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  • Angriff auf UN-Hilfskonvoi: USA und Medien schreien zu laut

    geschrieben am 21. September 2016 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    syria-1077174_960_720Kommentar

    Der Angriff auf den Hilfskonvoi in Syrien markiert einen weiteren tragischen Tiefpunkt in einem Konflikt, der durch die USA forciert wurde und schon seit Jahren nicht so läuft, wie die Amerikaner sich das vorgestellt hatten. Unabhängig davon, wer ursprünglich für die Eskalation der kriegerischen Zustände in Syrien verantwortlich war und ist, die aktuelle Reaktion der USA auf den Konvoiangriff lässt tief blicken. Der Aggressor ist auf der Suche nach Feindbildern. Weil er immer auf der Suche nach Feindbildern ist, die dann als Begründung für weitere Grausamkeiten herhalten müssen. Den Artikel weiterlesen »

    119 Kommentare

    Die SPD und Ceta: Es wird Zeit fürs Heim, alte Dame

    geschrieben am 19. September 2016 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    Kommentar

    Der dicke Mann und das Mehr haben sich durchgesetzt. Mal wieder. Trotz Demonstrationen in sieben Städten am vergangenen Wochenende, trotz der großen Ablehnung innerhalb der deutschen Bevölkerung, trotz der akuten Gefahren für Demokratie, Umweltschutz und Verbraucherrechte. Alles für die Katz‘, könnte man sagen. Auf dem SPD-Parteikonvent hat sich – man muss wohl davon ausgehen, dass die ersten Pressemitteilungen korrekt sind – Sigmar Gabriel durchgesetzt. Natürlich heißt das dann „Kompromiss“ und wird garniert durch durch rhetorische Chlorkirschen wie „Klarstellungen“, „ausführliche Anhörungsprozesse“ und „Nachbesserungen“. Doch nun ist es so, dass die SPD ihre historische Chance, Ceta zu verhindern, verpasst hat. Den Artikel weiterlesen »

    135 Kommentare

    Von Freihandelsabkommen und Hühnchen-Journalisten

    geschrieben am 19. September 2016 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    stop_ttip_ceta_demo_berlin_10-10-2015_3Kommentar

    Keine Ahnung, wie oft ich seit Samstag in einer Headline gelesen habe, die Teilnehmerzahlen der Demos gegen die geplanten Freihandelsabkommen seien „hinter den Erwartungen zurück geblieben“. Oft, sehr oft, so viel ist sicher. Ich weiß auch nicht, wie oft mir das Wort „Chlorhühnchen“ über den Weg gelaufen ist. Es waren diverse Male, das steht fest. Aber besonders herausragend in der allgemeinen medialen Berichterstattung ist die Unterstellung, den Freihandelsgegnern ginge es gar nicht um Argumente. Nur noch Gefühle seien im Spiel, Panikmache sei alles, worum es den Kritikern ging.
    Das ist verdammt billig. Den Artikel weiterlesen »

    116 Kommentare

    Zahlenspiele nach den Anti-TTIP-Ceta-Demos

    geschrieben am 18. September 2016 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    ceta

    19 Kommentare

    Andrea Nahles und die armen Säue von heute, morgen und übermorgen

    geschrieben am 15. September 2016 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    nahlkesKommentar

    Ich geb‘s auf.
    Ehrlich, ich hab keine Idee mehr. Andreas Nahles verkündete grade, dass das Rentenniveau bis 2045 auf unter 40 Prozent des Lohnniveaus absinken könnte. Bislang gingen Berechnungen bis zum Jahr 2029 mit einem Niveau von 43 Prozent aus, was ja auch schon unterirdisch ist. Normalerweise denkt ein vernünftig agierender Mensch jetzt an Begriffe wie Altersarmut, Kinderarmut, Aufstocker und Hartz-IV. Und zwar, um im nächsten Schritt vollmundig zu verkünden, dass wir gegensteuern müssen, dass wir alles dafür tun müssen, dieser Tendenz entgegenzuwirken und unverzüglich mit dem Kampf gegen die Armut beginnen werden.
    Normalerweise. Den Artikel weiterlesen »

    115 Kommentare

    Ceta und die SPD: Schreibt doch mal Geschichte, Genossen!

    geschrieben am 15. September 2016 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    26584200366_a0a5411fa1_mLiebe Genossinnen, liebe Genossen,

    am kommenden Montag blickt die Republik mal wieder auf Euch. Denn am kommenden Montag müsst Ihr entscheiden, ob Ihr für Ceta stimmt oder dagegen. Euer Chef Gabriel macht mal wieder reichlich Druck, will das Ding unbedingt durchziehen. Wenn Ihr jetzt aber schon wieder einknickt, dann ist Euch echt nicht mehr zu helfen.

