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  • Wenn “ein Führer spricht” …

    geschrieben am 05. Juni 2014 von Joerg Wellbrock

    Von Jörg Wellbrock alias Tom W. Wolf
    leander sukov 2

    Der Schriftsteller und Autor Leander Sukov hat sich Gedanken über einen “Führer” gemacht und diese in Form eines Gedichtes artikuliert. Ich hatte die Ehre, dieses Gedicht vertonen zu dürfen.

    Sukov hat sich in der Vergangenheit wiederholt kritisch zu den Machern der Mahnwachen geäußert. In seinem Gedicht greift er Äußerungen auf, die ihn besonders beschäftigt haben. Ich stelle dieses Gedicht in einen Zusammenhang mit meinem Artikel “Die Welle 2.0 – von der Sehnsucht nach Manipulation”.

    Hier das schon jetzt viel diskutierte Ergebnis:

    Sukov Startbild

    341 Kommentare

    Die Welle 2.0 – von der Sehnsucht nach Manipulation

    geschrieben am 03. Juni 2014 von Joerg Wellbrock

    Von Jörg Wellbrock alias Tom W. Wolf
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    Sind die Deutschen leicht zu manipulieren? In Anbetracht ihrer Geschichte sollte man meinen, dass in Deutschland Manipulierer einen besonders schweren Stand haben. Doch Skepsis und Zurückhaltung werden schnell weggewischt, sobald an den richtigen Schrauben gedreht wird.

    In dem deutschen Filmdrama „Die Welle“ von Dennis Gansel aus dem Jahr 2008 geht es um ein Experiment, das ein Lehrer mit seiner Klasse durchführt. Im Rahmen einer Projektwoche mit dem Titel „Staatsformen“ will der ehemalige Hausbesetzer, der sich von seinen Schülern gern duzen lässt, eigentlich mit seinen Jungs und Mädels über Anarchie sprechen. Zugeteilt von der Schulleitung bekommt er stattdessen das Thema Autokratie. Lehrer und Schülern sind wenig begeistert und fürchten, dass nun wieder einmal der Nationalsozialismus aufgerollt wird. Der ist aber lange her und niemand kann ernsthaft die Gefahr erkennen, dass so etwas Grauenvolles wie eine Diktatur in der modernen Welt von heute noch einmal auf fruchtbaren Boden fallen könnte. Die waren bescheuert, die Menschen damals, so der Tenor. Den Artikel weiterlesen »

    121 Kommentare

    Nach der Europawahl – Vorhang auf zum Laienspiel

    geschrieben am 02. Juni 2014 von Jens Berger

    Eine Woche nach der Europawahl herrscht in den Kommentarspalten und Feuilletons der Republik wohl konditionierte Aufregung. Dabei wird die Personalie des künftigen Kommissionspräsidenten zur Gretchenfrage der europäischen Demokratie stilisiert. „Weiter so!“ heißt offenbar die Devise, die selbst von vermeintlichen Kritikern des Merkelschen Demokratieverständnisses ausgerufen wird.

    Jürgen Habermas mahnt in einem Interview mit der FAZ, es sei ein „Angriff auf die Demokratie“, wenn die Regierungschefs bei der Wahl des Kommissionspräsidenten das Wählervotum missachten würden. Rolf-Dieter Krause, Chef des ARD-Studios in Brüssel, bezeichnet Merkels Linie bei dieser Personalfrage gar als „Dummheit“
    . Was nach harter Kritik klingt, ist bei näherer Betrachtung jedoch eine lupenreine Spiegelfechterei.

    1. Juncker vs. Schulz

    Sogar der ansonsten vergleichsweise kritische Jürgen Habermas postuliert in der FAZ, dass der Wähler erstmals eine „europaweit erkennbare [und] grundsätzliche Alternative“ zwischen den beiden Spitzenkandidaten der großen politischen Blöcke gehabt hätte. Ist das wirklich sein Ernst? Sowohl Juncker als auch Schulz sind als ehemaliger Eurogruppenchef bzw. amtierender Präsident des Europaparlaments integraler Bestandteil der EU-Nomenklatura. In nahezu allen grundsätzlichen Fragen haben Juncker und Schulz keine nennenswerten Meinungsverschiedenheiten, wie nicht zuletzt die einschläfernden „TV-Duelle“ im Vorfeld der Wahl aufs Neue zeigten. Sowohl Juncker als auch Schulz würden als Kommissionspräsident den aus Berlin vorgegebenen Kurs tragen, ja sogar offensiv verteidigen. Wer die Wahl zwischen Juncker und Schulz zu einer echten Wahl für politische Alternative stilisiert, verteidigt damit den Status Quo.

    2. Juncker als Fanal der Demokratie

    Es ist geradezu lächerlich, wenn ausgerechnet Jean-Claude Juncker als Fanal der Demokratie dargestellt wird. Unter einem Kommissionspräsidenten Juncker würde sich die EU genau so reformieren, wie die Sowjetunion unter Konstantin Tschernenko. Juncker hat in der Vergangenheit sämtliche politischen Fehler der EU im besten Falle mitgetragen und im schlimmsten Falle aktiv mitverantwortet. Juncker ist der oberste Vertreter der Bankeninteressen auf europäischer Ebene, der als Eurogruppenchef stets das „luxemburgische Geschäftsmodell“ (Finanzmarktliberalisierung und Steuerdumping) mit Zähnen und Klauen verteidigt hat. Als Stimme einer demokratischen EU ist Juncker bis zu seiner Nominierung jedenfalls nie in Erscheinung getreten. Nur weil Jean-Claude Juncker womöglich die Mehrheit der EU-Parlamentarier hinter sich vereinigen kann, heißt dies noch lange nicht, dass die EU dadurch wesentlich demokratischer würde. Dies wäre erst dann der Fall, wenn das Europaparlament echte parlamentarische Rechte bekommt.

    Weiterlesen auf den NachDenkSeiten

    59 Kommentare

    Endlich Klartext von Bundesanwalt Range!

    geschrieben am 30. Mai 2014 von Joerg Wellbrock

    Von Jörg Wellbrock alias Tom W. Wolf
    satire

    Klartext von Harald Range

    66 Kommentare

    Die BILD für die Tonne: Am 6. Juni und auch sonst

    geschrieben am 30. Mai 2014 von Joerg Wellbrock

    Von Jörg Wellbrock alias Tom W. Wolf

    Moin, Herr Bildzeitungsdieckmann,

    Sie sind schon ein extrem schräger Vogel, das stellen Sie ja immer wieder unter Beweis. Aber gut, das ist Ihre Sache, mehr oder weniger. Unsere Sache dagegen ist die Entscheidung, Ihre Gratis-Ausgabe der BILD-Zeitung am 6. Juni ungelesen in die Tonne zu treten, sie als Unterlage für die Wohnungsverschönerung zu benutzen oder toten Fisch darin einzuwickeln.
    Aber, Dieckmann, altes Haus, wir wollen das gar nicht. Wir wollen Ihr Blatt nicht haben, auch nicht gratis und auch nicht frei Haus. Wenn Sie der Meinung sind, sich zu historisch großen Momenten – im Jahr 2014 die Fußball-WM und den Mauerfall – in Form einer Sonderausgabe äußern zu müssen, ist das Ihr Bier. Wenn Sie uns mit Ihren zu Papier gebrachten Absonderungen dazu belästigen wollen, ist das allerdings unser Bier. Und das trinken wir mit Ihnen auf keine Fall! Den Artikel weiterlesen »

    78 Kommentare

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