Direkt zum Inhalt

  • Suchen

  • RSS Feeds

  • Letzte Kommentare

  • denkfunk.de: Sprache als Chance

    geschrieben am 08. Dezember 2014 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    Von Jörg Wellbrock alias Tom W. Wolf
    Löwenzahl

    Seit dem 6. Dezember 2014 gibt es eine neue Videoplattform im Netz. denkfunk.de sieht sich als alternative Informationsquelle, die ein Gegengewicht zu den Mainstream-Medien darstellen soll.

    Begeistern für diese Idee konnten sich bisher Christoph Sieber, Heiner Flassbeck, Dirk Müller, HG Butzko und viele andere mehr aus den Bereichen Jounalismus, Kunst und Kultur.
    Das Thema der ersten vorgestellten Videos heißt “Medien”. Ich durfte meinen Teil dazu beitragen und habe einen Versuch unternommen, dem ZDF-Magazin eine neue Chance für objektive Berichterstattung zu geben.
    (Videobeginn durch Klick aufs Bild)

    ZDF-Magazin 2.0

    Hier der Vorstellungstext auf der Startseite von denkfunk.de (unter Umständen funktioniert noch nicht alles einwandfrei, das wird sich aber schnell ändern):

    Schön, dass Du hierher gefunden hast.

    Seit dem 6. Dezember 2014 stellt der Denkfunk eine neue Informationsquelle und Austauschplattform dar. In Zeiten, in denen Print und Fernsehen weniger Vertrauen genießen, auch weil sie an Qualität und Seriösität nachgelassen haben, suchen viele Menschen Alternativen im Netz. Mit dem Denkfunk möchten wir eine solche bieten und produzieren Videos, die Anstoß für einen intensiven, inhaltlichen und meinungsbildenden Austausch geben.

    Wir sind Personen aus Wissenschaft, Journalismus, Kunst und Kultur und möchten hier unsere Ansichten zu aktuellen gesellschaftlichen Themen mit Euch teilen.

    Sobald ein Video online ist, können die Clubmitglieder – und nur diese – das Video kommentieren und mit dem SBI bewerten. Mit der Maßeinheit SBI (Social-Benefit-Index) sagst Du aus, wie sehr ein Video Dich inspiriert, informiert und unterhalten hat.

    Wir glauben, zu jeder Haltung gehört eine Person. Deswegen soll sich jedes Mitglied mit Klarnamen anmelden, damit der Leser weiß, dass reale Menschen und keine Fake-Accounts hinter den Aussagen stehen und diese auch in der Offline-Welt so vertreten würden.

    Als Clubmitglied gibt es auch ein Begrüßungsgeschenk für Dich. Aus über 60 verschiedenen Willkommensgeschenken kannst du Deinen persönlichen Favoriten auswählen. So warten z.B. CDs von Max Uthoff oder von Christoph Sieber auf Dich. Wer lieber eine DVD, etwa Claus von Wagners „Theorie der feinen Menschen“ möchte, meldet sich als Silbermitglied an.

    Zusätzlich wirst Du zu unseren Veranstaltungen eingeladen, die einzig und allein für Clubmitglieder ausgerichtet werden. So wird zum Beispiel am 28.11.2015 in Nürnberg das Denkfunkfestival stattfinden. Mit Max Uthoff, Claus von Wagner, Christoph Sieber, Tobias Mann und dem Duo Zweiraumwohnung als musikalische Begleitung erwartet Dich dort ein Tag voller Kabarett und Austausch untereinander.

    Wir freuen uns auf Dich.

    Euer denkfunk-Team

    111 Kommentare

    Streiken macht sich bezahlt

    geschrieben am 05. Dezember 2014 von Jens Berger

    Kaum nutzen die Lokführer und die Piloten mal ihr Streikrecht, schon ist Deutschland in heller Aufregung. „Wird Deutschland zum Streikland?“ fragt die ARD und liefert die Antwort gleich tendenziös mit. Um das zaghafte Aufflammen des Kampfwillens der Arbeitnehmer im Keim zu ersticken, bastelt die Bundesregierung derweil bereits am „Tarifeinheitsgesetz“. Wenn man sich jedoch einmal die Zahlen anschaut, stellt man schnell fest, dass in kaum einem anderen Industrieland so wenig gestreikt wird, wie in Deutschland. Und dies ist volkswirtschaftlich kein Segen, sondern ein Fluch.