    Wisst Ihr noch, im Jahr 2013, als Ihr für die große Koalition gestimmt habt, weil Euer Boss das unbedingt wollte? Alles wird gut, das war Gabriels Botschaft. Und jetzt? Seht Euch das Drama an! Die SPD sinkt schneller in der Wählergunst als ein Lämmlein mit dem Schwanz wackeln kann, sozialdemokratische Politik ist inzwischen etwas, das Ihr in Geschichtsbüchern nachlesen könnt. Und jetzt also Ceta? Leute, überlegt Euch das noch mal. Den Artikel weiterlesen »

    35 Kommentare

    Russland hackt zurück – Dopingunterlagen von US-Sportlern geleakt

    geschrieben am 13. September 2016 von Jens Berger

    Die vor wenigen Wochen ausgetragenen Olympischen Spiele von Rio könnten zu einem sportpolitischen Skandal erster Güte werden. Wir erinnern uns: Auf starken Druck westlicher Medien hin wurden große Teile des russischen Olympiateams bei den Spielen gesperrt. Systematisches Doping – so der keinesfalls von der Hand zu weisende Vorwurf. Dass nicht nur die Russen systematisch dopen, war eigentlich von vorn herein klar; jedoch gefielen sich vor allem die deutschen Journalisten offenbar in der Rolle des Anklägers und biederten sich zudem dabei nur all zu gerne an der antirussischen politischen Großwetterlage an. Hochmut, so sagt das Sprichwort, kommt vor dem Fall. Die russische Hackergruppe „Fancy Bear“ veröffentlichte heute die ersten Dokumente, die sie aus einem Hack der Welt-Anti-Dopingagentur WADA erbeutet haben will. Diese Dokumente belegen – so sie denn authentisch sind – systematisches Doping auch bei US-Sportlern. Und „Fancy Bear“ kündigt bereits an, dass viele weitere Dokumente folgen sollen.

    Für das US-Publikum war Simone Biles wohl neben dem Schwimmer Michael Phelps der größte Star der Spiele von Rio. Nicht zu unrecht, schließlich konnte die afroamerikanische Turnerin in Rio vier goldene und eine bronzene Medaille gewinnen. Was für ein Erfolg. Dumm nur, dass mindestens drei der Dopingproben, die Biles in Rio abgab, positiv ausfielen. Die Proben enthielten, so die geleakten Dokumente, Methylphenidat, besser bekannt unter dem Handelsnamen Ritalin, ein Stoff, der als Stimulanz auf der Dopingliste steht. Warum gab es keine große Meldung, warum wurden der US-Turnerin die Medaillen nicht wieder abgenommen? Ganz einfach, Biles Betreuer deklarierten am 16. August – pikanterweise also zumindest laut den geleakten Dokumenten erst nach Auswertung der Dopingproben -, dass sie das Methylphenidat enthaltende Präparat namens Focalin XR eigenommen habe und dies medizinisch gerechtfertigt sei. Warum die Sportlerin ein Medikament einnehmen „muss“, das auf der Dopingliste steht, ist freilich unbekannt.

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    89 Kommentare

    Was ist Zynismus?

    geschrieben am 13. September 2016 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    zynismus

    25 Kommentare

    Eine radikale Kehrtwende in der Flüchtlingspolitik? Ja, aber wohin?

    geschrieben am 08. September 2016 von Jens Berger

    Wenn man sich in dieser Woche einmal die Leitartikel einiger konservativer Blätter und die Statements großkopferter Funktionäre der Parteien, die ein „C“ in ihrem Namen tragen, anhört, könnte man glatt glauben, es herrsche Merkeldämmerung. Vor allem zwischen CDU und CSU scheint ein Wettkampf entbrannt zu sein, wie man das eigene Versagen bei der Flüchtlingspolitik am besten durch eine halsbrecherische Rhetorik kaschieren kann. Man fordert nun eine „radikale Kehrtwende“ bei der Flüchtlingspolitik. Aber was meint man damit eigentlich konkret?

