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  • TTIP ist tot – Ein Grund zum Feiern?

    geschrieben am 02. September 2016 von Gastautor

    16455707410_e27a22d6a5_mvon smukster

    Die SPD scheint zu kippen, in den USA herrscht Wahlkampf, und die Gegnerschaft nimmt dies- wie jenseits des Atlantiks immer weiter zu. Was heißt das für die Bewegung?

    Der Kampf um TTIP und CETA geht in die entscheidende letzte Runde. Noch immer wird in vielen Artikeln von ‘Freihandelsabkommen’ gesprochen. Das ist jedoch irreführend, da der transatlantische Handel schon weitgehend dereguliert und von Zöllen ‘befreit’ ist. Tatsächlich geht es hier wie auch beim transpazifischen TPP zuvorderst um den Schutz ausländischer “Investitionen” (real sind das zumeist Übernahmen bestehender Unternehmen) vor als geschäftsschädigend empfundenen politischen Eingriffen. Anders ausgedrückt: Die ‘Investitionsschutzabkommen’ sollen internationale Investoren vor der (nationalstaatlichen) Demokratie schützen. Dass der Widerstand dagegen immer breiter wird kann angesichts dessen nicht überraschen, genausowenig jedoch die Tatsache, dass auch rückwärtsgewandte Nationalisten sich gegen die Abkommen aussprechen. Den Artikel weiterlesen »

    48 Kommentare

    Die Allmacht der Algorithmen – unser Facebook-Dilemma

    geschrieben am 01. September 2016 von Jens Berger

    Albrecht Müller warf in der letzten Woche einige berechtigte Fragen bezüglich der Algorithmen von Facebook in die Runde. Daraufhin schrieben uns zahlreiche Leser von ähnlichen Problemen. Bemerkenswert fanden wir dabei vor allem Berichte über vermeintlich gelöschte Leserkommentare unter unseren Beiträgen auf Facebook. Je mehr wir uns mit diesen Fällen beschäftigten, desto hilfloser und ohnmächtiger fühlten wir uns. Dieses Beispiel aus dem Kleinen zeigt, wie überwältigend die Allmacht der Algorithmen bereits heute im Großen ist. Die Antworten der Politik auf diese Schieflage sind geradezu grotesk. Vor unseren Augen entsteht momentan die wohl größte und gefährlichste Zensur-Infrastruktur der menschlichen Geschichte.

    Wohin sind die Kommentare verschwunden?

    Fee Strieffler versteht die Welt nicht mehr. Die Aktivistin, die sich unter anderem beim „Ramsteiner Appell“ und bei der „Luftpost Kaiserslautern“ engagiert, hatte sich zwei Stunden Zeit genommen, um einem unserer Leser bei der Beantwortung seiner Fragen zu helfen, die er auf Facebook zu unserem Beitrag „Ramstein liegt auf deutschem Staatsgebiet“ stellte. Kurze Zeit später waren Frau Striefflers Beiträge jedoch im digitalen Nirwana verschwunden. Einzig und allein der Zähler von Facebook weist noch darauf hin, dass es hier offenbar noch Kommentare gibt, die jedoch niemand zu sehen bekommt.

    Weiterlesen auf den NachDenkSeiten

    65 Kommentare

    Wenn ein WELT-Journalist sich am Chlorhuhn verschluckt

    geschrieben am 31. August 2016 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    TTIPOffener Brief

    In der WELT ist ein Artikel zum Thema TTIP erschienen, der mir kalt über den Rücken lief. Statt mich im stillen Kämmerlein darüber aufzuregen, habe ich einen offenen Brief an den Autor Dirk Schümer geschrieben.
    Jetzt geht es mir zumindest ein bisschen besser.

    Lieber Herr Schümer,

    Dirk Schümer, so viel Zeit muss sein. Sie haben einen Artikel geschrieben, der wohl nicht nur mir die Schuhe ausziehen dürfte. Denn Ihr Rundumschlag ist – um im Bild zu bleiben – so grenzüberschreitend, dass jeder halbwegs vernünftige Mensch sich angesprochen und herabgesetzt fühlen muss.
    Ihr Stück trägt den Titel „Wer gegen Freihandel ist, ist gegen die Vernunft“. Womit Sie schon eindrucksvoll die Schlichtheit Ihres Denkens zur Schau stellen. Was aber noch viel erschütternder ist: Sie reduzieren die Freihandelsabkommen TTIP und Ceta auf den freien Handel, auf die wunderschöne Welt der vielen, neuen und tollen Arbeitsplätze und bringen es fertig, flüchtende Menschen mit Chlorhühnern zu vergleichen. Den Artikel weiterlesen »

    21 Kommentare

    Die l-weilige K-Frage

    geschrieben am 30. August 2016 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    merkel#wolfswort

    Macht sie’s oder macht sie’s nicht?
    Und wenn ja, warum eigentlich nicht?
    Die aktuell in fast allen Medien diskutierte „K-Frage“ ist so überflüssig wie unnötig.

    Denn es ist die Politik, für die Angela Merkel steht, die beseitigt werden muss.

    Dazu mein Kommentar:

    P.S. Zugegeben, zum Stimmenimitator werde ich in diesem Leben wohl nicht mehr, also möge man nicht zu streng mit mir umgehen.

    ——————————————————————————————————-
    Bild: David Seaton

    21 Kommentare

    Grenzen dicht ?!

    geschrieben am 30. August 2016 von Gastautor

    lossy-page1-800px-Bariyer.TIFEine Gastglosse von Christoph Jehle

    Die in letzter Zeit immer häufiger vorgebrachte Forderung, die Grenzen zu schließen, ist in der Praxis so sinnvoll wie die Forderung nach schönem Wetter. Und wie eine Erfüllung der Forderung nach dauerhaft schönem Wetter mit drastischen Nebenwirkungen wie Wassermangel einhergehen würde, wäre auch ein Schließen der Grenzen fatal.

    EU-Außengrenzen

    Die Sicherung der EU-Außengrenzen obliegt den peripheren EU-Mitgliedsstaaten, die eine Grenze zu einem Nicht-EU-Mitgliedsstaat besitzen. Diese werden durch ihre periphere Position somit gleich zweifach belastet, während Deutschland von EU-Mitgliedsländern umgeben ist. Länder mit im Vergleich zur Landesfläche großen Küstenlängen wie Griechenland oder Italien haben praktisch keine Chance, ihre Küsten vollständig abzusichern. Den Artikel weiterlesen »

    76 Kommentare
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