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  • Hätte, hätte, Fahrradkette

    geschrieben am 26. April 2013 von Jens Berger

    Viel Spaß ;-)

    8 Kommentare

    Die deutsche Tea Party

    geschrieben am 26. April 2013 von Jens Berger

    Es war nur noch eine Frage der Zeit, dass auch das deutsche Parteiensystem durch eine bürgerliche Protestpartei rechts von der Union erweitert würde. Jetzt, mit der Alternative für Deutschland, scheint sie da zu sein. Es ist ebenfalls keine große Überraschung, dass die AfD in ersten Stellungnahmen von progressiven Geistern wegen ihrer – zweifelsohne vorhandenen – rechtspopulistischen Tendenzen gebrandmarkt wird.

    Doch diese Kritik greift zu kurz, orientiert sie sich doch an der klassischen Gesäßgeografie, dem Rechts-links-Schema. Wer die AfD auf ihren Rechtspopulismus reduziert, verkennt die eigentliche ideologische Gefahr, die von dieser Partei ausgeht.
    Es gibt zahlreiche politische Bewegungen, die sich nur sehr unzureichend anhand des Rechts-links-Schemas charakterisieren lassen. Ist etwa die US-amerikanische Tea-Party-Bewegung nach deutscher Definition eine rechte Bewegung? In vielen Punkten ist sie dies, in anderen jedoch nicht.

    Rechte und rechtsextreme Parteien wünschen sich für gewöhnlich einen starken Staat. Die Tea-Party-Bewegung will jedoch den Staat auf einige wenige Kernkompetenzen reduzieren und sieht in staatlichen Systemen wie der gesetzlichen Kranken- oder der Rentenversicherung bereits eine Vorstufe zum Sozialismus. All dies passt nicht zum Programm einer klassisch rechten Partei. Das erzkonservative bis reaktionäre Weltbild in gesellschaftspolitischen Fragen passt wiederum nahtlos in die politische Rechte nach deutscher Definition. Will man die Ideologie der Tea-Party-Bewegung in einen Begriff fassen, so käme unter Rückgriff auf den Theoretiker Lew Rockwell wohl am ehesten das Wort „Paläolibertarismus“ infrage.

    Weiterlesen auf taz.de

    p.s.: Wer sich einen Spaß machen will, sollte sich unbedingt auch die Leserkommentare auf taz.de durchlesen. Da outen sich die AfD-Fanboys in geradezu grotesk lustiger Weise als getroffene Hunde ;-)

    175 Kommentare

    NDS Videopodcast 13/12 Staatsschuldenquote

    geschrieben am 26. April 2013 von Jens Berger

    In diesem Videopocast beantworten die NachDenkSeiten Fragen ihrer Leser. Heute geht es um die Staatschuldenquote und die Zinsen, die ein Staat zu zahlen hat.

    3 Kommentare

    „SatirEck“ – Ist Philipp Rösler spielsüchtig?

    geschrieben am 25. April 2013 von Joerg Wellbrock

    Von Jörg Wellbrock alias Tom W. Wolf

    Viele haben es bereits geahnt. Jetzt lassen aktuelle Aussagen von Philipp Rösler zur wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland vermuten, dass er die Kontrolle über sich endgültig verloren hat. Wahrscheinlich liegt eine Spielsucht vor.

    Das war wohl nix! Im Januar wollte Philipp Rösler noch 24.000 Spielautomaten abbauen lassen. Jemand hatte ihm gesteckt, dass Spielen süchtig machen kann. Allerdings scheint der Wirtschaftsminister mit falschen Karten zu spielen.

    Poker-Face Philipp

    Rösler ist beobachtet worden, wie er mit führenden Wirtschaftsforschern bei Cola und Chips an einem Tisch saß und um die Wachstumsaussichten in Deutschland pokerte. Seine Widersacher boten 0,8 Prozent für 2013, Rösler setzte zunächst 0,5 Prozent dagegen. Als die Experten ihm entgegenkommen wollten und 0,7 Prozent auf den Tisch legten, warf Rösler plötzlich 0,9 Prozent in die Waagschale. Am Ende des Abends lagen die Wirtschaftsforscher bei mageren 0,1 Prozent für 2014 und wollten sehen. Doch Röslers sagenhaften 1,6 Prozent Wachstum konnten sie nichts entgegensetzen. Den Artikel weiterlesen »

    5 Kommentare

    Hass und Fußball: Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen

    geschrieben am 24. April 2013 von Joerg Wellbrock

    Von Jörg Wellbrock alias Tom W. Wolf

    Nachdem bekannt wurde, dass der Dortmunder Mario Götze in der kommenden Saison beim FC Bayern München spielen wird, schlug ihm eine Welle des Hasses entgegen. Von den Großverdienern im Profi-Fußball wird Loyalität erwartet.

    „Ich bin enttäuscht“, „Schade, dass Du gehst“ – so gesittet ging es auf der Facebook-Seite von Mario Götze nur selten zu, nachdem klar war, dass das Nachwuchstalent von Borussia Dortmund zum Meister aus München wechselt. Als „Hurensohn“ wurde er beschimpft, ein „Judas“ sei er, der einfach nur „geldgeil“ sei. Viele Fans kündigten an, Götzes Trikot zu verbrennen und warnten ihn massiv davor, im Champions-League-Spiel gegen Real Madrid in Dortmund aufzulaufen. „Die letzten Spiele werden Dich quälen“ lautet die bedrohliche Botschaft der Fans. Diese Reaktionen dürften ganz im Sinne des FC Bayern München sein, der ebenfalls den Titel in der Champions-League holen will.
    Doch wieso eigentlich die Aufregung? Da wechselt doch nur ein junger Fußballer von einem Verein zum anderen. Einerseits. Andererseits hat dieser Sport für viele eine weit höhere Bedeutung als das Balltreten.

    Fußballspieler haben treu zu sein!

    Die Top-Spieler der Bundesliga verdienen mehr als manch Manager in einer hohen Position eines Unternehmens. Trotzdem wird man einen Managerwechsel an der Spitze einer Firma in aller Regel öffentlich kaum wahrnehmen. So ist das Geschäft nun einmal. Wenn allerdings ein Fußballspieler wie Mario Götze den Verein verlässt, hat das bei den Fans einen anderen Stellenwert. Erst recht, wenn der neue Verein Bayern München heißt, das wird nicht nur Manuel Neuer bestätigen können, der vor seinem Wechsel ähnliches wie Götze durchmachen musste. In Zeiten wirtschaftlicher Krisen sind Fußballspieler Identifikationsfiguren, sie stehen für Leistung, Kampfgeist, Verlässlichkeit. Deshalb beklagt sich kaum ein Fan über unfassbare Summen, die im Profi-Fußball verdient werden. Zumindest nicht, solange es keine Abtrünnigen gibt. Aber wenn doch, dann werden sie humorlos. Den Artikel weiterlesen »

    36 Kommentare

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