    Angela Merkels Flüchtlingspolitik ist gescheitert. Zumindest in diesem Punkt sind sich alle Kritiker der Kanzlerin einig – egal ob sie nun von links oder rechts kommen oder aber Sigmar Gabriel heißen und kurz vor den Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Berlin noch mal schnell auf den Zug der Wir-schaffen-das-Kritiker springen. Besonders geharnischt ist die politische Rhetorik innerhalb der Union, wo man so langsam die Konkurrenz der AfD fürchtet. Ab jetzt muss in der Flüchtlingspolitik eine radikale Kehrtwende erfolgen, so lautet es seitens der CSU und einiger Merkel-Kritiker innerhalb der CDU. Das ist erstaunlich.

    Was konkret soll sich denn radikal ändern? Soll Deutschland dafür sorgen, dass das Flüchtlingsabkommen mit der Türkei ausgesetzt wird? Soll Angela Merkel ihre Macht in Brüssel dafür verwenden, die Balkanroute wieder zu öffnen? Oder sollen die nordafrikanischen Staaten und der Balkan etwa wieder zu unsicheren Herkunfts- und Transitstaaten erklärt werden? Dann würde die Zahl der in Deutschland ankommenden Flüchtlinge jedoch wieder massiv steigen. Kaum möglich, dass die Merkel-Kritiker innerhalb der Union das wirklich wollen, wenn sie von einer radikalen Kehrtwende sprechen.

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    87 Kommentare

    15 Jahre nach „9/11“: Geklärt ist überhaupt nichts!

    geschrieben am 07. September 2016 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    bild-2Auf die Frage, was Sie am 4. August oder am 17. Oktober 2001 gemacht haben, wissen Sie wahrscheinlich keine Antwort, es ist einfach zu lange her. Befragt man Sie dagegen nach dem 11. September 2001, können Sie aller Wahrscheinlichkeit nach sofort sagen, wo Sie waren, was Sie gemacht haben und wie Sie sich fühlten, als die von Terroristen entführten Flugzeuge in die Türme des World Trade Centers einschlugen. Seitdem ist viel passiert. Oder auch sehr wenig, je nachdem, welche Perspektive man einnimmt. Den Artikel weiterlesen »

    228 Kommentare

    AfD: Voll auf die …

    geschrieben am 04. September 2016 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    … Gedankenwelt einer Partei der ewig Gestrigen mit dem abstoßenden Hang zu einer neoliberalen, menschenverachtenden, verlogenen und widerlichen Haltung gegenüber allen, die nicht dem Bild rücksichtsloser Vollpfosten entsprechen! (Diese Headline wurde aufgrund der Vertreter und Anhänger der Gedankenwelt einer Partei der ewig Gestrigen mit dem abstoßenden Hang zu einer neoliberalen, menschenverachtenden, verlogenen und widerlichen Haltung gegenüber allen, die nicht dem Bild rücksichtsloser Vollpfosten entsprechen, geändert, sie dürfte jetzt politisch so korrekt sein, wie das innerhalb der realisierbaren Möglichkeiten liegt)

    Sicher, mir war klar, dass ich für dieses Posting Prügel beziehen würde. Auf Facebook bei denkfunk geht es jedenfalls heiß her, und dass ich der Bösewicht bin, ist ja eh klar.

    Wie dem auch sei: Ich stehe zu meiner Aussage, und zwar auf ganzer Linie.
    Die AfD ist eine gefährliche Partei, und ich werde das auch weiterhin sagen.

    Ende im Gelände.

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    254 Kommentare

    TTIP ist tot – Ein Grund zum Feiern?

    geschrieben am 02. September 2016 von Gastautor

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    Die SPD scheint zu kippen, in den USA herrscht Wahlkampf, und die Gegnerschaft nimmt dies- wie jenseits des Atlantiks immer weiter zu. Was heißt das für die Bewegung?

    Der Kampf um TTIP und CETA geht in die entscheidende letzte Runde. Noch immer wird in vielen Artikeln von ‘Freihandelsabkommen’ gesprochen. Das ist jedoch irreführend, da der transatlantische Handel schon weitgehend dereguliert und von Zöllen ‘befreit’ ist. Tatsächlich geht es hier wie auch beim transpazifischen TPP zuvorderst um den Schutz ausländischer “Investitionen” (real sind das zumeist Übernahmen bestehender Unternehmen) vor als geschäftsschädigend empfundenen politischen Eingriffen. Anders ausgedrückt: Die ‘Investitionsschutzabkommen’ sollen internationale Investoren vor der (nationalstaatlichen) Demokratie schützen. Dass der Widerstand dagegen immer breiter wird kann angesichts dessen nicht überraschen, genausowenig jedoch die Tatsache, dass auch rückwärtsgewandte Nationalisten sich gegen die Abkommen aussprechen. Den Artikel weiterlesen »

