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  • Durchbruch – Mindestlohn nun doch schon ab 2014

    geschrieben am 02. April 2014 von Joerg Wellbrock

    Von Jörg Wellbrock alias Tom W. Wolf
    Euro_coins_and_banknotesFoto: Wikipedia

    Satire

    Es kommt erneut Bewegung in die Debatte um den Mindestlohn. Nach nächtelangen Gesprächen der sogenannten „Kommission zur Prüfung einer Mindestlohnkommissionprüfungskonferenz (KoPMin)“ gab Andrea Nahles bekannt, dass der flächendeckende Mindestlohn nun doch schon 2014 eingeführt werden soll. Betroffen sind vor allem Manager und Vorstände. Allerdings gibt es auch für sie Ausnahmen, denn es wird gemunkelt, dass hier und da von den ursprünglich geplanten 8,50 Euro in Nuancen nach oben abgewichen werden soll. Dieser mathematische Konflikt soll durch Ausnahmen nach unter ausgeglichen werden.

    Künftig sollen nicht nur Jugendliche unter 18 Jahren und Auszubildende vom Mindestlohn ausgeschlossen werden, sondern auch ehemalige Langzeitarbeitslose, Rentner, Busfahrer, Rosen- und Zeitungsverkäufer, Kuchen-, Bonbon- und Haschhändler. Für die letztgenannte Gruppe gilt darüber hinaus ein sofortiges Berufsverbot. Den Artikel weiterlesen »

    21 Kommentare

    Uli Hoeneß beginnt seine Haftstrafe in einer Doppelzelle

    geschrieben am 01. April 2014 von Joerg Wellbrock

    Von Jörg Wellbrock alias Tom W. Wolf
    Foto: Wikipedia

    Wenn Uli Hoeneß kurz nach Ostern seine Haftstrafe antritt, wird er sich die Zelle zunächst mit einem anderen Gefangenen teilen müssen. Das an sich ist nicht ungewöhnlich, aber wer sein Zellengenosse sein wird, ist doch überraschend.

    Nur acht Quadratmeter groß wird die Zelle sein, in der Hoeneß seine Strafe absitzt. Ein kleines Fenster befindet sich in zwei Meter Höhe, die Einrichtung ist spärlich. Seine Ruhe wird Hoeneß allerdings erst nach zwei Wochen Haft haben, das ist die gängige Praxis, um Suizide zu verhindern. Solange muss er sich die Zelle mit dem ukrainischen Oligarchen Dimitri Firtasch teilen, der Mitte März in Wien verhaftet wurde. Seitdem verhandeln Deutsche und Österreicher darüber, in welchem Gefängnis der vom FBI gesuchte Firtasch untergebracht werden soll. Die Entscheidung fiel am 28. März, die Amerikaner sollen massiv Einfluss auf den deutschen Aufenthaltsort genommen haben. Den Artikel weiterlesen »

    16 Kommentare

    Der Teufel an der Wand

    geschrieben am 01. April 2014 von Gastautor

    Eine Gastglosse von Christoph Jehle
    500px-USSTRATCOM.svgFoto: Wikipedia

    Zum Anfang der Neuzeit zogen fahrende Schausteller mit ihrer Laterna Magica über die Jahrmärkte und malten mit ihren flackernden Projektionsgeräten den Teufel gewissermaßen als bewegtes Bild zur Abschreckung an eine Wand und trieben die Massen damit erfolgreich wieder zurück in die Arme der Kirche.

    Die geopolitische Entwicklung, die wir derzeit verfolgen können, setzt wie damals auf das Element der Abschreckung. Nur erfolgt diese Abschreckung heute nicht mehr zum Nutzen der römisch-katholischen Kirche, sondern im Interesse von „god’s own country“, den USA. Die Mehrheit der Bevölkerung hierzulande war zu Zeiten des Kalten Krieges überzeugt, den Frieden – zumindest in Europa – nur durch die Abschreckung des jeweils gegnerischen Blocks sichern zu können. Dass dabei beide Teile Deutschlands im Ernstfall aus Gründen der Reichweite der verfügbaren Waffen als Schlachtfeld unter die Räder gekommen wären, hatte man geflissentlich verdrängt. Den Artikel weiterlesen »

    80 Kommentare

    Der Schäuble in der Luftblase

    geschrieben am 31. März 2014 von Joerg Wellbrock

    Von Jörg Wellbrock alias Tom W. Wolf
    Wolfgang_Schäuble_Rudolf SimonFoto: Rudolf Simon

    Kommentar

    Russlands Vorgehen in der Ukraine sei – so fabulierte Finanzminister Wolfgang Schäuble – mit dem des Nazi-Regimes vergleichbar. Dafür wird er natürlich kritisiert, wenn auch weniger heftig als angemessen wäre. Neben dem eigentlichen widerwärtigen Vergleich sind allerdings zwei Punkte besonders bemerkenswert:

    1. Schäuble sagte die unrühmlichen Sätze nicht etwa auf einer Pressekonferenz oder in einem Zeitungsinterview. Nein, er suchte sich dafür eine Gruppe von Schülern aus.

    2. Er sprach von der Nazi-Herrschaft, als wäre sie etwas, womit wir – also wir Deutschen – gar nichts zu tun hätten. Den Artikel weiterlesen »

    71 Kommentare

    Als Merkel und Obama meinen Cousin ermordeten

    geschrieben am 31. März 2014 von Gastautor

    Von Emran Feroz
    Foto: afp/Bonny Schoonakker

    Wöchentlich sterben in Afghanistan unschuldige Menschen durch Drohnen-Beschuss. Selten wird darüber berichtet, noch seltener wird deutlich, um wen es sich bei den Opfern handeln. Wenn, dann ist in Medien oft nur von »Taliban-Kämpfern« oder »Aufständischen« die Rede. Einer von ihnen ist ein Verwandter von mir.

    Der 36-jährige Zahir A. stammte eigentlich aus Kabul. Vor rund zwei Jahren wollte er in Waziristan, der berüchtigten Grenzregion zwischen Afghanistan und Pakistan, Freunde besuchen. Freunde, die weder mit Terroristen, noch mit irgendwelchen anderen Extremisten etwas zu tun hatten. Waziristan ist der Hauptschauplatz des Drohnen-Krieges der USA.

    »Todesengel« nennen die Menschen die leblosen Mordmaschinen. Tagtäglich leben sie in Angst, getroffen zu werden. Die Raketen können überall einschlagen, gesteuert von einem Piloten, der meistens auf der anderen Seite der Welt in seinem »Büro« sitzt. Den Artikel weiterlesen »

    63 Kommentare

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