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  • Die Ehre des DfB ist gerettet – der Spiegelfechter veröffentlicht weltexklusiv den Beweis!

    geschrieben am 22. Oktober 2015 von Jens Berger

    Der schändliche Angriff des SPIEGELs auf die Ehre der Männer, die das Sommermärchen erst möglich machten, stellt sich als infame Lüge heraus. Dem Spiegelfechter liegt ein exklusives Dokument vor, das ihm aus vertraulichen Quellen zugespielt wurde.

    From: Sepp Blatter (blatter@fifa.org)
    To: Kaiser Franz (kaiser@dfb.de)
    Date: 29. January 2002
    Subject: 250 Millionen Franken warten auf Dich!!!

    Lieber Kaiser Franz,
    meine Name ist Josef Blatter und ich bin Geschäftsmann bei ein große international Sportverband. Bei der letzten Kassenprüfung habe ich festgestellt, dass mein Vorgänger die unglaubliche Summe von 250 MILLIONEN SCHWEIZER FRANKEN auf einen Sperrkonto mit dem Namen Kaiser in Lagos, Nigeria gebucht hat. Leider komme ich nicht an das Geld. Aber Du kannst mir helfen. Für nur eine kleine Bearbeitungsgebühr kann ich das Konto Kaiser auf ihren Namen umschreiben. Ich behalten dann mein Anteil in Höhe von ein Drittel vom Geld und der Rest kannst Du behalten. Bitte sag mir schnell, ob Du mitmachen wollen.

    Dein
    Josef Blatter
    Lagos, Nigeria

    Diese Mail dürfte die Verwirrung auflösen und Wolfgang Niersbach den Rücken stärken. Niersbach stützt das exklusive Dokument auch in seiner aktuellen Presseerklärung:

    Im Januar 2002 stellte die FIFA einen Zuschuss von 250 Millionen Schweizer Franken in Aussicht. Dafür musste aber eine Art Gebühr von 10 Millionen an die FIFA gezahlt werden.

    Nun wissen wir es alle. Der DfB ist auf einen alten Trick der Nigeria-Connection hereingefallen. Damit sollte die Sache vom Tisch sein.

    46 Kommentare

    Pegida verbieten?

    geschrieben am 21. Oktober 2015 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    PEGIDA_DRESDEN_DEMO_12_Jan_2015_115724030Kommentar

    In der Bundesregierung werden Stimmen laut, die ein Verbot der Pegida-Demonstrationen fordern. Der CDU-Innenexperte Ansgar Heveling ist der Ansicht, dass spätestens seit letzten Montag (als auch Autor Akif Pirincci seinen großen Auftritt hatte mit den Worten: „Es gäbe natürlich andere Alternativen, aber die KZs sind ja leider derzeit außer Betrieb.“) nicht mehr von „besorgten Bürgern“ die Rede sein könne.
    Bayerns CSU-Innenminister Joachim Herrmann und der nordrhein-westfälische Innenminister Ralf Jäger (SPD) sehen das ganz anders. Sie halten nichts von „reflexartigen Verboten“ (Jäger), besser sei es, „diese Rattenfänger zu enttarnen“ (Herrmann).
    Der stellvertretende SPD-Vorsitzende Ralf Stegner dagegen ruft nach dem Inlandsgeheimdienst, um „verfassungsfeindliche Bestrebungen“ beobachten zu lassen. Den Artikel weiterlesen »

    9 Kommentare

    Krim: Auf der Suche nach der gefrorenen Zeit

    geschrieben am 21. Oktober 2015 von Gastautor

    5Von „aquadraht“
    Ein Reisebericht

    Ich hatte das schon länger geplant, und im September 2015 habe ich eine zehntägige Reise auf die Halbinsel Krim unternommen. Natürlich handelt es sich um eine Urlaubsreise, aber es war auch mehr: Neugierde, wie es auf der Krim heute aussieht, wie sich die Region über ein Jahr nach dem Beitritt zur Russischen Föderation „anfühlt“, eine Expedition als Reporter und sozialwissenschaftlich-politischer Feldforscher in eigener Sache.

    Normalerweise bin ich bisher stets als Individualtourist gereist, aber berufliche Anspannung und die aus meiner Sicht komplizierte Prozedur, ein russisches Visum zu erhalten und eine solche Reise zu planen, brachten mich dazu, nach einem Reiseveranstalter Ausschau zu halten. Den Artikel weiterlesen »

    23 Kommentare

    Märchenhafte Aufregung über das gekaufte Sommermärchen

    geschrieben am 19. Oktober 2015 von Jens Berger

    Die gesamte Presselandschaft war an diesem Wochenende in Aufregung. Der SPIEGEL will nämlich in seiner aktuellen Titelstory herausgefunden haben, dass Deutschland seine Sommermärchen-WM 2006 märchenhaft gekauft haben soll. Ist dies eine Sensation? Nein, eine Sensation wäre es, wenn herauskäme, dass ausgerechnet Deutschland „seine“ WM nicht gekauft haben sollte. Dennoch sind die SPIEGEL-Recherchen interessant und brisant, da sie neue Details zu den finanziellen Machenschaften des DFB aufdecken. Auch wenn die Schlussfolgerungen des SPIEGEL nicht sonderlich überzeugend sind, stellen sich durch die Recherchen neue Fragen, die eigentlich nur eine denkbare Schlussfolgerung gestatten – die aktuelle DFB-Führung muss geschlossen zurücktreten.