    Deutschland ist kein Streikland und war dies auch nie. Ein Blick auf die Zahlen zeigt jedoch auch, dass die Streiklust der deutschen Arbeitnehmer in den letzten Jahrzehnten stark rückläufig ist. Die letzten wirklich großen Streiks fanden Mitte der 1980er statt, als die IG Metall für die 35-Stunden-Woche streikte. Doch selbst in den streikfreudigeren 1970ern und 1980ern belegte Deutschland im internationalen Vergleich einen der letzten Plätze – nur die japanischen Arbeitnehmer waren in den 1980ern noch friedlicher als ihre deutschen Kollegen.

    Weiterlesen auf den NachDenkSeiten

    69 Kommentare

    Dürfen wir vorstellen?

    geschrieben am 27. November 2014 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    10730888_1004386902910431_5518085309233264736_n

    395 Kommentare

    Junkers 315-Milliarden-Euro-Luftnummer

    geschrieben am 27. November 2014 von Jens Berger

    „315 Milliarden Euro: Junckers Mega-Investitionsplan wird noch etwas größer“, doch diese Zahl „könnte sogar noch höher ausfallen“, denn sie „sei nur konservative Schätzung“ – so war es gestern auf SPIEGEL Online zu lesen. Und auch fast alle anderen großen Medien griffen diese Zahl auf und plapperten nach, was Juncker und die EU-Kommission vorplapperten. Ein weiteres Beispiel für das kollektive Versagen der Medien, das Albrecht Müller gestern anprangerte. Sobald man nur ein wenig hinter die Kulissen blickt, stellt sich schnell heraus, dass Junckers gigantische Luftnummer nicht mehr als ein gigantischer PR-Trick ist.

    Europas Wirtschaft steckt in einer Dauerkrise, die Massenarbeitslosigkeit grassiert und der Politik sind die Hände gebunden. Die privaten Haushalte sind durch Arbeitslosigkeit, Lohnkürzungen und schärfere Kreditvergaberichtlinien der Banken nicht in der Lage, die Wirtschaft anzukurbeln. Und wo der Absatz stagniert, sieht auch die Wirtschaft keinen Grund zum Investieren. Positive Impulse vom Weltmarkt sind auch nicht zu erwarten – nicht nur Europa, sondern auch die USA, Japan und China leiden unter einer globalen Konjunkturdelle. Um die Wirtschaft anzukurbeln und die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen wären gerade jetzt staatliche Investitionen bitter nötig. Doch da die Staaten sich durch die Schuldenbremsen selbst auferlegt haben, kein zusätzliches Geld in die Hand zu nehmen, ist kein Licht am Ende des Tunnels zu sehen.

    Keine Frage, es wäre eine sehr gute Nachricht, wenn die EU denn tatsächliche eine größere Geldmenge in die Hand nehmen würde, um die Wirtschaft vor allem in den besonders betroffenen Staaten in der Peripherie anzukurbeln. 315 Mrd. Euro wären da ein echter Befreiungsschlag. Doch leider sind diese 315 Mrd. Euro eine bloße Wunschvorstellung, fern ab jeder realistischer Betrachtung.

    Weiterlesen auf den NachDenkSeiten

    73 Kommentare

    Interview mit Inge Hannemann: Spaltung mit System

    geschrieben am 27. November 2014 von Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf)

    Von Jörg Wellbrock alias Tom W. Wolf

    ingeInge Hannemann wartet auf ihre Hauptverhandlung am 15. Dezember 2014. Inwiefern die allerdings noch bedeutsam ist, steht derzeit in den Sternen. Im Interview spricht die „Hartz-IV-Rebellin“ über die Anfänge der Hartz-Gesetze und über ihre Einschätzung der aktuellen Entwicklungen.

    Wie ging es der ehemaligen Sachbearbeiterin des Jobcenters Altona, als am 23. Dezember 2003 die Hartz-Gesetze auf den Weg gebracht wurden? Wie war das damals, als sie sich das erste Mal weigerte, Sanktionen auszusprechen? Und warum ist der Widerstand gegen Hartz-IV so zerstritten?

    Inge Hannemann beantwortet in unserem Podcast diese und weitere Fragen. Sie äußert sich zudem über ihr kritisches Verhältnis zum DGB und spricht über ihr Buch “Die Hartz-IV-Diktatur”.

    Das Interview als Audio-Datei:

    In der Beschreibung unter dem YouTube-Video (Zum Ansehen auf’s Bild klicken) finden sich zwei weiterführende Links.

    Den Artikel weiterlesen »

    9 Kommentare
    Seite 44 von 228« Erste...1020...43444546...5060...Letzte »