    48 Kommentare

    Die Allmacht der Algorithmen – unser Facebook-Dilemma

    geschrieben am 01. September 2016 von Jens Berger

    Albrecht Müller warf in der letzten Woche einige berechtigte Fragen bezüglich der Algorithmen von Facebook in die Runde. Daraufhin schrieben uns zahlreiche Leser von ähnlichen Problemen. Bemerkenswert fanden wir dabei vor allem Berichte über vermeintlich gelöschte Leserkommentare unter unseren Beiträgen auf Facebook. Je mehr wir uns mit diesen Fällen beschäftigten, desto hilfloser und ohnmächtiger fühlten wir uns. Dieses Beispiel aus dem Kleinen zeigt, wie überwältigend die Allmacht der Algorithmen bereits heute im Großen ist. Die Antworten der Politik auf diese Schieflage sind geradezu grotesk. Vor unseren Augen entsteht momentan die wohl größte und gefährlichste Zensur-Infrastruktur der menschlichen Geschichte.

    Wohin sind die Kommentare verschwunden?

    Fee Strieffler versteht die Welt nicht mehr. Die Aktivistin, die sich unter anderem beim „Ramsteiner Appell“ und bei der „Luftpost Kaiserslautern“ engagiert, hatte sich zwei Stunden Zeit genommen, um einem unserer Leser bei der Beantwortung seiner Fragen zu helfen, die er auf Facebook zu unserem Beitrag „Ramstein liegt auf deutschem Staatsgebiet“ stellte. Kurze Zeit später waren Frau Striefflers Beiträge jedoch im digitalen Nirwana verschwunden. Einzig und allein der Zähler von Facebook weist noch darauf hin, dass es hier offenbar noch Kommentare gibt, die jedoch niemand zu sehen bekommt.

    Weiterlesen auf den NachDenkSeiten

    65 Kommentare

    Wenn ein WELT-Journalist sich am Chlorhuhn verschluckt

    geschrieben am 31. August 2016 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    TTIPOffener Brief

    In der WELT ist ein Artikel zum Thema TTIP erschienen, der mir kalt über den Rücken lief. Statt mich im stillen Kämmerlein darüber aufzuregen, habe ich einen offenen Brief an den Autor Dirk Schümer geschrieben.
    Jetzt geht es mir zumindest ein bisschen besser.

    Lieber Herr Schümer,

    Dirk Schümer, so viel Zeit muss sein. Sie haben einen Artikel geschrieben, der wohl nicht nur mir die Schuhe ausziehen dürfte. Denn Ihr Rundumschlag ist – um im Bild zu bleiben – so grenzüberschreitend, dass jeder halbwegs vernünftige Mensch sich angesprochen und herabgesetzt fühlen muss.
    Ihr Stück trägt den Titel „Wer gegen Freihandel ist, ist gegen die Vernunft“. Womit Sie schon eindrucksvoll die Schlichtheit Ihres Denkens zur Schau stellen. Was aber noch viel erschütternder ist: Sie reduzieren die Freihandelsabkommen TTIP und Ceta auf den freien Handel, auf die wunderschöne Welt der vielen, neuen und tollen Arbeitsplätze und bringen es fertig, flüchtende Menschen mit Chlorhühnern zu vergleichen. Den Artikel weiterlesen »

    21 Kommentare

    Die l-weilige K-Frage

    geschrieben am 30. August 2016 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    merkel#wolfswort

    Macht sie’s oder macht sie’s nicht?
    Und wenn ja, warum eigentlich nicht?
    Die aktuell in fast allen Medien diskutierte „K-Frage“ ist so überflüssig wie unnötig.

    Denn es ist die Politik, für die Angela Merkel steht, die beseitigt werden muss.

    Dazu mein Kommentar:

    P.S. Zugegeben, zum Stimmenimitator werde ich in diesem Leben wohl nicht mehr, also möge man nicht zu streng mit mir umgehen.

    ——————————————————————————————————-
    Bild: David Seaton

    21 Kommentare

    Grenzen dicht ?!

    geschrieben am 30. August 2016 von Gastautor

    lossy-page1-800px-Bariyer.TIFEine Gastglosse von Christoph Jehle

    Die in letzter Zeit immer häufiger vorgebrachte Forderung, die Grenzen zu schließen, ist in der Praxis so sinnvoll wie die Forderung nach schönem Wetter. Und wie eine Erfüllung der Forderung nach dauerhaft schönem Wetter mit drastischen Nebenwirkungen wie Wassermangel einhergehen würde, wäre auch ein Schließen der Grenzen fatal.

