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  • No-Spy-Abkommen: Gewissen mit Bissen, Wissen mit Rissen

    geschrieben am 20. Mai 2015 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    merkelsweltBetet Gott eigentlich auch manchmal? Und wenn ja, zu wem?
    Bekommen Träger des Friedensnobelpreises schneller Rückenschmerzen als andere?
    Sollten gute Freunde einander nur zuhören, oder sich auch mal vertrauensvoll abhören?

    Bekommt das beste Gewissen Bisse und das beste Wissen Risse, wenn sich herausstellt, dass beides wissentlich gewissenlos ignoriert wurde?
    Fragen über Fragen.
    Fragen, die sich gerade stellen, wenn man über das No-Spy-Abkommen nachdenkt. Und darüber, ob es das Angebot je gegeben hat.

    Der gute Ronald Pofalla hatte ja schon 2013 diese ganze blöde US-Abhöraktion für beendet erklärt. Er hat aber nicht erklärt, wie er darauf kam. Das hat Merkel jetzt nachgeholt, indem sie pathetisch davon sprach, dass irgendwie damals und heute alle nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt haben.
    Jetzt wissen wir: Das Wissen der Bundesregierung passt offenbar auf einen Bierdeckel. Und das Gewissen … na ja, dem haben wir ja nun sowieso nicht viel zugetraut. Ist man das Gewissen erst mal los, regiert sich herrlich gewissenlos. Den Artikel weiterlesen »

    11 Kommentare

    Hallo da draußen, liebe Streik-Kritiker!

    geschrieben am 15. Mai 2015 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    beekerIhr beklagt Euch, Ihr stöhnt, weil Ihr nicht wie gewohnt von A nach B kommt. Jetzt habt Ihr auch noch die ganz doll lieb, die nicht nur nicht von A nach B kommen, sondern dabei auch noch ihre Kinder mitnehmen müssen, weil die Erzieher streiken.

    Ihr schimpft auf die Forderungen der Gewerkschaften. Gar nicht mal unbedingt wegen deren Forderungen, sondern weil sie die auch noch durchsetzen wollen.
    Das geht nicht, sagt Ihr! Weil es zu lange dauert.
    Die sollen jetzt mal mit dem Streiken aufhören, das geht schon viel zu lange so. Ihr streikt ja schließlich auch nicht!

    Hallo, da draußen, liebe Streik-Kritiker!
    Sagt mal, geht’s noch?
    Merkt Ihr noch was? Den Artikel weiterlesen »

    175 Kommentare

    Bahn-Streik: Brandstifterin Bundesregierung

    geschrieben am 06. Mai 2015 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    Von Jörg Wellbrock alias Tom W. Wolf
    Sigmar_Gabriel_2012_Politischer_Aschermittwoch_SPD_Vilshofen_13

    Kommentar

    Sigmar Gabriel spielt den Helden des kleinen Mannes. Der wiederum ärgert sich inzwischen mächtig über den Bahnstreik. Er kommt zu spät zur Arbeit, er kommt zu spät nach Hause, und wenn es ganz dumm läuft, kommt er gar nicht von A nach B. Das nervt. Und Gabriel hat dafür natürlich vollstes Verständnis: „Der Tarifstreit bei der Bahn ist für Außenstehende kaum noch nachzuvollziehen“, sagte der Vizekanzler und verschwieg dabei, dass er selbst zu dem gebeutelten Kreis der „Außenstehenden“ wahrlich nicht gehört.

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    Bild: Arne Müseler, „Sigmar Gabriel 2012 Politischer Aschermittwoch SPD Vilshofen 13“ by Arne Müseler / www.arne-mueseler.de. Licensed under CC BY-SA 3.0 de

    48 Kommentare

    Good bye, Deutsche Bank!

    geschrieben am 29. April 2015 von Jens Berger

    Die Deutsche Bank will sich mal wieder neu erfinden. Bis 2020 wollen die Deutschbanker ihre operativen Kosten um 3,5 Milliarden Euro pro Jahr senken. Da die Turbobanker mit der Postbank und ihren 14 Millionen Privatkunden nichts mehr anfangen können, will man sich nun von ihr trennen. Jeder dritten Filiale der Deutschen Bank droht ebenfalls das Aus. Stattdessen will man sich „wieder“ stärker dem Investmentbanking widmen. Diese Nachrichten sorgten quer durch die politische Landschaft für teils harsche Kritik. Warum eigentlich? Die Deutsche Bank setzt nun doch nur um, was sie seit Jahren anstrebt – die vollständige Mutation von einer deutschen Universalbank zum größten Spieler im internationalen Finanzcasino. Wir sollten unser Bild von dieser Bank gründlich überdenken.

