    Ibrahim versteht nur undeutlich, was sein Vater sagt. Aber er spürt, dass es ernst ist. Mit seinen 10 Jahren begreift der Junge nicht, warum die Männer hinter seinem Vater her sind. Und schon gar nicht, was sie von ihm wollen, er hat ihnen doch nichts getan.
    „Schneller, Junge, schneller!“, ruft sein Vater und zerrt Ibrahim weiter. Hinter ihnen hört er Schreie. Wütende Schreie. Es sind schwer bewaffnete Boko-Haram-Milizen, die es auf sie abgesehen haben. Der Abstand zwischen den beiden Flüchtenden und ihren Verfolgern wird kleiner, Ibrahim kann nicht schneller laufen, und sein Vater ist nicht bereit, seinen Sohn loszulassen. Kurz darauf hört Ibrahim einen Schuss, die Männer holen Vater und Sohn ein. Den Artikel weiterlesen »

    140 Kommentare

    Armut – von der Lähmung der Handlungsfähigkeit

    geschrieben am 09. April 2016 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    800px-Preoxygenation_before_anesthetic_inductionDie ungleiche Vermögensverteilung in Deutschland wächst seit Jahren stetig. Und eigentlich weiß jeder, dass das fatale Folgen hat. Für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Landes. Aber auch für Statistiker, deren Lebensinhalt es ist, über Zahlen zu brüten und diese auszuwerten. Aber wie geht es eigentlich den Menschen, die jeden Euro zweimal umdrehen müssen?

    Hauptsache leben. Irgendwie.
    So könnte man das Statement von Gesundheitsminister Hermann Gröhe interpretieren, das er in Bezug auf den Bericht „Gesundheit in Deutschland“ vom Robert Koch Institut abgegeben hat. Gröhe stellte erfreut fest, dass es bei der Lebenserwartung kaum noch Unterschiede zwischen Ost und West gibt. Das mag sogar stimmen, verstellt aber den Blick auf die gesamte Situation. Denn die sozialen Rahmenbedingungen entscheiden maßgeblich mit über den allgemeinen Gesundheitszustand eines Menschen. Und seine Lebenserwartung. Auch das steht im Bericht, passt aber offenbar nicht zu dem, was Gröhe hören möchte.

    Das stille Leiden der Wirtschaft

    Deutschland ist nicht nur spitze, wenn es um Exporte geht, die gebetsmühlenartig als besonderer Erfolg dargestellt werden, selbst wenn das wirtschaftliche Gefüge im gesamten Euro-Raum dadurch belastet wird. Deutschland ist auch Experte im Schönreden. Der Arbeitsmarkt sei bestens, so lesen und hören wir fast täglich. Die Kaufkraft der Deutschen sei prima, die Lohnentwicklung fulminant, und überhaupt: uns geht es echt gut, wirklich gut. Und wer anderer Meinung ist, der soll sich zum Teufel scheren.
    Den Artikel weiterlesen »

    103 Kommentare
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