    EU-Außengrenzen

    Die Sicherung der EU-Außengrenzen obliegt den peripheren EU-Mitgliedsstaaten, die eine Grenze zu einem Nicht-EU-Mitgliedsstaat besitzen. Diese werden durch ihre periphere Position somit gleich zweifach belastet, während Deutschland von EU-Mitgliedsländern umgeben ist. Länder mit im Vergleich zur Landesfläche großen Küstenlängen wie Griechenland oder Italien haben praktisch keine Chance, ihre Küsten vollständig abzusichern. Den Artikel weiterlesen »

    76 Kommentare

    Handlungsfähig bleiben!

    geschrieben am 25. August 2016 von Gastautor

    wedding-322034_960_720von Roberto de Lapuente

    Ein Appell, sich unbequemer Themen zu widmen, um nicht archiviert zu werden.

    Wir haben uns in letzter Zeit oft darüber unterhalten, ob man als Linker nicht auch die Ängste jener Menschen wahrnehmen muss, die in eben dieser Angst dazu neigen, rechten Reflexen zu erliegen. Oder um das hier anders einzuleiten: Darf man, wie Frau Wagenknecht vor einigen Wochen, vor den falschen Entwicklungen im Bezug auf »Wir schaffen das!« hinweisen, auf die Gefahr hin, dem linken Lebensgefühl unbequeme Ansichten zu vermitteln? Oder ist Weggucken und unterlassene Kritik als linkes Biedermeier angesagt? Wie halten wir es denn beispielsweise links mit Kinderehen, die ins Land kommen? Das Argument, es seien ja nur 1.000 Mädchen betroffen, das lasse ich nicht gelten. 1.000 Mädchen sind 1.000 Fälle für das Jugendamt nach in Deutschland gängiger Rechtsauffassung. Das kann man doch nicht, nur weil man nicht mit einem Rechten verwechselt werden will, einfach so verschweigen. Den Artikel weiterlesen »

    162 Kommentare

    Altersarmut: Da ist niemand mehr, der sie stoppen will

    geschrieben am 24. August 2016 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    10479593584_c02bd41d01_mBestandsaufnahme

    Neu ist das, was der Sozialverband Deutschland (SoVD) kürzlich verkündet hat, nicht. Wenn der Mindestlohn nicht angehoben werde und weiterhin der Arbeitsmarkt haufenweise prekäre Arbeitsverhältnis hervorbringe, drohe eine massive Altersarmut. Auch das Rentenniveau sei mit derzeit 47,7 Prozent zu niedrig, der Verband fordert mindestens 50 Prozent. Die Opposition findet das auch, die Regierung warnt natürlich gleich wieder. Vor finanziellen Belastungen und – der Dauerkracher der Totschlagargumentierer – vor den nachfolgenden Generationen, die all das ausbaden müssen. Den Artikel weiterlesen »

    46 Kommentare

    Wasserflaschen gegen Axtangriffe?

    geschrieben am 22. August 2016 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    Thomas_de_Maizière_CDU_Parteitag_2014_by_Olaf_Kosinsky-6Kommentar

    Ok, den Zivil- und Katastrophenschutz mal auf Vordermann zu bringen, dagegen spricht eigentlich nichts. Es kann nicht schaden, das Konzept auf dem Stand von 1989 zu aktualisieren. Aber die Bundesregierung schafft es mit aufreizender Regelmäßigkeit, aus jedem Furz ein Drama zu machen. Und der Furz-König ist Thomas de Maizière (CDU). Den Artikel weiterlesen »

    58 Kommentare

    Auf der Suche nach dem Rechten im Linken

    geschrieben am 19. August 2016 von Gastautor

    Exécution_de_Marie_Antoinette_le_16_octobre_1793von Roberto de Lapuente

    Kommen wir mal zu was Romantischem. Zu Herrn Stephan Erdmann. Er hat gut gesprochen vor zwei Wochen. Als er sich »auf die Suche nach einer Linken« begab. Dies ging zu Herzen, wenn man es denn nur am linken Fleck trägt. Es war aber nicht nur romantisch, sondern sehr erbauend. Das Wort »links«, es kam gefühlt in jedem Satz als Substantiv und Adjektiv vor. Wie ein Hallelujah. Da muss man nicht mehr nachdenken, es reicht die Repetitio. Romantisches und Erbauendes sind keine logischen Kategorien. Den Artikel weiterlesen »

    142 Kommentare
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