    Mal ganz ehrlich: Passt Oma Krawuttke, die zu Beginn jedes Monats ihre magere Rente im nahegelegenen Discounter bei der „Postbankfiliale“ in bar abhebt zum Image einer Bank, die sich selbst als wichtigste und größte Investmentbank der Welt sieht? Wohl kaum. Mit Oma Krawuttke lassen sich keine zweistelligen Eigenkapitalrenditen erzielen und ihr Kontostand erlaubt noch nicht einmal mit viel Phantasie die Perspektive auf ein lukratives Beratungsgespräch zu den schönen innovativen Produkten aus dem Zauberkasten des Private Bankings. Warum kaufte die Deutsche Bank dann überhaupt vor nicht einmal fünf Jahren die Postbank? Es ging wohl vor allem darum, die 14 Millionen Privatkunden als Verhandlungsmasse im damals noch akuten Poker um Staatsgarantien und die Einlagensicherung ins Portfolio zu nehmen. Eine Universalbank, die unter anderen die kleinen Ersparnisse von 14 Millionen Postbankkunden verwaltet, hat hier natürlich bessere Karten als eine Hochglanz-Investmentbank ohne direkte Überschneidungen zum Kleinsparer. Den Poker hat die Deutsche Bank gewonnen, nun braucht sie die Postbank nicht mehr. Der normale Kunde ist der Deutschen Bank schon lange ein Dorn im Auge.

    Wann genau der Wechsel der Deutschen Bank von einer Universalbank zur Investmentbank begonnen hat, ist schwer zu sagen. Der wohl letzte traditionsorientierte Chef der Deutschen Bank war wohl Alfred Herrhausen unter dessen Ägide die Deutsche Bank in der alten BRD zum Marktführer im Privat- und Geschäftskundenbereich wurde. Unter seinem Nachfolger Hilmar Kopper griff die Deutsche Bank bereits nach den süßen Früchten des Shareholder Value. Komplett umgesetzt wurde die 180-Grad-Wende jedoch erst von Rolf Breuer.

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    68 Kommentare

    Herr Weselsky, jetzt reicht es aber mal!

    geschrieben am 23. April 2015 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    Von Jörg Wellbrock alias Tom W. Wolf
    ICE

    Kommentar

    Die GdL streikt schon wieder. Die Medien berichten darüber. Und die Fahrgäste leiden Höllenqualen. Die Stimmungslage hat sich erneut geändert, denn das Verständnis für die Streikenden bröckelt weiter. Die Medien berichten darüber. Claus Weselsky geht es nur darum, seine Mediengeilheit zu befriedigen, außerdem ist er skrupellos bereit, die Wirtschaft an sich, also in so richtig großem Ausmaß, zu schwächen. Die Medien berichten darüber. Jetzt schon wieder zu streiken, dass ist ein Zeichen für Realitätsverlust, für Unverhältnismäßigkeit und Kompromissunfähigkeit. Die Medien berichten darüber.

    Weiterlesen auf Blastingnews

    P.S. Da Blastingnews keine Verlinkungen wünscht, sei hier der Link geliefert, der zu dem unsäglichen Focus-Video führt, uf das ich im Text etwas näher eingehe:

    http://www.focus.de/finanzen/videos/schon-wieder-bahnstreik-wuerden-sie-aus-solidaritaet-mehr-bahn-fahren_id_4629030.html

    Bild: „ICE 3 Oberhaider-Wald-Tunnel“ von Sebastian Terfloth User:Sese_Ingolstadt – Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons

    123 Kommentare
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