    Um was geht es da eigentlich?

    Als Deutschland im Jahre 2000 die Austragungsrechte für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 vom Fifa-Exekutivkomitee zugesprochen bekam, war die Entscheidung denkbar knapp. Nachdem die Bewerber Marokko und England in den ersten Abstimmungsrunden ausgeschieden sind, standen in der letzten Runde Deutschland und Südafrika zur Wahl. Fest auf deutscher Seite standen dabei (mehr oder weniger) lediglich die acht Delegierten des europäischen Fußballverbandes UEFA, während die sechs Delegierten der amerikanischen Verbände, die vier Afrikaner und Fifa-Präsident Blatter klar auf Seiten Südafrikas standen. Getreu der Fifa-Abstimmungsregeln, nachdem bei einem Patt die Stimme des Präsidenten doppelt zählt, brauchte Südafrika also nur noch eine „Wackelstimme“. Als potentielle Kandidaten dafür galten die vier asiatischen Delegierten und der Neuseeländer Charlie Dempsey, der den ozeanischen Verband repräsentierte. Das Ergebnis ist bekannt: Alle vier Asiaten stimmten für Deutschland und Dempsey, der eigentlich eine Weisung hatte, für Südafrika zu stimmen, verließ aus vollkommen ungeklärten Gründen vor der letzten Abstimmungsrunde Zürich und wart nie wieder bei der Fifa gesehen. Später sprach er von einem „nicht auszuhaltenden Druck“, der auf ihn ausgeübt wurde und von Morddrohungen, was er jedoch später widerrief. Deutschland bekam die WM und Dempsey nahm sein Geheimnis 2008 mit ins Grab. So weit die weitestgehend bekannte Vorgeschichte zum „Sommermärchen“.

    Weiterlesen auf den NachDenkSeiten

    69 Kommentare

    TTIP-Demonstration: Ich sehe was, was Du nicht siehst

    geschrieben am 14. Oktober 2015 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    TTIPDie Großdemonstration am 10. Oktober 2015 in Berlin hatte nicht nur ein klares Signal, sondern etliche davon. Welche genau, hängt von der Perspektive ab. Und von der individuellen Wahrnehmung.

    Im Grunde ging es um den Protest gegen TTIP, immerhin 250.000 Menschen fühlten sich berufen, auf die Straße zu gehen und ihren Unmut gegen das geplante Freihandelsabkommen mit den USA zum Ausdruck zu bringen. Doch im Netz gab es haufenweise Nebenkriegsschauplätze, und zwar schon vor dem Demo. Im Vordergrund stand dabei die Frage, wer aus welchen Gründen an an der Demo teilnimmt. Und im Zuge dessen darum, ob man bei diesem Publikum selbst noch guten Gewissens nach Berlin reisen könne.
    Und selbst nachdem die Demo längst vorbei war, sahen Kritiker und deren Kritiker immer noch grundverschiedene Dinge.

    SPIEGEL ONLINE, Jutta Ditfurth und die Nationalen

    Es war ein Kommentar bei SPIEGEL ONLINE (SPON), der schon im Vorfeld für Aufregung sorgte. Der Schreiber des Hauptstadtbüros vermutete hinter der Demo gegen TTIP eine Ansammlung von Nationalisten, sogar „ein paar ganz Braune“ seien mit dabei. Also eine Veranstaltung von Anti-Amerikanern, Anti-Antis und Freihandelsgegnern, die wie die Chlorhühner durch Berlins Straßen hüpften.
    Jutta Ditfurth sprang – unabhängig von SPON – ebenfalls auf den Zug auf und bezeichnete die Demo gleich als eine „Nazi-Anti-TTIP-Demo in Berlin“. Klare Worte, die natürlich unweigerlich nur zu Diskrepanzen führen konnten. Zwar war es tatsächlich so, dass rechte Gruppen ebenfalls zur Demo gegen TTIP aufgerufen haben. Damit die ganze Demo als „Nazi-Anti-TTIP-Demo“ zu bezeichnen, das stieß vielen Teilnehmern und Sympathisanten extrem sauer auf. Den Artikel weiterlesen »

    218 Kommentare
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