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  • Trump und Assad – Brüder im Geiste?

    geschrieben am 18. November 2016 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    donald_trump_8566730507_2Kommentar/#Mehrwutstropfen

    Es schlägt medial großen Wellen, dass der syrische Präsident Bashar Al-Assad ausgerechnet die USA als „natürlichen Verbündeten“ bezeichnet hat. Dass der Präsident Syriens (nicht Machthaber und auch nicht Diktator, sondern Präsident) nun ausgerechnet Hoffnungen auf den angehenden US-Präsident Donald Trump setzt, kommt in der allgemeinen Gemengelage des Westens gar nicht gut an. Irgendwie bricht da im Moment ein ganzes Gedankengebäude zusammen, das die Aufteilung von „gut“ und „böse“ bisher so herrlich einfach gemacht hat. Den Artikel weiterlesen »

    155 Kommentare

    Künftiger Bundespräsident Steinmeier: Erfolgreich hochgeschrieben

    geschrieben am 15. November 2016 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

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    Die Deutschen mögen ihn, den Frank-Walter Steinmeier. Und sollten sie das mal vergessen, gibt‘s Hilfe, zum Beispiel von der „Zeit“, die schreibt: „Der mögliche neue Bundespräsident ist bisher eher als Technokrat bekannt. Aber die Deutschen vertrauen ihm. Und wenn er will, wird er unbequem.“ Auf „tagesschau.de“ wird getitelt: „Steinmeier will unbequem bleiben.“ Wir lernen also: Kantig ist er, der künftige Bundespräsident. Aber trotzdem irre nett. Den Artikel weiterlesen »

    138 Kommentare

    Populisten und dumme Wähler? Ihr habt nichts, aber auch rein gar nichts, verstanden

    geschrieben am 15. November 2016 von Jens Berger

    Während das politische Berlin und die Edelfedern letzte Woche mit einem bösen Kater erwacht sind und nun Gott und die Welt – oder um in ihrer Sprache zu bleiben, Populisten und die dummen Wähler – für den Sieg Donald Trumps verantwortlich machen, scharren Europas Trumps schon mit den Hufen. Im folgenden Jahr wird auch hier gewählt und ein Erfolg der Wilders, le Pens und Petrys sollte nun auch niemanden mehr so wirklich überraschen. Verblöden wir? Sind wir plötzlich alle zu Rassisten mutiert? Oder lässt sich die atemberaubende Erosion der traditionellen Politik nicht vielleicht auch durch eine angsterregende Entfremdung der „Eliten“ vom Volk und den kompletten Verlust von Empathie im linksliberalen Lager erklären? Trump, Wilders, le Pen und Petry sind nicht vom Himmel gefallen. Paradoxerweise wurde und wird ihnen gerade vom linksliberalen Lager der Weg geebnet.

    Die Standardreaktion gebildeter, weltoffener deutscher Akademiker auf den Wahlsieg Donald Trumps war eine Mischung aus offen zur Schau getragener Ablehnung und Witzeleien über die amerikanischen Hinterwäldler, die sich von so jemanden hinter die Fichte führen lassen. Klar, so was könnte uns in Deutschland nie passieren … ok, Ausnahmen bestätigen die Regel. Aber Spaß beiseite. Muss man als aufgeklärter Mensch nicht förmlich über einen Unsympathen wie Trump herfallen? Und darf man sich nicht über Menschen lustig machen, die einen gelb toupierten Westentaschen-Macho wählen, der unter anderen Umständen nur als Persiflage seiner selbst durchgehen würde? Klar, so kann man auf das Phänomen reagieren. Geholfen ist dabei jedoch niemanden und schlauer wird man dadurch auch nicht.

    Daher ist es im aufklärerischen Sinne auch nicht zielführend, nun empört festzustellen, dass in den USA ein Sexist, ein Betrüger, ein Rassist, ein Großmaul, ein Kapitalist und ein Demagoge gewählt wurde … obgleich all dies natürlich korrekt ist. Ein Trump verschwindet nicht dadurch, dass die linksliberale Bohéme nun verschnupft ist und pikiert das Näslein über diesen bösen „Populisten“ rümpft. Und selbst wenn; wer oder was sollte das Vakuum füllen? Etwa Hillary Clinton? Die Frau, die es noch nicht einmal geschafft hat, bei den weißen Frauen eine Mehrheit zu bekommen?

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    176 Kommentare

    Der Herbst des Lebens im sozialen Winter

    geschrieben am 14. November 2016 von Gastautor

    hermann_struck_grafik_jmberlin_gdr_97_3_14von Roberto De Lapuente

    Die Union gibt sich mal wieder progressiv in Sachen Rente. Sie findet, man sollte sie an die Lebenserwartung koppeln. Das klingt vielleicht nicht gleich richtig gut, weil Rentenreform ja immer Mehrarbeit bedeutete in den letzten Jahren. Aber der Vorschlag tut wenigstens so, als gründe er auf rationale Prozesse, als wäre er eine Art von Vernunftskompromiss. Das hört sich jedenfalls mal wieder wohldurchdacht an, denn wenn die Menschen älter werden, können sie ja von der gewonnenen Zeit auch noch ein bisschen in einen Arbeitsplatz stecken. Klingt logisch, oder nicht? Aber von welcher Lebenserwartung spricht die Union eigentlich da? Von einer generellen? Aber alle werden doch gar nicht so alt, wie es durchschnittlich ermittelt wird. Das ist nicht nur Glück oder Gesundheit und somit der genetischen Lotterie geschuldet, sondern hat insbesondere soziale Gründe. Den Artikel weiterlesen »

    106 Kommentare

    Regime Change: Die Toten von Texas

    geschrieben am 11. November 2016 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    4126186099_01eb73007d_zSyrien marschiert in Texas ein, forciert gezielt Unruhen, liefert Waffen und unterstützt den Ku-Klux-Klan? Und die westliche Gemeinschaft fördert das Vorhaben? Eine ziemlich absurde Vorstellung, ohne Frage.

    Dennoch schreibe ich dieses fiktive Szenario hier auf (gleich nach dieser Einleitung, die ich den Lesern nicht ersparen kann, weil sie nötig ist). Selbstredend entwerfe ich das Szenario nicht, um eine Gefahr für Texas herbeizuschreiben oder Syrien imperiale Motivation zu unterstellen (das wäre ja schon logistisch unsinnig). Den Artikel weiterlesen »

    106 Kommentare
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